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SABCL - Sri Aurobindo Birth Centenary Library

CWSA - Complete Works of Sri Aurobindo

CWM - Collected Works of The Mother

Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_07/1966-09-30.htm
30. September 1966     (Nach der Lektüre eines unveröffentlichten Briefes von Sri Aurobindo) ...Obwohl Paulus bemerkenswerte mystische Erfahrungen und sicherlich ein sehr tiefes spirituelles Wissen hatte (eher tief als umfassend, glaube ich), würde ich nicht darauf schwören, dass er sich hier auf einen supramentalisierten Körper bezieht (einen PHYSISCHEN supramentalisierten Körper) [["Das Vergängliche muss sich ins Unvergängliche kleiden, und das Sterbliche muss sich ins Unsterbliche hüllen. Wenn das Vergängliche sich in Unvergänglichkeit gekleidet und das Sterbliche sich in Unsterblichk
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_07/1966-08-06.htm
6. August 1966     V geht nach Kalkutta, um "Mechaniker" zu werden [[Ein junger Schüler, der als Kind in den Aschram kam und ihn seitdem noch nie verließ.]]. Bist du damit einverstanden? Meine erste Reaktion war, das dumm zu finden. Aber er schrieb mir noch einmal, um mir zu sagen, dass die Leute in der Werkstatt ganz begeistert seien und ihn sehr dazu ermutigt hätten. Er freue sich sehr, denn dies sei für ihn eine Gelegenheit, all das zu lernen, was er noch nicht wisse usw. Ein Brief von mehreren Seiten. Daraufhin schrieb ich ihm: "Geh nach Kalkutta!" Weißt du, sie alle brauchen eine Lektion, um zu lern
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_07/1966-03-04.htm
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 7 - 4. März 1966 4. März 1966     (Mutter nimmt ihre Kommentare zu Sri Aurobindos Aphorismen wieder auf)   115 - Die Welt ist ein periodischer Bruch, der sich unablässig wiederholt, mit Brahman als ganzer Zahl. Die Periode scheint zu beginnen und aufzuhören, aber der Bruch ist ewig: er wird kein Ende haben und hatte niemals einen wirklichen Anfang.         116 - Zu sagen, dass die Dinge anfangen und aufhören, ist eine Ausdrucksweise unserer Erfahrung; in ihrer wahren Existenz haben diese Begriffe keine Realität: es gibt keinen Anfang und kein Ende.    
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_07/1966-07-30.htm
30. Juli 1966     Ich glaube, man ist dabei, mir beizubringen (das heißt mich zu lehren), warum man stirbt. Es gibt viele Arten zu sterben, die von den verschiedenen Bewusstseinsebenen abhängen, und es gibt viele Ursachen (Geste der Abstufungen), aber in jedem Bereich gibt es so etwas wie eine essentielle Ursache, die den Tod zugleich notwendig, unerlässlich und unausweichlich macht. Und physisch, d.h. materiell, in den Körperzellen, ist es, als ob... (Mutter macht eine streifende Geste) man ganz dicht davorstünde, das Geheimnis zu finden, warum es ein Ende gibt, warum die Auflösung bei der Unfähigkeit, der Transfo
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_07/1966-04-09.htm
9. April 1966     (Über Satprems nächstes Buch: Der Sannyasin) Ich sehe immer noch die Vision vor mir, die ich damals hatte [[Vision des Sannyasins, der mit dem Rücken an ein Bronzetor gedrängt, angegriffen wird. Siehe Agenda Bd. 1 vom 20. November 1958.]]. Das ist seltsam, es war eine der unerwartetsten Visionen, unerwartet in dem Sinne, dass es keinerlei mentale Vorbereitung darauf gab: plötzlich sah ich diesen Sannyasin mit dem Rücken zur Wand, bedrängt von einer Art Wirbelsturm. Ein Sturm von Lärm und Geschrei... Man sah nichts. Man sah nichts außer der Kraft der Schwingungen, die sich wie ein Gewitter erhoben, und
