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SABCL - Sri Aurobindo Birth Centenary Library

CWSA - Complete Works of Sri Aurobindo

CWM - Collected Works of The Mother

Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_10/1969-05-31.htm
31. Mai 1969   Die Nächte?... Gleich? Immer noch gleich? (Satprem zieht eine Grimasse) In der vorletzten Nacht verbrachte ich mehr als drei Stunden mit Sri Aurobindo und zeigte ihm alles, was für Auroville herabkommen wird. Das war recht interessant. Es gab Spiele, Kunst und sogar kulinarische Dinge! Aber all das war sehr symbolisch. Ich erklärte ihm das alles wie auf einem Tisch vor einer großen Landschaft; ich erklärte ihm, nach welchem Prinzip man die Sportübungen und Spiele organisieren wird. Das war sehr klar und genau, ich führte es ihm sogar vor und zeigte es ihm sozusagen im Kleinen: eine Miniaturvorführung von allem, was stattfinden soll. Ich bewegte Leute,
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_10/1969-12-10.htm
10. Dezember 1969 (Mutter schreibt in einem Zuge die Botschaft für das neue Schuljahr auf.) Das, was man unterrichten will, muss man auch selbst erlebt haben. Um über das neue Bewusstsein reden zu können, lasst es in Euch eindringen, damit es Euch seine Geheimnisse offenbart! Nur dann seid ihr kompetent, darüber zu sprechen. Als erste Voraussetzung, um zum neuen Bewusstsein vordringen zu können, muss man eine hinreichende mentale Bescheidenheit haben, um überzeugt zu sein, dass alles, was man zu wissen glaubt, nichts ist im Vergleich zu dem, w
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_10/1969-09-13.htm
13. September 1969 P.L. hat etwas gesehen. Er meint, mich gesehen zu haben, aber ich glaube, dass er in Wirklichkeit seine eigene mentale Projektion sah. Jedenfalls drückt es recht gut das Problem aus, mit dem er konfrontiert ist ... Im Grunde beunruhigt ihn die Frage, ob er eine nützlichere Arbeit vollbringt, wenn er innerhalb der Kirche bleibt, oder ob es wirksamer wäre, wenn er austreten würde. Dieses Problem beschäftigt ihn, denn im nächsten Monat zum Beispiel sollen sich alle Bischöfe zu einer Synode in Rom versammeln, und bei dieser Gelegenheit will sich eine gewisse Anzahl widerspenstiger oder aufsässiger oder rebellischer Priester zusammentun und eine Art Anti-Synode bilde
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_10/1969-11-19.htm
19. November 1969 Heute morgen um acht hätte ich dir vieles sagen können ... Denn nach einem Tag voller Probleme wegen eines Vorfalls ... hatte ich heute morgen (am Ende der Nacht) die erklärende Erfahrung. Zwei Stunden lang lebte ich in einer absolut klaren Wahrnehmung des Wie und Warum der Schöpfung (keine Überlegungen sondern die klare Wahrnehmung). So leuchtend und klar! Es war unwiderlegbar. Das hielt mindestens vier oder fünf Stunden an. Dann klärte es sich ab, nach und nach verlor die Erfahrung an Intensität und Klarheit ... Und vorhin musste ich viele Leute empfangen, daher ist es jetzt schwer zu erklären. Aber alles war so klar geworden! All die widersprüchlichen
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_10/1969-07-26.htm
26. Juli 1969 (Mutter möchte mit Satprem einige Passagen ihrer Savitri-Übersetzung durchsehen.) Jetzt merke ich jedoch, dass sie bei diesen Zitaten an manchen Stellen mittendrin Zeilen entfernt haben, und plötzlich sage ich mir: "Aber das fügt sich ja gar nicht aneinander!" Also fragte ich F, und sie sagte: "Ja, sie haben hier und dort ein oder zwei Zeilen entfernt ..." Was lässt sich da tun? Das ist absurd. Hier, all das ist fertig ... Ich brauche es nicht zu sehen: du musst es anschauen. Ich habe es ja übersetzt. Was soll ich tun? (Lachend) Sehen, ob meine Übersetzung gut ist. Aber hör mal, liebe Mutter!... Warum das? Doch, manches kö
