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13. November 1957
Werde weit wie die äußerste Grenze des Universums ... und darüber hinaus.
Akzeptiere stets alle Notwendigkeiten des Fortschrittes und löse sie in der Ekstase der Einheit auf. Dann wirst du göttlich sein.
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ISBN 3-920083-01-3
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11. Oktober 1960
Ich komme
gerade zum Ende vom Yoga of Self-Perfection ... Wenn man ein
Menschenleben ansieht, was es (selbst in den besten Fällen) an Idiotie,
Dummheit, Kleinheit, Engstirnigkeit darstellt (ich spreche nicht einmal
von Unwissenheit, denn dort ist es schreiend), selbst bei jenen, die
sich einbilden, sie hätten ein großzügiges Herz, tolerante Gedanken, den
Willen, Gutes zu tun!... Jedesmal wenn sich das Bewußtsein in eine
bestimmte Richtung wendet, um ein Ergebnis zu erreichen, zeigt sich
augenblicklich alles Vergangene des Daseins (nicht nur persönlich,
sondern in dies
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - 10. März 1959
10. März 1959
(Satprem kehrte also zum
Aschram zurück, weil er aber sehr bald wieder
vom Reisefieber ergriffen wurde, ist diese Agenda des Jahres 1959 leider von
großen Löchern durchsät und nahezu inexistent. In der folgenden Unterhaltung
geht es um einen von Mutters Kommentaren
über die Dhammapada: "Das Böse".)
Ich verbrachte eine Nacht - eine Nacht des Kampfes -, wo aus irgendeinem
Grund eine Horde von Kräften des Vitals in mein Zimmer eindrang, Kräfte
aller Arten: Wesen, Dinge, entstehende Wesen, Überbleibsel von Wesen - alles
nur mögliche ... Ein fürchterlicher Ansturm, wirklich absc
28. Januar 1960
Mit all
diesen Wiederholungen von Mantras, diesen Stunden des Japas, die ich
jeden Tag zu machen habe, scheinen die Schwierigkeiten sich
vervielfältigt zu haben. Als würde das alle Schwierigkeiten aufrühren
oder steigern.
Der Sieg
gehört dem Ausdauerndsten.
Als ich vor
einem Jahr mein Japa begann, überfielen mich alle nur möglichen
Schwierigkeiten, alle Widersprüche, alle Vorurteile; die Atmosphäre
füllte sich mit Widerständen. Wenn ich anfing, für das Japa auf und ab
zu gehen, stieß sich dieser arme Körper sogar, begann falsch zu atmen,
zu huste
25. Januar 1958
(Über Pakistan)
Es ist ganz offenbar, daß aus dem einen oder
dem anderen Grund - oder vielleicht aus keinem Grund - der Höchste seine
Meinung über diese Angelegenheit geändert hat.
[[ Handschriftliche Notiz von Mutter auf Englisch (mit einem Anflug von Humor, der an Sri Aurobindo erinnert). ]]
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ISBN 3-920083-01-3
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Oktober 1955 b
(Brief von Satprem an Mutter)
Bangalore, Oktober 1955
Liebe Mutter, in den drei Tagen seit ich das
Aschram
verlassen habe, hörte ich nicht auf, Deine Gegenwart in meinem Inneren als das
einzig Wesentliche, das einzig Sichere inmitten der verschwommenen Erscheinungen
zu empfinden. Je mehr ich in diese äußere Welt eintrat, um so mehr hatte ich das
Gefühl, in eine Welt ohne Dichte, ohne Beständigkeit zu kommen, in der alle
Dinge und alle Wesen sich wie ein sehr dünner Schleier im Winde bewegten; und je
mehr ich in diese schwankende Welt eintrete, um so mehr scheinst Du mit
unumstößlich
8. Oktober 1960
Wenn ich The
Synthesis of Yoga lese, spüre ich in manchen Momenten so deutlich, daß
er genau dieses Wort an genau diese Stelle setzte und daß es nicht
woanders sein kann - und darin liegt die Schwierigkeit beim Übersetzen.
Denn die
richtige Stelle im Englischen ist nicht dieselbe wie im Französischen.
Die Stellung des Adverbs, zum Beispiel, ist im Englischen von kapitaler
Wichtigkeit für die Präzision der Bedeutung. Im Französischen auch, aber
meistens ist sie nicht dieselbe! Wenn es wenigstens genau das Gegenteil
vom Englischen wäre, wäre es sehr leicht, aber es ist
Ohne Datum 1957
[[ Diese Unterhaltung wurde aus dem Gedächtnis aufgezeichnet. Zu dieser Zeit war noch kein Tonbandgerät vorhanden, und Satprem hielt es leider für angebracht, alle persönlichen Elemente auszulassen, um nur den Aspekt der "Lehre" bestehen zu lassen. Der "schwere Entschluß", um den es sich handelt, war, das Aschram zu verlassen. ]]
Wenn man einen schweren Entschluß zu fassen hat, wie kann man wissen, auf welcher Seite sein wahres Schicksal liegt?
Man hat nicht ein Schicksal, sondern mehrere.
Jeder hat das Recht, sich wieder mit seinem höchsten Ursprung zu vereinen, was auch sein Platz in der Weltordn
19. Oktober 1960
(Vorabend
der "Kali-Pudscha", die in Indien jedes Jahr der Göttin Kali, dem
Kriegeraspekt der universellen Mutter, gewidmet ist)
Sie ist schon
seit zwei Tagen hier und ... Oh! Besonders gestern war sie so sehr ...
in einer Stimmung - wie eine Kriegerin. Da sagte ich ihr: "Aber schau
her! Warum sie nicht durch ... einen Überfluß von Liebe verändern?"
Sie erwiderte
(ich erinnere mich ihrer Antwort): "Zuerst einen kräftigen Schlag in die
Brust ..." (sie sagte nicht "auf die Nase"!), "... einen kräftigen
Schlag auf die Brust, und wenn sie dann auf dem
Ohne Datum 1956 d
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, 1956
Liebe Mutter, seit langen Monaten schlage ich mich mit einem schmerzlichen Konflikt herum, und manchmal spürte ich sogar Gefahren. Schließlich bin ich ruhig in mich gegangen, und es schien mir, daß ich besser daran täte, eine Zeit lang "auf Wanderschaft" zu gehen.
Ich glaubte, mich von diesem Konflikt zu befreien, indem ich ein Buch schreibe. Aber tatsächlich geht es nicht um das Mental, das befreit werden muß, wenigstens nicht nur, sondern um das Vital, das sich ausleben muß.
Ich glaube eine klare mentale Wahrnehmung des zu erreichenden Ziels zu hab