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6. Oktober 1959
(Der
Vogel kehrte also wieder einmal zurück ...)
Mit seiner
ganzen äußeren Entwicklung wird der Westen vielleicht einige
Jahrhunderte brauchen, bevor die Verbindung zwischen den zwei Welten
entstehen kann. Dennoch liegen die beiden Welten - die physische Welt
und die Welt der Wahrheit - nicht weit von einander entfernt. Sie
überlagern sich fast. Die Welt der Wahrheit ist hier, dicht dagegen, wie
eine Auskleidung der anderen.
Kurz vor dem
15. August hatte ich eine einzigartige Erfahrung, die all das
erleuchtet. [[ Siehe Notiz vom 24.-25. Juli. ]] Das
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - 3. März 1960
3. März 1960
Die
Erfahrungen folgen einander in beschleunigtem Rhythmus - fabelhafte
Erfahrungen. Sicherlich, müßte ich jetzt sprechen, würde ich überhaupt
nicht mehr so wie damals reden. Deshalb ist es auch notwendig, alle
diese alten Entretiens zu datieren, zumindest jene vor der
[supramentalen] Manifestation vom Februar 1956, damit eine klare
Trennung zwischen den vorherigen und den darauffolgenden besteht.
Noch vor
wenigen Tagen, am Morgen des 29., hatte ich eine dieser Erfahrungen, die
ein Leben kennzeichnen. Es geschah oben in meinem Zimmer. Ich
wiederholte mein Japa und schritt mit o
12. Juli 1960
Letzte Nacht
passierte mir etwas ziemlich Amüsantes. Ich wurde geweckt, oder eher von
einer Trance in eine andere Trance versetzt, durch eine Stimme. Es war
ungefähr elf Uhr. Keine menschliche Stimme. Ich erinnere mich nicht mehr
der genauen Worte, aber es ging um das Aschram, seinen Schutz, seinen
Erfolg, seine Macht. Das Interessante war: als ich aufwachte, befand ich
mich in einem Zustand, wo diese Formation, die dem Aschram und der Kraft
entspricht, die sich hier konzentriert, um das zu verwirklichen, was
diese Stimme wollte, als ein winzig kleiner Teil von mir selbst
24. April 1959
(Handschriftliche Notiz von Mutter an Satprem )
24. April 1959
Die göttliche Vollkommenheit ist stets zugegen über uns; doch daß der
Mensch in Bewußtsein und Tat göttlich werde und innerlich und äußerlich das
göttliche Leben lebe, das ist die Bedeutung der Spiritualität; alle
geringeren Bedeutungen, die dem Wort gegeben werden, sind unzulängliche
Fehlschritte oder Hochstapeleien.
[[ Mutters französische Übersetzung eines
Textes von Sri Aurobindo, The Human Cycle, XV, S.247. ]]
@
Nächste
S
Anfang Mai 1959
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, Mai 1959
Liebe Mutter,
Ich sprach gerade einige Minuten mit X. Er verließ Dich völlig "gerührt"
(in seiner tiefen Weise). "Ich stand aufrecht vor Mutter und wußte nicht
mehr, wo ich war. Nach einer Viertelstunde fand ich mich dort." Mehrere Male
sagte er: "Große Kraft, Große Kraft ... Ein Ozean. Sie ALLEINE kann
verstehen." Als ich ihm meine Überraschung bekundete, weil er auf dem Weg zu
Dir gesagt hatte, er würde dieses "Dschapa" ( Japa ) stehend vor Dir erst morgen
anfangen, antwortete er: "Als ich bei Mutter ankam, fühlte ich Den Befehl von
oben, un
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/Gebete des Zellbewusstseins.htm
Gebete des
Zellbewusstseins
(1951 - 1959)
21. September 1951
Ohne Datum 1959_d(?)
25. Juli 1958
Januar 1959_b
3. Oktober 1958
Januar 1959_c
21. Januar 1959
Januar 1959_d
Ohne Datum
1959_b(?)
9. Oktober
1959, (Durga)
Januar 1959
Ohne Datum
Ohne Datum
1959_c(?)
21. September 1951
O mein sanfter Herr,
3. Februar 1958 b
(Dieser Text wurde in der Mittwochsklasse am 19.2.58 vorgelesen)
Zwischen den Wesen der supramentalen Welt und den Menschen besteht ungefähr derselbe Unterschied wie zwischen den Menschen und den Tieren. Vor einiger Zeit hatte ich die Erfahrung der Identifikation mit dem Tierleben, und es ist eine Tatsache, daß die Tiere uns nicht verstehen: ihr Bewußtsein ist so gebildet, daß wir ihnen fast vollkommen entgehen. Ich kannte indessen Haustiere - Katzen und Hunde, aber vor allem Katzen -, die eine fast yogische Anstrengung des Bewußtseins machten, um uns zu erreichen. Aber wenn sie uns leben und handeln sehe
27. September 1957
(Frage eines Kindes über eine Vision, in der Mutter ihm in einem leuchtenden Körper erschien:)
Warum bist du gekommen, wie wir sind?
Warum bist du nicht gekommen, wie du wirklich bist?
Wenn ich nicht gekommen wäre, wie ihr seid, dann hätte ich dir niemals
nahe sein können und ich hätte dir nicht sagen können:
"Werde was ich bin."
@
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Ohne Datum 1958
[[ Auf Englisch geschriebene Notiz
von Mutter ]]
1)
Nur das Göttliche ist wahr - alles übrige ist Lüge.
2)
Nur das Göttliche ist wirklich - alles übrige ist Illusion.
3)
Nur das Göttliche ist das Leben - alles übrige gehört dem Reich des Todes an.
4)
Nur das Göttliche ist Licht - alles übrige ist Halbdunkel.
5)
Nur das Göttliche ist Liebe - alles übrige ist egoistische Sentimentalität.
***
Und dennoch ist das Göttliche überall, im Unwissenden wie im Weisen.
Und dennoch ist das Göttliche überall, im Sünder wie im Heiligen.
22. Januar 1958
Es ist ein Irrtum, die Freude und das Glück zu verwechseln. Die beiden sind sehr verschieden. Nicht nur die Vibrationen sind verschieden, sondern auch die Farben. Es gibt ein Blau, ein helles silbernes Blau (das Blau von der Fahne des Ashrams), sehr leuchtend und transparent, das ist die Farbe des Glücks. Es ist etwas Passives, Frisches, das kühlt, verjüngt.
Dagegen ist die Farbe der Freude ein goldenes Rosa, ein blasses Gold, das etwas Rot enthält, auch ein sehr blasses Rot. Es ist aktiv, warm, kräftigend, verstärkend. Das erste ist die Sanftmut, das zweite ist die Zärtlichkeit.
Und die Glückseligkeit - da