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Resource name: /E-Library/Works of The Mother/Hindi/Prashna Aur Uttar (1957-1958)_Vol 9/15 August 1958.htm
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Resource name: /E-Library/Works of The Mother/Hindi/Prashna Aur Uttar (1957-1958)_Vol 9/22 March 1957.htm
22. Juni 1963
Beim Gehen [während des Japas] hatte ich eine recht amüsante Erfahrung. Ich sah mir die Haltung der Leute an (jene, die glauben, ein spirituelles Leben zu führen und ein surrender
[Hingabe] vollzogen zu haben) und wie verärgert sie reagieren, wenn die Dinge nicht nach ihrer Vorstellung ablaufen! (Sie gestehen es sich nicht immer ein, sie sagen es nicht offen, aber es ist so.) Da sah ich plötzlich einen riesigen Roboter - gigantisch, prachtvoll, leuchtend, mit Gold und Schmuck bedeckt - ein ungeheures Wesen... aber eben ein Roboter. Allmächtig - allmächtig, er konnte alles tun, alles Erdenkliche: man mußte nur auf
20. November 1963
Was gibt es Neues? Wie geht es dir?
Es geht so.
Nicht allzu gut?
Nein, nicht besonders.
Geht es dir gesundheitlich nicht gut?
Auch nicht besonders gut.
Was ist es denn?
Innerlich geht es mir auch nicht gut.
Ach, das ist es also! Und was ist es innerlich? Willst du es nicht sagen?
Ich bin etwas... desillusioniert.
Weshalb?
Mein Glaube besteht unverändert fort. Aber abgesehen von einer bestimmten Anzahl von Dingen, die ich tun muß und für die ich auch präzise Hilfe bekomme, wirkliche Hilfe von oben, habe ich den Eindruck, daß
23. November 1963
Kennedy wurde ermordet, das bedeutet die Möglichkeit eines Krieges.
Er war eines der Instrumente, um den Frieden zu begründen - das bedeutet einen Rückschritt für die gesamte politische Geschichte der Erde.
Aber wahrscheinlich waren die Dinge im Grunde noch nicht bereit: gewisse Teile wären vernachlässigt worden.
Das wurde mir letzten Monat gesagt, als ich mir einen Überblick verschaffte; ich hörte jemanden sagen ("jemand" ist eine Redensart, ich weiß wer): Kennedy won't be able to do it [Kennedy wird es nicht schaffen]. Zunächst dachte ich, das Instrument sei zu klein, aber mit so etwas hätte ich
15. Juni 1963
Von einem Freund in Frankreich erhielt ich einen Brief, in dem er des längeren über einen Autor von drei Bänden mit dem Titel "Gnosis" spricht.
Ooh!
Er lebt in der Schweiz, ein Russe namens B.M. Er leitet dort ein Zentrum mit Schülern. Ich bat um ein Foto von ihm und wollte dich fragen, wer dieser Mann ist.
(Mutter betrachtet das Foto) Auf jeden Fall ist er ein Intellektueller - kein spiritueller Mensch, das ist klar. Er mag vitale Kräfte haben (das beeindruckt die Leute gewöhnlich). Ja, ein Intellektueller, ein Idealist. Hast du seine Handschrift nicht?
Nein.
Er ist schrecklich manierl
12. Juni 1963
Etwas ist geschehen... Ich wollte es schon beiseiteschieben, aber dann hörte ich: "Wenn du es Satprem nicht erzählst, wird es für immer verloren sein." Ich hatte schon begonnen, es auszulöschen, deshalb weiß ich jetzt nicht mehr, was es war...
Es geschah letzte Nacht, mitten in der Nacht.
(Schweigen, Mutter sucht, die Uhr schlägt)
Ich hatte den ziemlich heftigen Eindruck, daß bei bestimmten Übergängen, wenn die Welt, die Erde, von einem Zustand in einen andern übergeht, man immer wie auf einem Grat zwischen zwei Abgründen steht (Geste eines unstabilen Gleichgewichts), und es gibt einen sehr gefährlichen Auge
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 4 - 13. März 1963
13. März 1963
(Mutter schlägt eine Seite von
Savitri auf. Sie wollte den "Dialog mit dem Tod" übersetzen. Die Seite öffnet sich "zufällig" bei den letzten Zeilen der Niederlage des Todes. Mutter liest laut vor:)
Und [der Tod] ließ die Form, die er getragen hatte, bröckelnd zurück.
Er gab die Hoffnung auf, des Menschen Seele könne er erbeuten
und den unsterblichen Geist zwingen, sterblich zu sein.
(nach der dt. Ausgabe von
Savitri, a.a.O., S. 681)
And [Death] left crumbling the shape that he had worn.
Abandoning hope to make man's soul hi
9. Januar 1963
... Wie die Leute doch gerne geschäftig sind! Wie sie in ständiger Bewegung sein müssen, um sich lebendig zu fühlen!
Aber so ist es eben.
***
(Mutter spricht über das Bulletin und insbesondere das
Entretien vom 3. Juli 1957, in dem sie ihre symbolische Vision des ständig im Umbau befindlichen "Großen Hotels" beschreibt [[Siehe Agenda, Band I, Seite 102.]] )
All das erscheint mir jetzt nebensächlich. Ich verstehe, daß es manche Leute interessieren kann, aber es gehört immer noch zu den Dingen, über die ich lächeln muß. All das macht diesen Eindruck auf mich. Sogar diese Vision.
Jede
23. Februar 1963
(Über einen Traum oder vielmehr eine Erfahrung Sujatas, von der wir unglücklicherweise keine Aufzeichnung bewahrt haben:)
Sie besuchte Sri Aurobindo im Subtilphysischen - das ist eine wahre, reelle Tatsache, so konkret wie hier.
Als ich ihren Brief erhielt, sah ich sofort: Sie ist dorthin gegangen. Ich wußte übrigens schon, daß sie dort gewesen war. Viele Leute gehen dorthin, ohne es zu wissen. Sie vergessen es. Aber sie hat eine schöne Erinnerung daran behalten.
Sie geht sehr oft nachts dorthin, doch die meisten erinnern sich nicht.
Das liegt ganz einfach an mangelnder Übung. Wenn man sich darin übt, e