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M u t t e r s . A g e n d a Bd 11 - 7. Februar 1970
7. Februar 1970
(Wir werden nie genau wissen, was geschah oder wie es kam, aber ungefähr von diesem Tag an machte sich eine deutliche Veränderung in Mutters physischer Verfassung bemerkbar.)
Jemand hat mir einen fürchterlichen Schnupfen verpaßt - ich huste und huste ... Gestern fühlte ich mich den ganzen Tag unwohl.
Ich hatte den Eindruck, als seien wir in einen Sturm geraten.
Ach, schlimmer als ein Sturm.
(Schweigen)
So viel schlechter Wille, Denunziationen ... Die Regierung ist beunruhigt, und man riet mir, mich vor einer Person, die du kennst, in acht zu nehmen ... ein Marquis.
Ach, ja. Ich weiß.
Du weißt davon?
M u t t e r s . A g e n d a Bd 11 - 21. November 1970
21. November 1970
(Mutter übersetzt einige Auszüge aus Savitri und hört sich die erste Hälfte von Kapitel 10 aus Satprems Buch an. Die meiste Zeit bleibt sie versunken oder absorbiert.)
Innerlich geht es weiter.
***
(Nachher zu Sujata:)
Am 5. und 9. Dezember werden wir uns nach der [kollektiven] Meditation treffen. Ich werde nicht übersetzen, möchte aber die Genèse hören. [[Es wird kein Treffen geben. Am 3. Dezember wird Mutter schwer erkranken - ein neuer gefährlicher Wendepunkt. ]]
Das ist sehr gut ... Mehr als sehr gut: es öffnet die Pforte der Zukunft.
@
M u t t e r s . A g e n d a Bd 11 - 22. Juli 1970
22. Juli 1970
(Im folgenden Gespräch zeigt sich der erste sehr lehrreiche Ansatz eines Phänomens, das bei der Entstehung aller Religionen der Welt eine Rolle spielte und das sich nach Mutters Abschied zu kristallisieren versuchte:)
Ich habe etwas im Zusammenhang mit dem tamilischen Swami, der eine Erfahrung der Transformation des Körpers hatte ... Erinnerst du dich? Swami Ramalingam, der diese Vision des "Grace-Light" [Gnaden-Lichts] hatte. Du hattest einige Bemerkungen gemacht, die ich der Person übermittelte, welche die Frage gestellt hatte ... Damit löste ich allerdings einen Sturm aus.
Ach! Warum?
Keineswegs bei diesem guten M
M u t t e r s . A g e n d a Bd 11 - 31. Januar 1970
31. Januar 1970
Jemand schrieb mir aus Frankreich, er habe alles mögliche versucht, aber nichts sei ihm gelungen, und er sei völlig verzweifelt ... Daraufhin antwortete ich ihm folgendes:
(Mutter reicht Satprem eine Notiz)
In dem Augenblick, wo alles verloren scheint,
kann alles gerettet werden.
Wenn man das Vertrauen in die eigene Kraft verloren hat,
muß man an die Göttliche Gnade glauben.
Das kann vielen Leuten helfen.
Dies wurde schon ich weiß nicht wieviele Male gesagt, aber es scheint immer noch notwendig, es zu wiederholen.
(Schweigen)
Das alte System des Privateigentums bricht jetzt in der Welt zusammen
M u t t e r s . A g e n d a Bd 11 - 3. Juni 1970
3. Juni 1970
Gestern begannen wir mit einer Arbeit für Auroville: Man will den Leuten in "Aspiration" klarmachen, worum es für die Aurovillianer geht - warum sie hier sind und was sie wollen. Denn es scheint ... im Grunde haben sie gar keine Ahnung. Jeder ist mit bestimmten Erwartungen gekommen, aber all das ist nicht koordiniert und nicht klar. Deshalb bat mich R, die wesentlichen Dinge klar auszudrücken. Mir schien es besser, dies gemeinsam mit den Leuten zu tun, um zu sehen, was sie wollen, und damit sie sich Mühe geben, es herauszufinden. Sonst ... So fingen wir gestern damit an (Mutter holt ein Stück Papier hervor).
