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27. Februar 1971
Was hast du für Neuigkeiten?...
(langes Schweigen)
Das Problem ist die Ernährung. Für alles, was ich leicht essen konnte, haben die Ärzte Einschränkungen aufgestellt, und jetzt ...
Im Grunde sehe ich immer mehr, daß wir in völliger Unwissenheit leben. Wir wissen wirklich weder was, noch wie wir es tun sollen.
Aber dieses neue Bewußtsein müßte doch bewirken, daß wir das Richtige tun.
Ich glaube, wir verstehen es nicht, hinzuhören.
Wir hören es nicht ...
(Schweigen)
Es ist sehr schwer, auseinanderzuhalten, was von der alten Antriebskraft stammt und was ...
Ja, ja.
Das ist sehr schwer.
13. Oktober 1971
(Mutter reicht Satprem eine ungewöhnliche "Transformationsblüte".)
Neun Blütenblätter ... Das ist die neue Schöpfung - die Transformation für die neue Schöpfung.
Gut!
Was bringst du?
Oh, nichts Interessantes ... Ich stehe etwas unter dem Druck materieller Probleme.
Oh, ja ...
Hast du nichts zu fragen, nichts zu sagen?
Was sagst du denn, liebe Mutter?
Ich?
(Mutter geht für eine halbe Stunde in sich)
Sagst du nichts?
Nein, nichts zu sagen.
Nähert sich etwas?
(nach einem Schweigen)
Kennst du die Geschichte vom neuen Mond?... Man hat einen neuen Mond entdeckt. [[Ein neu en
M u t t e r s . A g e n d a . Bd 12 - 24. März 1971
24. März 1971
(Ein anderes Zeichen der Zeit: Der Postbeamte des Ashrams weigert sich, Satprems Briefe mit Marken zu versehen - warum? Wir wissen es nicht. Zu dieser Zeit gab Satprem Mutter all sein Geld und besaß persönlich nichts. Mutter mußte deshalb eine eigenhändige Notiz schreiben, damit seine Briefe mit Marken versehen wurden. Danach bleibt sie während des ganzen Gesprächs sehr verinnerlicht. Beim vorigen Treffen, am 20. März, war dasselbe geschehen; an dem Tag hatte sie Satprem das erste Exemplar von La Genèse gegeben und war dann die ganze übrige Zeit versunken geblieben.)
Was sagst du?
(Mutter schüttelt den Kopf und geht in sic
22. Dezember 1971
Dies ist meine Botschaft für Weihnachten:
Es ist Zeit, daß das Reich der Lüge ein Ende nimmt.
Allein in der Wahrheit liegt das Heil.
Und was bringst du?
Ich erhielt eine kurze Nachricht von P.L. Du hattest gesagt, die Leute der Mission müßten "beruhigt" werden. Sie belästigen uns ständig, und du hattest gesagt, man könne P.L. bitten, etwas zu tun. Daraufhin hat er etwas unternommen.
Ach!
Er sagt folgendes: "Ich habe mit Kardinal Tisserant [[Der Kardinal von Frankreich. ]] über das Problem gesprochen, das Sie mir geschildert haben. Er schreibt noch heute an den Bischof von Pondicherry, den Hinweisen
30. Juni 1971
Es herrscht eine schreckliche Konfusion; alle streiten sich ... Vorher waren sich wenigstens Indira und N.S. einig, jetzt ... Indira ließ mir durch den Gouverneur mitteilen, daß ich, wenn ich ihr etwas zu sagen hätte, es durch ihn tun solle - ich habe nichts zu sagen.
Man erhält Briefe von überall mit dem "wahren Wissen" dessen, was man Sri Aurobindo zufolge tun müsse, und dann ... Eine solche Vermischung, die Dinge sind unglaublich verflochten, ach!...
Es ist eine Lüge, die sich in einen Mantel der Wahrheit hüllt, um glaubhaft zu erscheinen.
Jetzt verstehen sich die beiden nicht mehr, denn Indira sagt, daß ich ihr dies gesagt
25. Februar 1971
(Mutter zu Sujata:)
Es ist ein solches Menschengewimmel ...
@
20. Februar 1971
(Nach der Lektüre des fünfzehnten Kapitels der Genèse, "Das transformierte Wesen":)
Wirst du es nächstes Mal zu Ende lesen?
Ja, liebe Mutter.
Wann wird das Buch herauskommen?
Sie sind in Verzug. Ich hoffe, zu Beginn des nächsten Monats.
(Schweigen)
Reagiert die Erde ein wenig?
Ich glaube, ja, überall ein wenig.
Ich möchte, daß dein Buch in alle Sprachen übersetzt wird.
(Schweigen)
(Mutter nimmt Satprems Hände, schaut ihn an und lächelt)
@
27. Oktober 1971
Was hast du zu sagen?
Es gibt ein praktisches Problem ...
(Mutter gibt eine Transformationsblüte)
Mehr habe ich nicht.
Sie ist sehr schön!... Ein praktisches Problem betreffend die Sri Aurobindo-Statue in Kalkutta. Du weißt, daß die bengalische Regierung beschlossen hatte [[Durch einen Beschluß vom 26. Juni 1971. ]] , die Sri Aurobindo-Statue anstatt der von Lord Curzon zu errichten - ausgerechnet jener, der die Teilung Bengalens wollte, und Sri Aurobindo hatte versucht, dies zu verhindern. So würde man, anstatt von Lord Curzon die Statue Sri Aurobindos gegenüber des "Victoria Memorial" aufstellen, am Eingang von
13. Dezember 1971
(Eine Notiz von Mutter:)
Die Mitteilungen des Psychischen kommen nicht in mentaler Form. Es sind weder Ideen noch Gedankengänge. Sie haben ihren eigenen Charakter, klar unterschieden vom Mental, etwas wie ein Gefühl, das sich selbst versteht und handelt.
Das Psychische ist seiner Natur nach ruhig, gelassen und leuchtend, verständnisvoll und großzügig, weit und fortschrittlich, ständig bemüht um Verständnis und Fortschritt.
Das Mental beschreibt und erklärt.
Das Psychische sieht und versteht.
@
14. September 1971
(Ein Besuch Sujatas bei Mutter. Am Vortag war Sujata zu den "Casanova"-Gärten in der Nähe von Pondicherry gefahren, um die Gräber Pavitras und Amritas zu besuchen.)
(Sujata:) Gestern besuchte ich Casanova.
Ach, warum?
Um Amrita und Pavitra zu besuchen ... Weißt du, seit zwei Jahren wurde nichts getan, nicht die geringste Arbeit, um die Gräber zu schmücken.
Wie sieht es denn aus?
Sie waren mit "Sri Aurobindos Mitgefühl" bedeckt, und am Kopfende war ein etwas brüchiger Topf mit "Neue Schöpfung" und bei den Füßen "Hingabe" [[Potulaca, Tuberose, und Basilikum. ]] , bei beiden ... Das fand ich gut, aber