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SABCL - Sri Aurobindo Birth Centenary Library

CWSA - Complete Works of Sri Aurobindo

CWM - Collected Works of The Mother

Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1960-07-15.htm
15. Juli 1960     (Brief von Mutter an Satprem) 15.7.60 Mein liebes Kind, Dies um Dir zu sagen, daß ich Dich nachts immer häufiger sehe und daß wir zusammen, in der Welt, wo ich Dir begegne, eine Art Arbeitsgemeinschaft eingerichtet haben. Das liegt noch in einem Bereich des physischen Mentals, aber ein Mental, das eine Bemühung zur leuchtenden Ordnung macht und das deutlich danach strebt, sich in die höheren Bereiche zu erheben. Besonders letzte Nacht hatte ich einen sehr positiven Eindruck (eine Art Gefühl), daß ich mich auf Dich verlassen kann. Sonntag werden wir sehen, was für die "Manuskripte" getan werden kan
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/Ohne_Datum_1957_e.htm
Ohne Datum 1957 e   (Über frühere Leben)   Wenn man wirklich darüber sprechen wollte, müßte man alles sagen, mit allen Einzelheiten, denn unter den unzähligen Erfahrungen, die ich seit fast achtzig Jahren hatte, gibt es scheinbar so verschiedene, so widersprüchliche, daß sich im Grunde sagen läßt: alles ist möglich. Eine Aussage über die früheren Leben, ohne den Faden von allem aufzunehmen, bedeutet deshalb, dem Dogmatismus die Tür zu öffnen. Eines Tages werden sie sagen: "Mutter hat dies gesagt, Mutter hat das gesagt ..." und so entstehen leider die Dogmen. In dieser Fülle der Erfahrungen und weil ich mein Leben unmöglich mi
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1959-01-27.htm
27. Januar 1959     (Brief von Satprem an Mutter)   Rameswaram, 27. Januar 1959 Liebe Mutter, X wird also für eine Dauer von elf Tagen eine besondere Arbeit für Dich unternehmen, und wenn nach dieser Periode das Leiden weiter anhält, wird er mich nach Pondicherry schicken, um Dir persönlich etwas zu übersenden. Ich würde gerne selber etwas tun können, um Deine Schmerzen zu lindern. Durch einen besonderen Segen gab X mir die beiden ersten Grade der tantrischen Initiation, die normalerweise mehrere Jahre auseinander liegen, auf einmal, und in sechs Monaten wird er mir die volle Initia
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/Mai_1959_c.htm
Mai 1959 c     (Brief von Satprem an Mutter)   Pondicherry, Mai 1959 Liebe Mutter, Du hast mich auf höchst eindrucksvoller Weise von meinen Kopfschmerzen und einer anfangenden Infektion am Weisheitszahn befreit. So schreibe ich Dir. Ich kam mit X auf das Thema der finanziellen Schwierigkeiten des Ashrams zu sprechen und benutzte die Gelegenheit, um ihm von der eingetretenen unscheinbaren "Entspannung" zu erzählen, und ich sagte ihm, Du hättest Dich gefragt, ob er nicht etwas getan hätte. (Ich schreibe Dir all dies stark zusammengefaßt.) X antwortete, daß er sofort nach seiner Rückkehr nach Rameswaram drei Tage lang eine besonde
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/September_1958.htm
September 1958     (Fragment einer Unterhaltung über die Übersetzung von Sri Aurobindos Aphorismus: "... Wissen ist soviel von der Wahrheit, als das Mental tastend in einem entstellten Medium erfassen kann; Weisheit, was das Auge der göttlichen Vision im Geist sieht."   Mutter vergleicht die Wahrheit mit rein weißem Licht und setzt dann fort:)   ... Aber dieses Weiß besteht ja aus allen Farben. So nimmst du eine Sache wahr, aber anstatt sie Weiß zu sehen, entgehen einige Farben deiner Wahrnehmung gänzlich: du siehst Rot, Grün, Gelb, Blau oder etwas anderes, jedoch nicht das Weiß, weil einige Farben fehlen. Das ist ein s
