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SABCL - Sri Aurobindo Birth Centenary Library

CWSA - Complete Works of Sri Aurobindo

CWM - Collected Works of The Mother

Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1960-08-27.htm
27. August 1960     Ich würde dich gerne viel öfter sehen, drei-, viermal in der Woche, jeden zweiten Tag - wenn mich nur die Leute ... Mit den Briefen ist es dasselbe. Sie ermorden mich mit Briefen. Ich habe einen Korb, in dem ich sie ablege: jetzt schließt er nicht mehr! Jeden Morgen verbringe ich dreiviertel Stunden damit, Briefe zu schreiben. Jeden Tag geben sie mir sechs, sieben, acht, zehn Briefe; was kann ich da tun? Sri Aurobindo selber verbrachte schließlich seine ganzen Nächte damit, Briefe zu schreiben - bis er blind wurde. Das kann ich nicht mac
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1955-01-01.htm
1. Januar 1955         Kein menschlicher Wille kann letztlich gegen den Göttlichen Willen bestehen. Reihen wir uns willentlich und ausschließlich auf die Seite des Göttlichen, dann ist der endgültige Sieg gewiß. Mutter         @ ISBN 3-920083-01-3 Nächste Seite
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/Ohne_Datum_1956.htm
Ohne Datum 1956     (Brief von Satprem an Mutter)   Pondicherry, 1956 Jede künstlerische Schöpfung entspringt einer Frage, einem Konflikt, einem Mißverhältnis mit sich selbst, den Menschen oder dem Kosmos. Welcher Maler, welcher Dichter, welcher Schriftsteller schöpfte nicht das Beste seiner Kunst aus diesem Konflikt, von Michelangelo zu Goya, Van Gogh, Rodin, von Villon zu Rimbaud, Baudelaire oder Dostojewsky? Und das Kunstwerk - Bild, Roman oder Gedicht - ist eine Harmonie, die der Disharmonie entrissen wurde, ein Sieg über ein Chaos, eine Antwort auf eine Frage, die vom Menschen gestellt wurde - eine Metamorpho
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1958-11-15.htm
15. November 1958     (Über eine Erfahrung, die Mutter am 13. November in Zusammenhang mit Satprems Schwierigkeiten hatte)   Im Grunde genommen ist man vielleicht solange nicht von den feindlichen Kräften befreit, bis man nicht endgültig im Licht aufgetaucht ist, jenseits der niederen Hemisphäre. Dort verliert der Begriff "feindliche Kräfte" seinen Sinn: sie sind nur noch Kräfte des Fortschritts, die euch zum Fortschritt zwingen. Doch um die Dinge in dieser Weise zu sehen, muß man die niedere Hemisphäre verlassen haben, denn unten ist ihr Widerstand gegen den göttlichen Plan sehr reell.
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/Nacht vom 24. zum 25. Juli 1959.htm
Nacht vom 24. zum 25. Juli 1959     [[Handschriftliche Notiz von Mutter. Es geht um eine entscheidende Erfahrung, auf die sich Mutter später mehrere Male beziehen wird.]]         Erstes Eindringen der supramentalen Kraft in den Körper. Sri Aurobindo in einem konkreten und permanenten subtilphysischen Körper lebend       @ ISBN 3-920083-01-3 Nächste Seite
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/Februar_1951.htm
Februar 1951     (Handgeschriebene Notiz, zwei Monate nach Sri Aurobindos Abschied)     Die mangelnde Empfangsfähigkeit der Erde und das Benehmen von Sri Aurobindos Schülern [[ In einer "offiziellen" Fassung hatte Mutter "und das Benehmen von Sri Aurobindos Schülern" ausgelassen. ]] sind zum großen Teil verantwortlich für das, was seinem Körper widerfahren ist. Doch eines ist sicher: das große Unglück, das uns jetzt getroffen hat, berührt in keiner Weise die Wahrheit seiner Lehre. Alles, was er gesagt hat, ist vollkommen wahr und bleibt es. Die Zeit und der Lauf der Ereignisse werden es über
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1960-10-25.htm
25. Oktober 1960     Eine schwarze Welle liegt über dem Aschram. Der Ursprung ist recht eigenartig und sehr interessant: S hat Verwandte in Bombay, einen Neffen; und eines Tages Ende August oder Anfang September kam er mit einer unglaublichen Geschichte zu mir. Sein Neffe war verschwunden (er brachte mir sein Foto: der Neffe scheint auch ein Medium zu sein), am übernächsten Tag, glaube ich, kehrte er zurück: er wurde in einem Zug gefunden, im Zustand von Hypnose; glücklicherweise hatte ihn jemand geschüttelt und plötzlich erwachte er: "Warum bin ich hier?" (Er hatte nicht die Absich
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1960-12-17.htm
17. Dezember 1960     (Mutter gibt Satprem eine Blume mit einer kugelförmigen Anordnung von unzähligen Staubgefäßen, die sie "Supramentale Sonne" nannte - die Blume des "Cadamba"-Baumes)   Schön, findest du nicht? Alles zusammen, aber unzählbar. EINS in alle Richtungen. Und was für eine Farbe! Der Baum ist wie eine Glorie. Die Natur ist eine fabelhafte Erfinderin, alles in ihr ist schön. Ich glaube nicht, daß es dem Menschen gelungen ist, etwas so Vollkommenes hervorzubringen. Er arbeitete hinterher, das stimmt, züchtete neue Arten, aber der Ursprung bleibt dennoch in der
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1958-10-06.htm
6. Oktober 1958     Wenn ich nicht in meinem Körper bin, habe ich die verschiedensten Kontakte mit den Leuten, Kontakte in unterschiedlichen Kategorien. Und es wird nicht im voraus entschieden, geschieht nicht willentlich, wird nicht einmal gedacht: es wird einfach ... zur Kenntnis genommen. Manche Beziehungen sind völlig in mir, vollkommen. Und das ist keine Beziehung zwischen Individuen: eine Beziehung zwischen Seinszuständen; das heißt, mit einem gegebenen Individuum kann es viele verschiedene Beziehungen geben. Wäre es ein einziger Block ... aber ich bin nicht sicher, ob es auch nur eine Person
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1959-06-17.htm
17. Juni 1959     (Brief von Satprem an Mutter)   Rameswaram, 17. Juni 1959 Liebe Mutter, Ich erhielt Deine Karte vom 13. Ich wage nicht zu schreiben, denn alles, was die sofortigen Tatsachen angeht, ist zu verworren. Das einzige, was sich mit Gewißheit und stetig wachsender Kraft bestätigt, ist meine Seele. An sie klammere ich mich mit aller Kraft. Sie ist meine einzige Zuflucht. Hätte ich nicht das, würde ich mein Leben in die Luft gehen lassen, denn das äußere Leben und die nächste Zukunft erscheinen mir unmöglich, unerträglich. Dein Segen für Sujata und mich berührt mich. Aber dort liegt eine weitere Unmöglichkeit