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SABCL - Sri Aurobindo Birth Centenary Library

CWSA - Complete Works of Sri Aurobindo

CWM - Collected Works of The Mother

Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_12/1971-05-30.htm
30. Mai 1971 (Besuch Sujatas bei Mutter) Die Lüge hat sich zugespitzt und ist schrecklich geworden. Sie muß verschwinden, deshalb klammert sie sich so verbissen an. Seit gestern ist es so schrecklich geworden, daß man zu niemandem mehr Vertrauen haben kann. @ Juni
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_12/1971-09-18.htm
18. September 1971 Was hast du zu sagen? Neulich gabst du mir durch Sujata eine "Neue Schöpfung" [Tuberose] ... Sie ist für DICH. Bedeutet es, daß ... Ja. ... etwas kommen wird? Das bedeutet, daß du nicht am Ende bist! (lachend) Du bist nicht am Ende deiner Schreibtätigkeit [[Satprems nächstes Werk wird die Trilogie über Mutter sein: 1975 (auf deutsch erschienen beim Verlag Hinder + Deelmann). ]] . (Mutter schaut Satprem lange an und geht dann in sich) Hast du etwas zu fragen? Nein, und du? Etwas zu sagen? Nein, liebe Mutter ... (Schweigen) Seit einigen Tagen habe ich den recht stark
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_12/1971-09-11.htm
11. September 1971 Alle zanken sich. Alle, überall. Streitereien über Streitereien - ständig, Tag und Nacht. Auch nachts? Ja! (Lachen) Gleichzeitig zeigt sich die Lösung: eine unerschütterliche Ruhe. Als wolle man dem Körper eine Lektion erteilen. Aber lächerliche Streitereien, bei allen Leuten. Die einen beschuldigen die anderen - sie beschuldigen sich gegenseitig -, und alle erzählen Lügen. Alles wird verdreht, nichts ist klar. Noch nie zuvor habe ich so etwas gesehen (und weiß Gott, ich bin schon lange hier). Ein wutentbrannter Ansturm. Und mein Körper ist sich bewußt, daß er, wenn er auch nur eine Minute diese innere Ruhe verliert
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_12/1971-04-21.htm
21. April 1971 Ich erhielt Neuigkeiten von meinem Freund in Paris, der sich um die Veröffentlichung von L'Orpailleur und Das Abenteuer des Bewußtseins kümmerte. Ich sprach mit ihm über den Sannyasin, oder vielmehr über die Schwierigkeiten des Sannyasin, und dann über La Genèse du Surhomme ... Das wichtige Buch ist La Genèse du Surhomme. Mein Freund meint, man solle die beiden zusammen anbieten. Aber La Genèse ist so (Bewegung nach oben) im Vergleich zum Sannyasin. Die beiden sind in ihrer Art sehr verschieden. Oh, ja!... Für mich ist La Genèse das wichtige Buch. Man sollte nicht die Aufmerksamkeit auf das andere ziehen und
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_12/1971-03-17.htm
M u t t e r s . A g e n d a . Bd 12 - 17. März 1971 17. März 1971 Hast du mir nichts zu erzählen, keine Neuigkeiten? Nein, liebe Mutter. Wie stehen die Dinge? (nach einem Schweigen) Weißt du, ich habe den Eindruck, daß der Körper ... Weil er schnell weiterkommen will, wird er mit Peitschenschlägen vorangetrieben. Aber das ist rein persönlich ... Ich beklage mich nicht. Für die anderen ist das nicht interessant. Als ertöne ein ständiges Glockengeläute (Mutter macht die Bewegung eines Hämmerns): "Du sagst, daß du nur für das Göttliche leben willst - dann lebe nur für das Göttliche, lebe nur ...", zum Körper auf die Weise (gleiche Geste eines Hämmerns) Er sieht, wie sehr er noch d
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_12/1971-04-29.htm
29. April 1971 (Diese Sätze wurden von Sujata während ihres täglichen Besuchs bei Mutter notiert. Mutter fragte erst nach Neuigkeiten von Sujata, dann von Satprem. Nachher bleibt sie in sich gekehrt.) Die Welt ist dabei, verrückt zu werden. Man muß so sehr den Glauben bewahren (beide Fäuste geballt). Nicht hier (auf die Stirn zeigend) sondern so, im Göttlichen. @ Mai
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_12/1971-01-23.htm
23. Januar 1971 (Mutter empfängt Satprem zur Durchsicht der englischen Übersetzung der letzten "Notizen auf dem Weg" für das Bulletin. Nach der Arbeit:) Liebe Mutter, ich dachte an die Agenda ... Agenda?... Verstehst du, wenn ich dich nicht sehe, ist die Agenda leer. Die Agenda? Welche Agenda? Die Agenda, alle Notizen über die Arbeit der Transformation. Ach!... Die gab es schon, aber ... Wenn es nicht zur Veröffentlichung bestimmt ist, dann gibt es ... Unglaublich, was geschehen ist. Aber es ist nicht für die Veröffentlichung. Es bleibt nur bei mir. Ich erinnere mich, R gewisse Dinge gesagt zu haben - ich
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_12/1971-04-11.htm
11. April 1971 (Satprem hatte gegen den "nietzscheanischen" Umschlag der Genèse protestiert, auf dem der "Surhomme" in riesigen Buchstaben erschien, und vor allem gegen die Verkaufsmethoden dieser Druckerei. Das löste einen Sturm aus. Satprem weiß nicht genau, was Mutter berichtet wurde, aber sie schickte ihm einen strengen Brief. Die Feindschaft, die als Vertrauter Mutters zweifellos gegen ihn schwelte, war ihm vollkommen entgangen. Er lebte völlig abseits der Machenschaften des Ashrams, und sobald er sein Haus verließ, wurde er von Besuchern bedrängt, was ihm eine andere Art von Feindschaft zutrug. Um der Genauigkeit und Vollständigkeit willen w
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_12/1971-08-25.htm
25. August 1971 (Mutter scheint Satprem lange zu "betrachten". Ihr linkes Auge ist wieder geschwollen) Was hast du zu sagen? Siehst du etwas? Bei mir gibt es nichts. (Mutter geht für vierzig Minuten in sich) Hast du nichts zu sagen? Was absorbiert dich so? [[Zu dieser Stunde liegt eine alte Schülerin, Rani Maitra, die Frau des früheren Rektors der Universität Benares, im Sterben (ohne daß Mutter in ihrem äußeren Bewußtsein etwas weiß). ]] (nach einem Schweigen) Ständig, ständig ist da der "Gedanke" an das Göttliche, aber ... wie eine Art Durst, zu sein und zu verstehen. Alle mentalen Auffassungen erscheinen mir
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_12/1971-02-24.htm
24. Februar 1971 (Satprem gibt Mutter eine weiße Rose) Oh, wie schön!... Wie ist der 21. verlaufen? Das sollte ich dich fragen! (Lachen) Was sagst du denn, wie der 21. war? Ich spüre immer die Macht, verstehst du: gewaltig. Ja, gewaltig. Es ... das kommt so (massive Geste). Offenbar waren die Leute im allgemeinen sehr zufrieden - also ist es gut. Was sagst du denn (zu Sujata)? (Sujata sieht Mutter mit verlorenen Augen an, Mutter streichelt ihre Wange und lacht) Dies ist wie die Geschichte von jemandem, den ich beobachte ... nicht einmal mit großem Interesse, nicht einmal mit Neugierde ... Ich kann nicht