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14. Dezember 1968
(Mutter liest drei verschiedene Versionen einer Botschaft, die sie für die Eröffnung der Schule vorgesehen hat, worauf
sie die erste Version auswählt.)
Es kam der Reihe nach. Es handelt sich um die Erfahrung, die ich dabei hatte:
"
Wenn man in der Wahrheit lebt, befindet man sich jenseits aller Widersprüche."
Die anderen beiden kamen danach:
"
In der Wahrheit zu leben, bedeutet, über allen Widersprüchen zu stehen."
Und schließlich:
"
Wer in der Wahrheit lebt, befindet sich jenseits aller Widersprüche,
Hindernisse und Meinungsverschiedenheiten."
Hier ist alles still
22. Juni 1968
Hast du Neuigkeiten von P.L.?
Nein, er ist nach Rom abgereist, mehr weiß ich nicht. [[Ein Telegramm von Monsignore R rief P.L. plötzlich nach Rom zurück: "Neue Anordnungen der römischen Kurie erfordern Ihre sofortige Rückkehr, ansonsten wäre Ihre Stellung in Gefahr." ]]
Er ist angekommen.
Ich frage mich, weil ...
Spürst du,
dass es nicht gut geht?
Ich habe einen sehr starken Verdacht in
Bezug auf diesen famosen "Freund" (Monsignore R), denn er war es, der P.L. geraten hatte, hierherzukommen (erinnerst du dich, wie dieser darauf bestand,
dass er komme?), und nun behauptet er, P.L. sei nur hierher gekommen, um mit einer Frau zusa
20. April 1968
(Mutter reicht Satprem eine Notiz über Auroville:)
(Frage:) In welchem Maße hängt Aurovilles Fortschritt von der Annahme der Spiritualität durch die Menschen ab?
(Mutters Antwort:)
Diese Entgegensetzung und Trennung von Spiritualität und materiellem Leben ergibt für mich keinen Sinn, denn in Wahrheit sind Leben und Geist EINS; in und durch die physische Arbeit
muss sich der höchste Geist manifestieren.
***
Heute erhielt ich einen Brief von einer schwedischen Dame (schwedisch oder norwegisch, ich weiß nicht mehr), die ein Kruzifix gekauft hat ... ein ungeheures Kuns
9. März 1968
(Über ein älteres Gespräch aus den
""Entretiens"" vom 27. Mai 1953, in dem Mutter insbesondere
sagt: "Wenn das Bewusstsein sich im Hintergrund entwickelt hat und man die
Fähigkeit besitzt, es zu konzentrieren, kann man äußerlich tun oder lassen, was
man will, und doch handelt stets dieses Bewusstsein.")
Das ist genau die Erfahrung von heute morgen.
Die Erfahrung war folgendermaßen: Wichtig ist nur, das
Bewusstsein der höheren Gegenwart beizubehalten, das heißt, diese Gegenwart
muss konkret sein; dann ist alles, was man tut oder sagt - ganz gleich, was es auch sei -, Ausdruck dieser Präsenz. Und die Erfahrung von heute morgen bestand darin, den Unterschied
20. Januar 1968
(Mutter gibt Satprem ein Päckchen Suppenpulver, das sie selbst noch nicht probiert hat.)
Du hattest keine Zeit, es zu kosten?
Das ist nicht nötig.
Etwas will mich unbedingt vom Essen abhalten. Ich weiß nicht ... Ich esse noch ... (wie soll man sagen?) aus gesundem Menschenverstand. Offensichtlich funktioniert der Körper noch auf die alte Weise, folglich
muss man noch die alten Mittel anwenden, aber ...
Das ist alles.
@
26. Juni 1968
Hast du Neuigkeiten von P.L.?
Gerade heute morgen machte ich mir ein wenig Sorgen um ihn. Ich habe den Eindruck,
dass er sich ... in einen Abgrund reißen lässt. Das hat mir überhaupt nicht gefallen.
***
(Satprem liest einen Text von Sri Aurobindo vor:
)
"
Die Angst vor dem Tod und die Aversion vor der körperlichen Auflösung sind das Stigma, das dem menschlichen Wesen durch seinen animalischen Ursprung auferlegt wurde. Dieses Brandmal
muss absolut ausgelöscht werden."
(Die Synthese des Yoga, Cent.Ed., Bd. 20, S. 334)
Das kannte ich nicht. Das ist sehr interessant!
Denn bevor man den Zustand erreicht, wo der T
12. Januar 1968
Da wäre eine Frage, aber ...
Eine Frage?
Eine Tatsache, die dir wahrscheinlich nicht entgangen ist ...
Was?
Du hattest einen Besuch von E und seiner Frau, aus Italien ...
Ja, und ...?
Er stellte mir Fragen in
Bezug auf den "Tantrismus der linken Hand", weißt du, den "Vama Marga" ...
Was ist das?
Das sind diese sogenannten Tantriker, die sich der Sexualität bedienen wollen, um "Yoga" zu machen. Er hat mir alle möglichen Fragen gestellt, um herauszufinden, welchen Platz die Sexualität im Yoga hat. Dazu sagte er mir,
dass er und seine Frau sich seit einem Jahr darum bemühen, auf einer anderen E
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/English/CWMCE/Questions and Answers_Volume-03/Knowledge of the Scientist.htm
Knowledge of the Scientist and the Yogi
The climax of the ordinary consciousness is Science. For Science, what
is upon the earth is true, simply because it is there. What it calls Nature is
for it the final reality, and its aim is to build up a theory to explain the
workings of it. So it climbs as high as the physical mind can go and tries to
find out the causes of what it assumes to be the true, the real world. But in
fact it adapts “causes” to “effects”, for it has already taken that which is
for the true, the real, and seeks only to explain it mentally. For the yogic
consciousness, however, this world is not the final reality. Rising above the
mind into th
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/English/CWMCE/Questions and Answers_Volume-03/Rusurrection.htm
Resurrection
Resurrection
means, for us, the falling off of the old consciousness; but it is not only a
rebirth, a sudden change which completely breaks with the past. There is a
certain continuity in it between dying to your old self, your low exterior
nature and starting quite anew. In the experience of resurrection the movement
of discarding the old being is closely connected with that of the rising up
from it of the new consciousness and the new strength, so that from what is
thrown off the best can unite in a new creation with what has succeeded. The
true significance of resurrection is that the Divine Consciousness awakes from
the unconsciousness into which it has gone
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/English/CWMCE/Questions and Answers_Volume-03/Difficulties in Yoga.htm
Difficulties
in Yoga
The nature of
your difficulty indicates the nature of the victory you will gain, the victory
you will exemplify in Yoga. Thus, if there is persistent selfishness, it points
to a realisation of universality as your most prominent achievement in the
future. And, when selfishness is there, you have also the power to reverse this
very difficulty into its opposite, a victory of utter wideness.
When you have something to realise, you will have in you just the
characteristic which is the contradiction of that something. Face to face with
the defect, the difficulty, you say, “Oh, I am like that! How awful it is!” But
you ought to see the truth of th