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M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - Oktober (?) 1955
Oktober (?) 1955
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, 1955
Mutter, als ich Dich verließ, bekam ich Post von meinen Freunden aus Bangalore. Sie haben gerade eine alte mongolische Residenz in Hyderabad gekauft, umgeben von Gärten, die dem Nizam gehörten ... Sie schlagen vor, daß ihr neuer Besitz ein bezaubernder Rahmen wäre, um das Buch zu schreiben, das ich seit Jahren schreiben wollte und das ich nicht schrieb, weil ich dauernd über Berg und Tal rannte. Schließlich sagen sie ausdrücklich, wenn ich Bedenken hätte, lange bei ihnen zu bleiben, könnten sie leicht bei ihrem Freund, dem Maharadscha von Jaipur, oder auch i
13. April 1959
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, 13. April 1959
Liebe Mutter,
Hier ist der Entwurf für das geplante Buch über Sri Aurobindo, für
Éditions du Seuil.
Es ist nur eine Skizze, und die vorgeschlagene Reihenfolge kann sich
entsprechend der inneren Notwendigkeiten ändern, während ich schreibe, aber
dies sind die betrachteten Themen. Jetzt würde ich gerne wissen, was Du
fühlst, ob Du Änderungen, Zuträge oder Abträge siehst.
Dein Kind mit Liebe,
Satprem
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2. Mai 1956
(Auszug aus der Mittwochsklasse)
Mutter, Du hast gesagt: "Das Supramental ist auf die Erde
herabgekommen". Was bedeutet das genau? Du hast auch gesagt: "Die
Versprechungen sind erfüllt worden". Was sind diese Versprechungen?
Ah! da, die Unwissenheit! Seit langer Zeit wurde es versprochen, seit
langem wurde es gesagt - nicht nur hier: seit dem Anfang der Erde. Es gab
die verschiedensten Voraussagungen, die verschiedensten Propheten; sie
sagten: "Es wird neue Himmel geben und eine neue Erde, eine neue Rasse wird
geboren, die Erde wird transformiert..." Die Propheten
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - 29. März 1957
29. März 1957
(Zwei Botschaften von Mutter anläßlich des Jahrestags ihrer ersten Begegnung mit Sri Aurobindo)
Die Herabkunft des Supramentals kann die Dinge beschleunigen, aber sie
wird nicht als universelles Allheilmittel wirken oder alles in einem
Augenwink verändern.
Das auf die Erde herabkommende Supramental wird nichts am Menschen ändern,
wenn er sich an sein Ego klammert.
Sri Aurobindo
@
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12. November 1960
(Seit
fast zwanzig Tagen regnet es ununterbrochen)
Ein Zyklon
traf Chittagong, eine Flutwelle ich weiß nicht wo ... Der Zyklon muß
sich in der Küste geirrt haben! Denn Karachi hätte nach Xs
Vorhersagungen verschwinden sollen.
Er sagt,
1962 oder 1963 würde Karachi völlig verschwinden. Und dreiviertel von
Bombay unter Wasser!
Vor einiger
Zeit begannen auch die Vulkane sich zu regen; dadurch hob sich das Meer
und überschwemmte verschiedene Gebiete in Japan und unterwegs, aber es
kam nicht bis nach Indien. Als ich in Japan wohnte,
25. August 1954
[[ Der folgende Text ist ein Auszug aus der "Mittwochsklasse".
Jeden Mittwoch beantwortete Mutter die Fragen, die ihr von Schülern und
Kindern auf dem "Sportplatz" des Aschrams gestellt wurden. ]]
(Mutter liest den Schülern einen Text von Sri Aurobindo vor: "Die
Mutter", wo er die verschiedenen Aspekte der schöpferischen Kraft beschreibt
- in Indien "Schakti" oder "Mutter" genannt -, die über die
Evolution des Universums regiert:)
"... Es gibt andere große Wesenheiten der göttlichen Mutter, aber ihre
Herabkunft ist schwieriger herbeizuführen und sie sta
22. November 1958
Seit immer, seit ich sehr jung war, hatte ich eine Art Intuition
meines Schicksals. Ich hatte den Eindruck, etwas tilgen zu müssen, mich
aufbrauchen zu müssen. Irgendwie bis auf den Grund einer Nacht dringen, um
zu finden. Ich glaubte, das wäre im KZ geschehen. Vielleicht war das noch
nicht tief genug...
Siehst du einen Sinn darin?
Das läßt sich kaum aussprechen, es ist eine Folge von Eindrücken. Ich
weiß, als du vorhattest, mit dem Swami zu gehen [[ Der Tantra-Guru, den Satprem in
Ceylon aufsuchte und mit dem er in den Himalaja ging. ]], sah ich,
daß eine Tür
29. Februar 1956
ERSTE
SUPRAMENTALE MANIFESTATION
(während der gemeinsamen Meditation am Mittwoch)
[[ Von
Mutters Hand geschrieben. ]] )
Heute abend war die Göttliche Gegenwart anwesend unter uns, konkret und
materiell. Ich hatte eine Form aus lebendem Gold, weit wie das Universum,
und ich stand vor einem ungeheuren Tor aus massivem Gold - das Tor, das die
Welt vom Göttlichen trennt.
Als ich das Tor betrachtete, wußte und wollte ich, in einer einzigen
Bewegung des Bewußtseins: DIE ZEIT IST GEKOMMEN - the time has come - und
ich hob mit b
2. Dezember 1960
(Nach
einer Meditation mit Mutter)
Eine Art
Vereinigung vollzieht sich [in Satprem], als bildete sich ein
einheitlicheres Außen-Innen. Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll,
das Gefühl von etwas Vereinigterem, Organisierterem - Ebenerem. Keine
mehr entwickelten und weniger entwickelten Stellen, nicht manche
leuchtendere und andere weniger leuchtende Stellen: sehr viel ebener,
sogar ebener in der Vibration, eine Art ... wirklich eine Ebenheit in
der Gesamtheit der Bewegungen, der Antwort, der Schwingungen, des
Lichts. Und diese Art Stäuben von dem
26. November 1960
(Mutter
hatte entschieden, dieses persönliche Gespräch sei zu zerstören - die
Tonbandaufzeichnung zu löschen -, wegen seiner Wichtigkeit hielten wir
für richtig, es dennoch aufzuheben.)
Deine
Kraft heilte mich in wirklich spektakulärer Weise, in weniger als einer
Stunde. Wenn du nur die Grippe geheilt hättest, könnte ich es noch
verstehen, denn das ist etwas allgemeines und kann mit einer starken
allgemeinen Vibration beseitigt werden, doch deine Kraft wirkte mit
überraschender Präzision und Direktheit: zuerst fegte sie die Grippe
weg, dann berührte sie einen