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10. August 1960
(Über zwei
Professoren der Aschramschule, die Mutter schrieben, um zu fragen, ob
"nur" Sri Aurobindo studiert werden sollte. Dieses Gespräch fand in
Gegenwart von Pavitra statt.)
Ein
achtseitiger Brief - nichts als Leidenschaft.
(Pavitra:)
Ja, Mutter.
Das verläuft
alles hier
(Geste auf die Stirn).
(Pavitra:)
Leidenschaft und Reaktionen.
Leidenschaft,
Leidenschaft - aber diese Leidenschaft ist das gleiche wie die
Reaktionen.
Sie stopfen
es voll von etwas, das sie für Intellektualität halten, aber sie is
4. Juni 1959
(Brief von
Satprem an Mutter)
Rameswaram, 4.
Juni 1959
Liebe Mutter,
Über die Prophezeiungen, von denen ich in meinem Brief gestern sprach,
sagte X etwas Unübersetzbares, das ausdrückte: "Sehen wir Mutters
Reaktion" (denn ich sagte ihm, daß ich Dir alles geschrieben habe). Dann
sagte er: "Da sind noch einige andere geheime Dinge, die ich dir sagen
werde." Als Beispiel nannte er: "Ich werde dir sagen, wo die
Atombomben fallen werden." Wenn diese Dinge Dich interessieren oder wenn
Du etwas siehst oder fühlst, wäre es vielleicht gut, daß Du Dein
In
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - 26. März 1959
26. März 1959
(Über Satprems letzte Wanderungen und seine
grundlegende Auflehnung, die ihn immer wieder die Straßen aufsuchen läßt)
Hinter dem Titanen, der uns besonders jetzt angreift, liegt etwas
anderes. Dieser Titan wurde von jemand anders entsandt. Er ist seit meiner
Geburt hier, wurde mit mir geboren; ich fühlte ihn, seit ich sehr klein war,
doch erst nach und nach, als ich meiner selbst bewußt wurde, begriff ich,
WER er war und was hinter ihm steht.
Dieser Titan wurde ausdrücklich entsandt, um meinen Körper anzugreifen,
er kann es aber nicht direkt tun, deshalb benutzt er die L
4. November 1958
(Bezüglich der Agenda vom 9. August 1958 über die Götter der Puranas)
Die Götter der Puranas sind unerbittlich, ihre Anerkennung gilt einzig
der Macht, und sie haben nichts von der wahren Liebe, Barmherzigkeit,
tiefliegenden Güte, die das Göttliche in das menschliche Bewußtsein legte -
was psychisch all die äußeren Mängel aufwiegt. Sie haben nichts davon, sie
haben kein Psychisches. Die puranischen Götter besitzen kein Psychisches.
Folglich handeln sie einzig entsprechend ihrer Macht. Das einzige, was sie
bremst, ist, wenn ihre Macht nicht allmächtig ist, das ist alles.
21. April 1959
Hier oben, angefangen beim Zentrum zwischen den Augenbrauen, ist die
Arbeit getan, seit langer Zeit. Es ist weiß. Seit Zeitaltern und Zeitaltern
besteht die Vereinigung mit dem Höchsten, ständig.
Unterhalb dieses Zentrums liegt der Körper. Und dieser Körper hat wohl
das konkrete Gefühl des Göttlichen, in jeder seiner Zellen; was aber noch
getan werden muß, ist diesen Körper zu universalisieren. Darin besteht die
Arbeit, ein Zentrum nach dem anderen. Ich verstehe, was Sri Aurobindo meinte,
wenn er wiederholte: "Werdet weit." All das muß universalisiert werden; das
ist die Vorau
18. Juli 1957
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, 18. Juli 1957
Liebe Mutter,
Ich bekomme einen Brief von Freunden, die das französische archäologische Institut in Afghanistan leiten. Sie brauchen Hilfe für ihre nächsten Ausgrabungen (15. August bis 15. Dezember) und bieten mir an, mich mitzunehmen, wenn ich mich ihnen anschließen will.
Wenn ich eine erneute Erfahrung außen machen soll, hat diese den Vorteil, kurz und nahe Indien zu sein und in einer interessanten Umgebung stattzufinden. Das einzige Unangenehme ist, daß ich die Reise bis Kabul selbst bezahlen müßte. Aber ich will nichts tun, was Dir mißfällt
20. September 1960
Mehrere
Male brachte mir X seine Geringschätzung für die Mehrzahl der Leute im
Aschram zum Ausdruck: "Warum behält Mutter all diese empty pots [leeren
Töpfe]", sagte er.
Wenn er sich
auch nur einen Augenblick lang einbildet, daß ich glaube, alle Leute
hier würden die Sadhana machen, irrt er gewaltig!
Die Idee ist,
daß die gesamte Welt vorbereitet werden muß, in all ihren Formen, auch
die am wenigsten für die Transformation fähigen. Es erfordert eine
symbolische Repräsentation aller Elemente der Erde, an denen gearbeitet
werden kann, um die Verbin
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - März 1959
März 1959 d
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, März 1959
Liebe Mutter,
Gerade verließ ich X, er schickte mich einige Minuten nach meiner Ankunft bei ihm wieder weg:
"Ich möchte nicht, daß du jetzt hier bleibst." Und er fügte hinzu:
"Eine schwere Arbeit ist zu tun." Er machte gerade ein "Japa" als ich um fünf Uhr ankam.
X sieht müde aus, und sein Junge - der sehr empfindlich ist - sah auch nicht gut aus.
Heute morgen sagte X:
"Letzte Nacht kämpfte ich wie ein Löwe." Und es scheint noch nicht vorüber zu sein, obwohl er mir gerade sagte:
"Er ist fortgegangen" [[ der Titan ]]. Ich fragte ihn, ob er tot sei,
24. April 1956
[[ Handschriftliche
Botschaft von Mutter in Englisch. ]]
Die Manifestation
des Supramentals auf der Erde ist nicht mehr nur ein Versprechen,
sondern eine lebende Tatsache, eine Wirklichkeit.
Es ist hier auf
Erden am Werke, und ein Tag wird kommen, wo der Blindeste, der
Unbewußteste, sogar der willentlich Unwissendste es erkennen muß.
@
ISBN 3-920083-01-3
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17. Mai 1958
Im Grunde genommen, wenn ich selbst vollkommen geworden bin, dann wird
der ganze Rest automatisch vollkommen werden. Aber es scheint mir nicht
möglich zu sein, vollkommen zu werden, ohne daß auf der anderen Seite ein
Anfang von Verwirklichung besteht. So geht es weiter, von einer Seite zur
anderen, und wir taumeln voran wie ein Betrunkener!
@
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