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13. Juni 1959
(Brief
von Satprem an Mutter)
Rameswaram,
13. Juni 1959
Liebe
Mutter,
Ich bekam
Deine beiden letzten Briefe vom 10. und 11. Ich sagte X, was Du über
diese Frankreichreise schreibst und daß Deine Finanzen in einem "beinahe
verzweifelten" Zustand sind. Er antwortete mit vollkommener Gewißheit:
"Bald wird es mehr werden, sehr bald wird es sich ändern." Natürlich
habe ich Gewissensbisse, Dein großzügiges Angebot anzunehmen, und ich
weiß nicht, was ich tun soll. Ich hatte nie gedacht, nach Frankreich
zurückzukehren, außer in sehr ferner Zukunft. Ich
12. November 1957
Das integrale Yoga besteht aus einer ununterbrochenen Reihe von Prüfungen, durch die man gehen muß, ohne im voraus gewarnt zu werden, was euch verpflichtet, stets wachsam und aufmerksam zu sein.
Drei Gruppen von Prüfern stellen diese Proben. Dem Anschein nach haben sie nichts miteinander zu tun, und ihre Handlungsweisen sind so verschieden, manchmal scheinen sie so widersprüchlich, daß sie anscheinend nicht zum gleichen Ziel streben können, und dennoch ergänzen sie sich gegenseitig, arbeiten zusammen auf dasselbe Ziel hin und sind unentbehrlich für die Vollkommenheit des Ergebnisses.
Die drei Arten
28. Mai 1959
(Brief von
Satprem an Mutter)
Pondicherry,
28. Mai 1959
Mutter,
Ich will nicht, daß Du meinetwegen leidest, es gibt schon zuviel Leiden
in der Welt. Ich werde tun, was Du willst. Ich gehe nach Rameswaram und
bleibe dort solange X will. Ich habe gesehen, daß es keine
glückliche Lösung geben kann. So beuge ich mich den Umständen.
Wenn es Deine Augen nicht zu sehr anstrengt, würde ich Dich bitten, das
Folgende zu lesen. Ich möchte Dir erklären, was ich sah, sehr deutlich.
Nach der Bewegung der Auflehnung heute morgen ergriff mich eine gro
17. Oktober 1958
(Mutter liest die Fortsetzung der ersten sieben Sutras, die sie wahrscheinlich 1957 schrieb.
Siehe S. 116 )
Es sind zwei Gruppen.
Die erste endet mit dem Wiederauffischen jener, die falsch gewählt
haben(!):
8)
Doch
selbst in dem Fall, daß du anfangs nicht die unwiderrufliche Wahl getroffen
hast, wenn du das Glück hast, in einer dieser unvorstellbaren Zeiten der
universellen Geschichte zu leben, in denen die Gnade zugegen ist, auf der Erde
verkörpert, dann gibt sie dir in manchen außergewöhnlichen Augenb
9. Juli 1959
9.7.59
Kalki
[[ Diese handschriftliche Notiz trug nur dieses eine Wort und das
Datum. Kalki ist der Name des letzten Avatars, der auf einem
beflügelten weißen Pferd kommt, um die "Barbaren" (Yavan) zu
zerstören. Sein Erscheinen kennzeichnet das Ende des Eisenalters
oder Kali-Yuga, in dem wir uns befinden, und die Rückkehr des
Zeitalters der Wahrheit, Satya-Yuga. ]]
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30. November 1958
(Brief von Mutter an Satprem)
Sonntag morgen
Satprem,
Hier hast Du das Nötige, um nach Hyderabad zu gehen. Was immer Du auch
entscheiden magst, ich werde stets mit Dir sein, unveränderlich, in der
Wahrheit Deines Wesens.
Mutter
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1. Januar 1960
1960
Zu wissen ist gut,
zu erleben ist
besser,
zu sein, das ist
vollkommen.
Mutter
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21. Februar 1958
(Botschaft zu Mutters
achtzigstem Geburtstag)
Den Geburtstag eines
vergänglichen Körpers zu feiern, mag einige fromme Gefühle befriedigen.
Die Manifestation des
ewigen Bewußtseins zu feiern, kann in jedem Augenblick der universellen
Geschichte geschehen.
Doch die Ankunft einer
neuen Welt, der supramentalen Welt, zu feiern, ist ein wunderbares und
außergewöhnliches Privileg.
Mutter
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ISBN 3-920083-01-3
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10. Oktober 1958
(Satprem fragt Mutter, was er zu tun habe und was sein
Platz in der universellen Manifestation ist)
In allen religiösen und besonders in den okkulten Initiationen wird das
Ritual der verschiedenen Zeremonien in allen Einzelheiten vorgeschrieben:
jedes ausgesprochene Wort, jede Geste trägt eine besondere Bedeutung, und
der geringste Verstoß gegen die Regeln, der geringste Fehler kann zu
verhängnisvollen Folgen führen. Im materiellen Leben gilt dasselbe. Wenn wir
die Initiation in die wahre Art zu leben besäßen, könnten wir das physische
Dasein transformieren.
Betrac
August 1954
(Weitere Erfahrungen des körperlichen Bewußtseins)
[[
Diese Texte wurden alle von Mutters Hand geschrieben. ]]
Wenn man in seinem Leben zurückschaut, hat man fast immer den Eindruck, daß man es unter diesen oder jenen Umständen hätte besser machen können,
selbst wenn in jeder Minute die Handlung von der inneren Wahrheit diktiert
wurde; das kommt daher, daß das Universum sich in unaufhörlicher Bewegung
befindet und das, was früher vollkommen richtig war, es heute nur noch
teilweise wäre. Oder genauer gesagt, die Handlung, die im Augenblick ihrer
Ausführung notwendig wa