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7. Juni 1967
Ich habe etwas dem hinzuzufügen, was wir neulich in
Bezug auf das Göttliche sagten [[Gespräch vom 24. Mai 1967: Was ist das Göttliche?]]. Jemand fragte mich: "Was ist das Göttliche?"
Es bezieht sich auf einen Text von Sri Aurobindo:
Liebe führt uns aus dem Leid der Trennung hinein in die Seligkeit vollkommener Einheit. Dabei
verlieren wir jedoch nicht jene Freude an der Einswerdung, jene größte Entdeckung der Seele, für die das Leben im Kosmos eine lange Vorbereitung ist. Zu Gott
durch Liebe gelangen heißt also, sich auf die höchstmögliche spirituelle Erfüllung vorzuberei
26. Mai
1967
(Die Neujahrsbotschaft betreffend: "Menschen, Nationen, Kontinente!
Die Wahl ist zwingend: die Wahrheit oder der Abgrund." Ein Schüler
stellt Mutter folgende Frage: "Was verstehen Sie unter
"Abgrund"?")
Gegenwärtig
herrscht eine sehr große Spannung. Alle gebärden sich, als wollten sie einen
Krieg anzetteln. Die Menschen legen in ihren internationalen Beziehungen eine
blinde Leidenschaft an den Tag.
Am Ursprung von
alldem liegt Angst, ein allgemeines Misstrauen und das, was sie für ihre
"Interessen" halten (Geld, Geschäfte). Eine Kombination dieser drei Dinge. Wenn
diese drei nie
15. November 1967
Hast du nichts zu sagen?
Nein, man hat das Gefühl, wenn nicht ein Wunder geschieht (was die Menschen darunter verstehen), dann wird es viele Jahrhunderte dauern.
Hast du etwa gehofft, es würde keine Zeit in Anspruch nehmen?
Ja, offenbar.
Ich habe nie geglaubt,
dass es schnell eintreten könnte. Man braucht es nur mit seinem eigenen Körper auszuprobieren, so wie ich es tue, um den Unterschied zu sehen zwischen der Materie, wie sie ist, ihrer jetzigen Beschaffenheit, und... nun, dem, was wir uns unter einer göttlichen Existenz vorstellen können - "göttlich" will
10. November 1967
Auch letzte Nacht, während langer Zeit, wieder am selben Ort. Seltsam, die genaue Erinnerung an das ganze Geschehen könnte ich nicht wiedergeben, aber bei allen Umständen habe ich am Morgen ständig das Gefühl: "Ach, letzte Nacht wurde dies entschieden... letzte Nacht wurde jenes gesehen..." In der Art. Seltsam. Es geschieht immer am Vortag oder in der Nacht vor dem Tag, an dem ich dich sehe.
***
(Mutter liest die Botschaft, die sie am 1. Januar 1968 verteilen will:)
Bleibe jung,
höre nie auf, nach Vollkommenheit
30. Dezember 1967
(Mutter entnimmt einem Haufen von Papieren, Briefen und allerlei Umschlägen eine Notiz über Auroville, die aus dem Gedächtnis nach ihren Worten
verfasst worden war.)
(Lachend) All das hängt wunderbar zusammen!
(Satprem liest die Notiz)
Auroville wird eine materiell unabhängige Stadt sein.
Alle, die dort leben, werden sich an ihrem Leben und ihrer Entwicklung beteiligen.
Diese Teilnahme kann passiv oder aktiv sein.
Es wird keine Steuern als solche geben, aber jeder wird durch Arbeit, Güter oder Geld zum al
Title:
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 8 - Gebete des Bewusstseins der
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Gebete des Bewusstseins der Zellen
(Dies ist die Fortsetzung der "Gebete des
Bewusstseins der Zellen" nach 1959, wie Mutter sie Satprem 1970, unter diesem Titel gesammelt, übergab)
Juli 1965
Ich bin unserer Unwürdigkeit müde. Aber
es ist nicht die Ruhe, wonach der Körper strebt, sondern die Pracht Deines
Bewusstseins, die Pracht Deines Lichtes, die Pracht Deiner Macht und vor
allem die Pracht Deiner allmächtigen und ewigen Liebe.
[[Siehe Agenda Bd. 6, 21. Juli 1965.]]
I am tired of our unworthiness. But it is not to rest that this body
aspi
13. Dezember 1967
Hast du das Erdbeben bemerkt?... Es ereignete sich vorgestern morgen um halb fünf. Ich spürte nichts. Aber manche Leuten spürten es und erzählten es mir.
Dort drüben war es schlimm [[In der Provinz Maharashtra in Indien.]].
Meine Mutter kam am gleichen Tag in Bombay an, und sie spürte es. Alle Hunde heulten; während drei Sekunden wurden die Häuser erschüttert.
Ein kleines Dorf ist vom Erdboden verschwunden [[Das kleine Dorf Konya.]].
Nein, es ist seltsam... Ich schlief nicht, aber ich befand mich außerhalb meines Körpers, so merkte ich nichts. Es weckte meinen Körper nicht.
26. August 1967
(Die Gruppe "World Union" - Einheit der Welt - betreffend.)
Ach, das ist ein alter Zopf, diese World Union... Es gibt Hunderte von diesen Gruppen, die schwatzen, die nichts tun und absolut nichts ändern.
Ja, das schien mir schon immer Kinderei und Geschwätz.
Ach... Übrigens haben sie den Mann, der diese Gruppe gründete, rausgeschmissen, sobald sie organisiert war, unter dem Vorwand, er sei nicht ehrlich, aber immerhin war er selbst der Gründer! Er besuchte
Russland, und dort stieß er auf die Idee der World Union. Sie gründeten diese World Union mit vier oder fünf Personen, und vierzehn Ta
14. Januar 1967
(Beim Betreten des Zimmers bleibt Mutter vor einer Blumenschale stehen, die gerade gebracht wurde, dann nimmt sie eine seltsame neue Variante einer Hibiskusblüte in die Hand: grau und malvenfarbig, mit einem leuchtendroten Stempel.)
Oh, die macht mir wirklich Freude!
Was ist das für eine Blume?... (Mutter nimmt die Hibiskusblüte) Sie hat eine seltsame Farbe.
Ja, das hab' ich noch nie gesehen.
Seltsam, mit dem roten Punkt hier.
Sehr seltsam.
Sie gibt einem ein eigenartiges Gefühl... Wie soll ich das erklären? Merkwürdig, so etwas wie Täuschung und Perversi