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_10/1969-11-05.htm
5. November 1969   (Das Gespräch beginnt erneut mit eineinhalb Stunden Verspätung.) Ich weiß wirklich nicht, was ich tun soll ... Mittwochs und samstags reduziere ich alle anderen Verabredungen auf ein Minimum, d.h. ich lehne mehr als die Hälfte der Leute ab. Trotzdem ist es so. An den anderen Tagen arbeite ich manchmal bis mittags weiter. Das wird wirklich ... Und ich beginne ganz früh. Aber die Ansuchen werden mir durch ... ein, zwei, drei, vier ... acht Personen überbracht: jeder bringt welche. Da würde nur eines helfen, und zwar, mehrere Körper zu haben! Ich wollte dir etwas Amüsantes erzählen. Du weißt, dass ich seit zwei Jahren nicht mehr unten g
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_10/1969-06-04.htm
4. Juni 1969 P.L. schreibt folgendes: "... Meine Arbeit bleibt die gleiche: Es fällt mir schwer, den Leuten meine Ideen verständlich zu machen. Man hält mich für einen "Erleuchteten" (denke ich, aber niemand spricht mit mir darüber, denn eine Kraft beschützt mich). Unterdessen beginnen die Dinge am Vatikan, im Zentrum der Kirche, sich zu ändern. Der Kampf der neuen Kräfte gegen die traditionellen Kräfte ist jetzt sehr stark. Wenn der Papst akzeptiert (seine Umgebung ist dagegen), am 10. Juni nach Genf zu reisen, um an der Versammlung der protestantischen Kirchen teilzunehmen, und bestätigt, dass wir nicht "die einzigen Wahrheitsträger sind", wird das, glaube ich, ein groß
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_10/1969-08-09.htm
9. August 1969 Die Unesco will eine Broschüre über "Toleranz" veröffentlichen, und sie schrieben an K und baten ihn um eine Botschaft von mir. Da habe ich dies geschrieben (Mutter lacht): " Die Toleranz ist nur ein erster Schritt zur Weisheit. Die Notwendigkeit von Toleranz weist noch auf das Vorhandensein von Vorlieben hin. Wer im göttlichen Bewusstsein lebt, betrachtet alles mit einem vollkommenen Gleichmut der Seele." Sie blasen sich auf und glauben, sehr erhaben zu sein, weil sie "Toleranz" besitzen - aber die Toleranz betrachtet die Dinge von oben herab, mit Verachtung. (Schweigen) Habe ich dich seit dieser Erfahrung g
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_10/1969-07-05.htm
5. Juli 1969 Es gibt Neuigkeiten von P.L. ... Er ist etwas entmutigt. Du weißt, dass er genau zu dem Zeitpunkt, als der Papst in Genf eine Rede über die "christliche Einheit" mit den Protestanten hätte halten sollen, vom päpstlichen Gefolge ausgeschlossen worden war. P.L. schreibt also: "Mehrere Male begann ich Ihnen zu schreiben, und konnte den Brief nicht beenden. Ich hatte eine enorme Anstrengung unternommen, um die Bewegung der Öffnung, zu der Mutter mich inspirierte, durchzusetzen, aber genau in dem Augenblick, wo der Papst akzeptiert hatte, sich nicht mehr als "alleinigen Besitzer der Wahrheit" darzustellen und sich auf die gleiche Ebene mit den anderen Gläubigen zu stellen,
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_10/1969-01-18.htm
18. Januar 1969   (Über die "Herabkunft" des Bewusstseins des Übermenschen) Ach, erzählte ich dir schon die Geschichte über den Sadhu [ein Jain], der neulich kam? Sobald er eintrat (er stand aufrecht dort), kam diese Atmosphäre bis hierher (Mutter deutet einen Halbkreis vor sich an) und umgab mich wie eine Mauer. Es war dicht und leuchtend und von einer solchen Kraft! Es war ganz auf ihn ausgerichtet (Geste eines Vorwärtsgerichtetseins). Für mich war es sichtbar: sehr materiell, wie ein Schutzwall, etwa von dieser Dicke (ca. 40 cm), und dort blieb es während der ganzen Zeit seiner Anwesenheit. Als ob es ihn ruhig halten wollte. (Mutter lacht) Wirklich lustig. Dies