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1. Januar 1956
Die größten Siege sind jene, die am wenigsten Lärm machen.
Die Manifestation einer neuen Welt verkündet sich nicht mit
Trommelwirbel.
Mutter
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ISBN 3-920083-01-3
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M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - März 1959
März 1959 f
(Brief von Satprem an Mutter über die tantrische Initiation, die Mutter durch X an zwei andere Aschramschülern geben lassen wollte)
Pondicherry, März 1959
Liebe Mutter,
Ich sprach mit X über die Frage der Initiationen. Er sagte, auch er habe nur zwei Personen gesehen (wenn er sagt "gesehen", glaube ich nicht, es ist physisch gemeint). Er sagte, viele Leute wären sehr "begierig", doch selten seien solche, denen Du voll vertrauen könntest - und diese hätten vielleicht ein Stadium erreicht, wo es ihnen schwerfällt, sich einer initiatorischen Disziplin zu unterziehen.
Ich fragte ihn nach seinem Eindruck des D
2. September 1960
(Brief
von Satprem an Mutter)
Pondicherry,
2. September 1960
Liebe
Mutter,
Als X aus
Deinem Zimmer kam, wiederholte er mehrere Male
"Very wonderful" [sehr wunderbar]. Dann erklärte er mir,
"White rays were vibrating everywhere" [ weiße Strahlen vibrierten
überall ]. Überall entlang der Kundalini, weiß und gelb, blau, und vor
allem weiß.
Er schien
ganz und gar ekstatisch zu sein, als er von seiner Erfahrung sprach.
Abschließend
sagte er:
"Where is
the Mother and where is X?"
[Wo ist Mutter, und wo ist X?], w
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - März 1959
März 1959 b
(Brief von Satprem an Mutter über Xs Nachforschung, um herauszufinden, wer Schwarze Magie gegen Mutter gewirkt hatte)
Pondicherry, März 1959
Liebe Mutter,
Ich werde Dich morgen sehen, aber es ist besser, die Dinge genau festzuhalten, und wenn Du willst, lese ich Dir meinen Brief vor. Dies ist, was X mir sagte:
"Heute morgen während der Pudscha kam die Botschaft; mein Guru sprach in Form von Sanskrit Slokas, und das ist nicht leicht, auf Englisch zu erklären. Normalerweise hätte ich ziemlich lange auf die Antwort warten müssen, aber wegen der Größe der Mutter kam die Antwort sofort. Die Botschaft verdäch
28. Mai 1960
K hat seinen
Körper verlassen. Die Operation war außergewöhnlich gut gelungen, fast
wunderbarerweise: eine dieser schrecklichen Operationen, wo einem ein
Teil des Körpers herausgenommen wird. Vier Tage lang ging es ihm recht
gut, dann wurde alles gestört.
Zur Zeit der
Operation und danach hatte ich einfach die Kraft auf ihn gerichtet, wie
ich es immer in solchen Fällen tue, damit alles zum Besten geschehe.
Dann kam vor einigen Tagen während meinem Japa eine Art Befehl - ein
sehr deutlicher Befehl -, sich auf ihn zu konzentrieren, damit er seiner
Seele bewußt werde
15. August 1959
(Brief von
Mutter an Satprem, unterwegs)
... Und jetzt, heute [[ 15. August, Sri
Aurobindos Geburtstag. ]], schreibe ich Dir wieder, denn es ist der Tag
der großen Amnestien, der Tag, an dem alle vergangenen Fehler
ausgelöscht werden ...
Mit meiner unwandelbaren und ewigen Liebe.
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10. Mai 1958
Heute morgen betrachtete ich plötzlich meinen Körper (gewöhnlich schaue
ich ihn nicht an: ich bin darin und arbeite), ich betrachtete meinen Körper
und sagte mir: "Nun, was würde ein Beobachter zu diesem Körper sagen?" (Der
Beobachter, von dem Sri Aurobindo in The Synthesis of Yoga spricht.) Nichts
sehr Bemerkenswertes. Dann formulierte ich es wie folgt
(Mutter liest eine
handgeschriebene Notiz):
"Dieser Körper hat weder die unangefochtene Autorität des Gottes noch die
unstörbare Erhabenheit des Weisen."
Was denn?
"Er ist nur ein einfacher Lehrling
18. Oktober 1957
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, 18. Oktober 1957
Liebe Mutter,
Heute abend sprachst Du von der Möglichkeit, den Weg der Verwirklichung auf einige Monate, Tage oder Stunden zu verkürzen. Und gestern in Deinem Gespräch mit mir über die "Freiheit des Körpers" sprachst Du von der Erfahrung der Kundalini, vom "breaking of the lid" [Durchbrechen des Panzers], das einen ein für allemal jenseits der Schwierigkeiten ins Licht hebt.
Ich brauche eine praktische Methode, die meinen gegenwärtigen Möglichkeiten und dem Ergebnis, zu dem ich gegenwärtig fähig bin, entspricht. Ich habe das Gefühl, mein
3. Juli 1957
Auszug aus der Mittwochsklasse
Ich wurde gefragt, ob wir ein kollektives Yoga ausüben und was die Bedingungen für ein kollektives Yoga sind.
Ich könnte euch zuerst sagen: um ein kollektives Yoga auszuüben, muß eine Kollektivität bestehen! Und ich könnte euch die verschiedenen Bedingungen erklären, die für ein Kollektiv erforderlich sind. Aber (lächelnd) letzte Nacht hatte ich eine symbolische Vision von unserem Kollektiv.
Diese Vision kam am Anfang der Nacht, und sie weckte mich mit einem ziemlich unangenehmen Eindruck auf. Dann schlief ich wieder ein und vergaß es. Als ich vorhin an die Frage dachte, die
April 1954
(Einige
Erfahrungen des Körperbewußtseins )
[[ Diese
Texte wurden von Mutters Hand
in Französich geschrieben. ]]
Mit derselben Bestimmtheit läßt sich sagen, daß alles göttlich ist und
daß nichts göttlich ist. Alles hängt vom Blickwinkel ab, unter dem man
das Problem sieht.
Ebenso läßt sich sagen, das Göttliche ist ein ewiges Werden, wie auch,
daß es für alle Ewigkeit unwandelbar ist.
Die Existenz Gottes zu verneinen oder zu bestätigen, ist gleich wahr,
aber jedes ist nur teilweise wahr, und nur wenn man sowohl die
Bestätigung als auch die Vernein