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19. Februar 1963
(Eine Erfahrung, die Mutter am Tag nach der letzten Unterhaltung, am 16
Februar hatte.)
Es war wirklich sehr interessant. Jetzt bleibt nur noch eine Erinnerung, nicht mehr die eigentliche... Es betraf die Erschaffung der materiellen Welt, des materiellen Universums nach dem Konzept des Höchsten, der sich in seine Emanation verliebt, jedoch von einem allgemeinen Standpunkt aus. Es war eine Vision, als stünde ich auf der anderen Seite - auf der Seite des Höchsten, nicht auf der der Schöpfung -, und ich sah die Schöpfung in ihrer Gesamtheit, mit dem wahren Sinn des Fortschritts, des Voranschreitens, der Vorwärt
4. September 1963
Eine Lawine von Briefen!
Jemand wird vermißt, also fragt man mich, wo er ist: ob er tot ist oder noch lebt. Ein anderer steckt in Schwierigkeiten: er will mich sehen. Jemand... Leute, die ich überhaupt nicht kenne! Haufenweise Briefe. Sie bitten mich darum, daß ihre Geschäfte gut laufen, daß sie gesund werden, daß sie ein Kind bekommen (einen Jungen!), um eine gute Stellung... sie schreiben mir einfach alles, was sie sich gerade wünschen, und einigen soll ich auch noch wahrsagen! Ich sage ihnen unverblümt: "Ich bin keine Wahrsagerin, ich lese nicht aus dem Kaffeesatz!"
(Mutter schreibt etwas)
Diese
6. April 1963
Diese fortschreitende Entpersönlichung des physischen, körperlichen Bewußtseins hat Folgen, die sicherlich interessant, aber unerklärlich sind für Leute, die nicht verstehen. Zum Beispiel...
(Schweigen)
Ich habe das Bewußtsein des Körpers, aber es ist nicht das Bewußtsein dieses Körpers (Mutter berührt ihren Körper) sondern das Bewußtsein DES KÖRPERS - jedes beliebigen Körpers. Ich bin mir eben dieser störenden Schwingungen bewußt, die meistens in Form von Suggestionen einer Störung auftreten, um zu sehen, ob sie angenommen werden und eine Auswirkung haben. Nehmen wir zum Beispiel die Suggestion einer Blutung ode
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 4 - 30. März 1963
30. März 1963
Letztes Mal sagtest du: "Als sich diese Sicherheit immer mehr ausbreitete und festigte..." Willst Du damit sagen, daß allein die Anwesenheit von Sri Aurobindo...
Ja, ja.
Dennoch war die Welt so aufgerührt...
Genau das meine ich, nämlich, daß die Menschheit nicht bereit war und daß... (wie soll ich sagen?) es gab dieses Paradox eines Zentrums der Sicherheit, das in völligem Widerspruch zum allgemeinen Zustand der Welt stand.
Er selbst sagte: "Die Welt ist nicht bereit." Somit...
Genau dies meine ich: seine physische Gegenwart war das Zeichen für die Begründung dieser Sicherheit, aber die Wel
6. Juli 1963
Und weiter?
Hier sind noch Agenda-Texte.
Noch mehr? Ich habe doch nichts gesagt! Ich bat dich, alles zu löschen.
Einige Dinge darunter sollten aber erhalten werden.
Gut.
Da ist auch das vorige Gespräch, die Erfahrung des rosafarbenen Lehmbootes. [[Vom 29. Juni]]
Aha!
Weißt du, am nächsten Tag traf ich Sri Aurobindo erneut - es war Sri Aurobindo, er war bei mir, etwas größer als das letzte Mal, etwas schlanker, mit fast weißer Haut, fast wie meine (nicht das Weiß der Leute aus dem Norden, sondern ein goldenes Weiß). Ich schaute ihn an und lächelte, weil er so ander
27. November 1963
Die ganze letzte Nacht verbrachte ich mit Sri Aurobindo, das war wirklich sehr interessant... Nur erinnere ich mich nicht mehr.
Etwas bleibt, aber nicht wie eine mentale Erinnerung, überhaupt nicht, eher wie ein Eindruck der Atmosphäre - sehr interessant.
Es ging um China, um Amerika, um... die ganze Zeit und überall. Als hätte er durch meine Erfahrung etwas Bestimmtes auf der Erde verwirklicht und setzte dementsprechend eine Aktion in Gang, deren Auswirkungen sich jetzt überall zeigen.
Eine Unmenge von Dingen - sehr interessant.
(Schweigen)
Man will, daß ich mich zu Kennedys Tod äußere - ic
7. September 1963
(Meistens löschte Satprem die Begrüßungen am Anfang der Gespräche. Zufällig blieb diese hier auf der zweiten Spur eines Tonbandes erhalten; als liebenswürdiges Beispiel sei sie hier wiedergegeben. Sujata hatte Mutter geschrieben, daß sich Satprems Gesundheit "verschlechtere" und vorgeschlagen, ihm zusätzliche Nahrung zu geben.)
Laß dich anschauen! (Lachen)
Wie geht's dir, mein Kind?
Besser.
Etwas besser... Und diese Diät, ist sie gut?
Ja, sie scheint zu helfen.
(Mutter schenkt Satprem eine weiße Hibiskusblüte:)
"Der mit dem göttlichen Willen vereinte Wille" - sie sind
18. September 1963
Vorgestern hatte ich eine interessante Erfahrung, und zwar herrschte das sehr konkrete Bewußtsein, daß alles der Herr ist - alles ist Sein Wille, Sein Handeln, Sein Bewußtsein und so weiter -, und daneben bestand die Wahrnehmung von der Welt, so wie sie ist ("wie sie ist"... jedenfalls so, wie wir sie empfinden). Da es kein Wissen um Gut und Böse und all das mehr gab, war da ein fast kindliches Erstaunen, ein völlig spontanes, nicht mentales Erstaunen über die Verurteilung, den Zorn, die Mißbilligung oder Verachtung gegenüber angeblich "bösen" Menschen, die Böses tun und bösen Willens sind. Sich über sie z
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/English/CWMCE/More Answers from The Mother_Volume-17/Series One (1932-1949).htm
-01_Series One (1932-1949).htm
SERIES ONE
(1932-1949)
To a young disciple who joined the Sri
Aurobindo
Ashram in 1930 at the age of thirteen. After eight
years of study he took up work, first on he construc-
tion of Golconde (an Ashram residential
quarters)
as a carpentry supervisor and then in the Granary and
Dining Room. In
1945 he became a teacher in the
newly-opened Ashram school and presently works
in
the Reception Service. The disciple started writing to
the Mother at the age
of fifteen.
When I sleep at noon I am not conscious; if
there is any
noise I don’t hear
it. But at night when I sleep, I am
sometimes conscious
and can hear ne
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/English/CWMCE/More Answers from The Mother_Volume-17/precontent.htm
*
THE MOTHER
- 1963