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SABCL - Sri Aurobindo Birth Centenary Library

CWSA - Complete Works of Sri Aurobindo

CWM - Collected Works of The Mother

Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_04/1963-07-27.htm
27. Juli 1963     (Zuerst geht es um den Tod eines Schülers, M) Wie man diese armen Toten behandelt!... Natürlich wollten sie ihn in aller Hast kremieren. Sie fragten mich ganz naiv (sein Neffe sollte nämlich kommen, allerdings konnte er erst am nächsten Morgen hier sein, d.h. nicht ganz vierundzwanzig Stunden danach - ungefähr zwanzig Stunden). Sie fragten: "Müssen wir ihn noch behalten oder nicht?" Ich antwortete: "Je nachdem: wenn ihr mich SEINETWILLEN fragt, dann ist es sicher um so besser, je länger er in Ruhe gelassen wird." Sie schauten mich baß erstaunt an und verstanden nichts mehr. Ich erklärte ihnen: "Er braucht ZEIT, si
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_04/1963-07-20.htm
20. Juli 1963     Was hast du mir zu sagen? Erzähl mir was! Ich weiß nichts Interessantes zu erzählen. Ich habe den Eindruck von Stagnation. Dieses Mal habe ich die Ankunft, den Aufenthalt und die Abreise von X sehr sorgfältig beobachtet. Die Meinungen waren geteilt: einige sehr kritisch Gesinnte meinten, er bringe stets Schwierigkeiten, andere glaubten, er habe einen positiven Einfluß. Um dir die Wahrheit zu sagen: es ist nichts daran - das besteht AUSSCHLIESSLICH in den Gedanken der Leute. Ja. Es ist alles ihre Einbildung. Anders ausgedrückt: Seine Ankunft, sein Aufenthalt, seine Meditationen und seine Abre
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_04/1963-05-22.htm
22. Mai 1963     (Vor einigen Tagen war Satprem von einer heftigen "Ansteckungskrankheit" befallen worden.) Neulich abends gegen halb sieben ging es mir wirklich schlecht. Mein Kopf schien zu bersten, ich litt wirklich, mir war hundeelend. Doch dann legte ich mich hin und spürte plötzlich eine Entspannung - auf einmal trat eine Wende ein, und die Sache entspannte sich. Am nächsten Morgen erfuhr ich, daß V dir genau zu diesem Zeitpunkt von meiner Krankheit erzählte. Nicht nur das, ich selbst hatte auch eine recht ungewöhnliche Erfahrung: ein Wille trat in mich... Ich weiß nicht, ein Wille: "Beschließe!" Etwas wollte
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_04/1963-08-21.htm
21. August 1963     (Über ein altes Entretien vom 4. Januar 1951, wo Mutter sagte, eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Transformation sei die Bewußtwerdung der inneren Dimensionen, die sie so beschrieb: "Es ist eine völlige Umkehrung des Bewußtseins, vergleichbar mit dem, was dem Licht passiert, wenn es durch ein Prisma fällt. Oder es ist so, als drehe man einen Ball von innen nach außen, was sich nur in der vierten Dimension durchführen läßt. Man verläßt das gewöhnliche Bewußtsein der drei Dimensionen, um in das höhere Bewußtsein der vierten Dimension sowie einer unendlichen Anzahl von Dimensionen überzugehen. Dies ist de
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_04/1963-08-31.htm
31. August 1963     (Mutter sieht Satprem lange an) Ich habe etwas Neues vor dir gesehen. Du warst von einem recht soliden goldenen Licht umgeben, und von hier (Hals) bis da (Solarplexus) zeigten sich sämtliche tantrische Farben, in allen Nuancen. Ich weiß nicht, ob du das je gesehen hast: ihre Atmosphäre umfaßt alle Farben, aber nicht vermischt, sondern jede für sich, so wie eine "Karte der Kräfte"; und je nach der Farbe, die sie wählen, heranziehen und verwenden, dient es für einen bestimmten Zweck: die eine für die Gesundheit, eine andere für den Fortschritt, eine nächste für die Aufnahmefähigkeit usw. So etwas erschien bei dir