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_07/1966-05-07.htm
7. Mai 1966     (Über eine Blume, der Mutter den Namen "Kraft der materiellen Heilung" gab) Ach, wie sehr ich mir wünschte, dass ich meine Hände einfach so halten könnte (Mutter legt ihre Hände auf Satprems Schulter) - und es heilt! Ich fühle nämlich eine solche Kraft in meinen Händen! Eine so BEWUSSTE Kraft - verstehst du, bewusst: es schwingt voller Bewusstsein, Licht und Kraft. Das müsste heilen. Mich selbst heilt es. Wenn ich einen Schmerz habe oder etwas nicht gut geht, lege ich meine Hand auf die betreffende Stelle, und innerhalb von ein, zwei Minuten verschwindet es. Warum sollte es also nicht auch
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_07/1966-10-22.htm
22. Oktober 1966     (Sujata:) P ist krank. Schon wieder! Was ist denn los mit diesem Mädchen? Was sollte sie innerlich tun? Keine Angst haben, krank zu werden! Das sollte sie tun. Verstehst du, sie sagen: "Aber ich BIN krank." Sie behaupten das Gegenteil: dass sie krank sind und deshalb Angst haben. Das ist nicht wahr! Zuerst haben sie Angst, und dann werden sie krank. Die ganze Zeit hegen sie diese Befürchtung: "O je, was wird wohl passieren?" Und dann passiert halt etwas! (Mutter lacht) Dieser arme Körper, er hat den Eindruck, man erwarte das von ihm, und gehorcht. Ja, von hundert Menschen sind neunundneunzig
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_07/1966-06-02.htm
2. Juni 1966     Ist die Schwierigkeit vom letzten Mal vorbei? Ach, ich hatte eine neue Erfahrung. Das heißt, die Körperzellen hatten eine neue Erfahrung. Wenn ich mich nachts hinlege, findet eine Darbringung aller Zellen statt. Sie machen ein so vollständiges surrender [Überantwortung] wie nur möglich, mit einer Sehnsucht nicht nur nach Vereinigung, sondern nach Verschmelzung: dass es nichts mehr geben möge außer dem Göttlichen. Das geschieht regelmäßig, jeden einzelnen Tag. Seit einiger Zeit war es, als ob die Zellen oder dieses Körperbewusstsein (das aber nicht wie ein Bewusstsein, sondern eher wie ein kollektives
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_07/1966-05-25.htm
25. Mai 1966     (Das Gespräch vom 18. Mai betreffend, in dem Mutter sagte, neunzig Prozent aller Visionen und Träume des Vitals und auch anderer, höherer Ebenen, seien subjektiv.) Das hat jedenfalls etwas Beunruhigendes an sich, diese fast totale Subjektivität. Ach, warum? Man fragt sich, was wahr ist. Was begegnet einem wirklich? Ist dann nicht alles ein Hirngespinst?... Das ist etwas beunruhigend. Aber wenn man die eindeutige Erfahrung von der einzigen und ausschließlichen Existenz des Höchsten hat und weiß, dass alles nur ein Spiel des Höchsten mit sich selbst ist, dann gela
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_07/1966-09-28.htm
28. September 1966     (Die Sekretäre haben Mutter mit einer Stunde Verspätung verlassen, so dass das Gespräch erst beginnt, als es hätte zu Ende sein sollen.) Das ist ein Rekord! Ich habe so früh angefangen, und doch ist die Arbeit noch nicht getan. Nichts zu machen. Ich versuche alles, was in meiner Macht steht: ich fange früher an, beeile mich morgens und mache die Arbeit so geordnet wie möglich. Und eine Viertelstunde im voraus kündige ich schon an: "Die Zeit ist um." - Nichts zu machen. Aber Stück für Stück wird alles verschluckt, und es bleibt keine Zeit mehr übrig. So ist es.