Gestern fragte ich C [[E
M u t t e r s . A g e n d a Bd 11 - 3. Januar 1970
3. Januar 1970
(Fortsetzung des Gesprächs vom 31. Dezember 1969
über Auroville und das Matrimandir)
Liebe Mutter, ich hatte Paolo [den italienischen Architekten] hergebeten; er wartet draußen.
Ja ... Da gibt es etwas Interessantes.
Schon seit langem hatte ich etwas gefühlt; dann sprachen wir neulich darüber, und ich SAH ... Ich erzählte das R [dem Architekten von Auroville] und bat ihn, Paolo zu treffen, auch sagte ich ihm, daß ich GESEHEN hätte, was zu tun sei. Natürlich sagte er nicht nein, er stimmte allem zu, aber ich spürte, daß er nicht die Absicht hat ...
Wie dem auch sei, ich sah überaus deutlich - das heißt, es war und
M u t t e r s . A g e n d a Bd 11 - 23. September 1970
23. September 1970
(Mutter wirkt sehr zurückgezogen)
Ich habe alte Papiere wiedergefunden ...
(Satprem liest)
Man muß sich im Licht des Höchsten Bewußtseins halten können, ohne einen Schatten zu werfen.
Ich habe dir das erzählt [[Siehe Agenda Band 10 vom 16. April und 3. Mai 1969. ]] ... Das ist gut.
(Schweigen)
Was bringst du?
Hier ist das Bulletin für den November ... Gibt es nichts Neues?
Nein.
(Dann schlägt Satprem gewisse Ausschnitte aus dem Gespräch vom 9. September - die höllische Agenda - für das Bulletin vor.)
Der Teil über Sri Aurobindo [die Torturen, die er erlitt] darf nicht im Bulletin
M u t t e r s . A g e n d a Bd 11 - 11. Juli 1970
11. Juli 1970
Jemand schickte mir einen Brief über die Transformation des Körpers. Interessiert dich das?
Hören wir uns das an!...
Es scheint, daß ein tamilischer Yogi [Swami Ramalingam] aus dieser Gegend, der um 1850 lebte, Erfahrungen hatte, die er in einem Gedicht beschrieb und die recht ähnlich erscheinen ... Erfahrungen über die Transformation des Skeletts, der Knochen usw. Ein Tamile schickte mir diesen Brief mit der Bitte, dir diese Frage zu stellen.
Gut.
"Könnte Mutter wohl Licht auf die Natur und das Ausmaß der Transformation werfen, der sich dieser Swami in den letzten Jahren seines Lebens unterzog? Oft erklärte der Swa
M u t t e r s . A g e n d a Bd 11 - 14. Januar 1970
14. Januar 1970
Ich möchte dich etwas in bezug auf das "Bulletin" fragen. Es betrifft die Notiz, wo du sagst: "Warum wollen die Menschen anbeten? Es wäre viel besser zu werden, als anzubeten."
(Mutter lacht)
Könnte man hier nicht den Kommentar hinzufügen, den du das letzte Mal geäußert hast? Du sagtest: "Es liegt daran, daß sie zu faul sind, sich zu ändern, deshalb beten sie an."
Das ist wahr. Es klingt aber etwas streng. (Mutter lacht)
Was glaubst du?
(Schweigen)
Man sollte allerdings hinzufügen: "Die Bedingung, um nicht anzubeten, ist die, daß man sich verändert." - Viele wollen sich nämlich weder ändern noch anbeten.
M u t t e r s . A g e n d a Bd 11 - 18. April 1970
18. April 1970
(Mutters Stimme scheint immer schwächer zu werden.
Dieses Gespräch enthält vielleicht den Schlüssel zu allem.)
Nun, hast du heute Fragen mitgebracht?
Ja, liebe Mutter, auch sie [auf Sujata deutend] hat welche.
Fang du an; danach kann sie sprechen.
Ich weiß nicht, ob es eine "Frage" ist, aber ... Ich verstehe die Funktionsweise des Subtilphysischen oder die Beziehung zwischen dem Subtilphysischen und dem materiellen Physischen nicht ganz. Zum Beispiel sagst du, daß Sri Aurobindo sich im Subtilphysischen aufhält und daß er daran arbeitet, die neue Welt vorzubereiten ...
Ja.
Und auch wir arbeiten durch e