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_04/1963-08-07.htm
7. August 1963     Du siehst müde aus. Die Schwierigkeiten halten an. Der Kampf gegen die konstante Verneinung jeglichen inneren, höheren Lebens verschärft sich. Ein Kampf gegen den allgemeinen Unglauben (im Körper). Das beschert mir immer noch unangenehme Nächte. Letzte Nacht handelte es sich eigenartigerweise um Gebäude aus rotem Granit, in denen ich vielen Japanern begegnete. Japanische Frauen nähten und fertigten Kleider und Stoffe; junge japanische Leute stiegen mit großer Gewandtheit auf und ab; alle waren sehr nett. Aber ständig geschah das gleiche (Geste des Zusammenbruchs und des Sturzes in ein Loch): ein Weg öffnet sic
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_04/1963-05-15.htm
15. Mai 1963     88 - Diese Welt wurde vom Tod erschaffen, um leben zu können. Möchtest du den Tod abschaffen? Dann wird auch das Leben zunichte. Den Tod kannst du nicht abschaffen, aber du kannst ihn in ein größeres Leben umwandeln.   89 - Diese Welt wurde von der Grausamkeit erschaffen, um lieben zu können. Willst du die Grausamkeit abschaffen? Dann wird auch die Liebe zunichte. Die Grausamkeit kannst du nicht abschaffen, aber du kannst sie in ihr Gegenteil verwandeln: in ungestüme Liebe und in Wonne.   90 -
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_04/1963-07-31.htm
31. Juli 1963     (Mutter sieht sehr angegriffen aus, obgleich sie stets lächelt.) Ich habe etwas entdeckt - eigentlich ist es keine Entdeckung, sondern eine Bestätigung. Eine interessante Feststellung. Die Angriffe kehrten mit einer gewissen Regelmäßigkeit wieder - könnte man sie als "physisch" bezeichnen?... Sie sind nicht eigentlich physisch, aber doch auf den Körper gerichtet. Sie kamen nicht immer in absolut regelmäßigen Abständen, aber es bestand eine Art Analogie und Ähnlichkeit der Umstände. Und diesmal erhielt ich so etwas wie eine Gewißheit. Die Arbeit besteht sozusagen darin, all jene Zellen des Körpers... entwed
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_04/1963-06-19.htm
19. Juni 1963     Dies ist wirklich eine schwierige Zeit. Die ganze letzte Nacht... Es sind Handlungen, die sich im Halbdunkel abspielen und von den Leuten - Leuten vom Aschram hier - für das Licht gehalten werden... Jeder geht dort gemäß seiner eigenen Vorstellung und dem, was er als sein "Wissen" ansieht, seiner Beschäftigung nach. Alles geschieht im Halbdunkel, in großer Verwirrung und mit dem Gefühl einer äußerst bedrückenden Machtlosigkeit. Das dauerte während Stunden an. Schließlich wollte ich absolut, um jeden Preis, dort herauskommen und ins Licht und die offene Weite zurückfinden. Es war aber schier unmöglich: alle Wege, die
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_04/1963-12-07.htm
7. Dezember 1963     (Mutter beginnt, einen Brief von Sri Aurobindo vorzulesen:)   Um den Glauben und alles andere zu erlangen, muß man darauf bestehen, ihn zu bekommen, und darf solange nicht erlahmen oder verzweifeln oder aufgeben, bis man ihn besitzt - auf diese Weise wurde alles erlangt, seit diese schwierige Erde von denkenden und sehnsüchtigen Wesen bewohnt wird. Es gilt, sich ständig dem Licht zu öffnen und der Finsternis den Rücken zu kehren. Es gilt, die Stimmen zurückzuweisen, die unermüdlich behaupten: "Du kannst nicht, du darfst nicht, du bist unfähig, du bist die Marionette eines Traumes" - denn dies sin