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1956-03-20.htm
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - 20. März 1956 20. März 1956     [[ Handschriftliche Notiz von Mutter. ]]   (Beim Aufwachen)   Die Kontrolle über die Bewegungen der Wirbel, die ich lange verloren hatte (das äußerte sich in einer Art Empfindungslosigkeit und der Unfähigkeit, sie willentlich zu bewegen), ist zum großen Teil zurückgekehrt, das Bewußtsein kann sich von neuem ausdrücken und der Rücken ist fähig, sich sehr sichtlich aufzurichten.   ***   (Am gleichen Tag auf dem Balkon)   Beinahe völlig aufgerichtet und die sehr klare Wahrnehmung der neuen Kraft und Macht in den Zellen des K
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1960-11-15.htm
15. November 1960     Ich weiß nicht, ob es mit Gs Besuch zusammenhängt [[ Unterhaltung vom 8. November, der "künstlerische" Schüler mit den lockeren Lebensgewohnheiten. ]] oder ob einfach die Zeit gekommen war und die Dinge übereinstimmten (denn meistens geschieht es so), jedenfalls kam eine ganze Vergangenheit zum Vorschein - keine rein persönliche Vergangenheit: Kontakte, die ich früher geknüpft hatte, eine ganze Ansammlung von Dingen, die ein etwas kollektiveres Leben darstellen (wie man es immer ist: man stellt immer eine Kollektivität dar, ohne es zu merken; würde man etwas davon w
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1958-04-03.htm
3. April 1958     (Brief von Satprem an Mutter)   Kataragama, 3. April 1958 Liebe Mutter, Ich wartete, bis alles in mir gut geordnet ist, um Dir von neuem zu schreiben. Ein bedeutender Wechsel hat sich vollzogen: etwas in mir scheint sich "angeklammert" zu haben - vielleicht das, was Sri Aurobindo den "zentralen Willen" nennt - und ich lebe wörtlich unter dem Zwang der göttlichen Realisation. Es ist das, was ich will, nichts anderes, es ist das einzige Ziel des Lebens, und ich habe endlich verstanden (nicht mit dem Kopf), daß die äußere Verwirklichung in der Welt die Folge der inneren Verwirklichung sein wird. So wiederhole
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1955-04-04.htm
4. April 1955     (Brief von Satprem an Mutter)   Pondicherry, 4. April 1955 Mutter, seit mehr als einem Jahr bin ich hier bei Dir, und nichts, keine einzige wirklich bedeutende innere Erfahrung, kein Zeichen ist gekommen, welches mir erlaubt zu fühlen, daß ich Fortschritte gemacht habe oder auch nur auf dem richtigen Weg bin. Ich kann nicht einmal sagen, daß ich glücklich bin. Ich habe nicht die unsinnige Vermessenheit, das Göttliche anzuklagen oder gar Dich selbst - und ich bin immer noch überzeugt, daß all dies mein Fehler ist: ich habe mich zweifellos in einem Teil von m
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1959-01-14.htm
14. Januar 1959   (Brief von Satprem an Mutter)   Rameswaram, 14. Januar 1959 Liebe Mutter, Heute morgen sagte X mir, er würde mit Freude seine Tätigkeit für Dich fortsetzen, wenn das Deiner Arbeit helfen könnte; er hat sie auch beibehalten, obwohl er wußte, daß der unheilvolle Einfluß aus dem Aschram entfernt worden war. Diesbezüglich sagte X mir, daß der bösartige Geist weiterhin das Aschram umkreist, jedoch außerhalb seiner "Grenzen", und es wäre erforderlich, wenn Du beistimmst, daß er irgendwann nach Pondicherry kommt, um den "Übeltäter" direkt in den Griff zu bekommen und ihn endgült