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25. Dezember 1960
(Brief von
Satprem an Mutter)
Pondicherry,
25. Dezember 1960
Liebe Mutter,
Ich wollte Dir sagen, daß X mein Japa heute morgen völlig veränderte.
Anstatt zehn Stunden täglich, muß ich es nur noch dreimal ungefähr eine
halbe Stunde wiederholen!
Er sagte mir, "alles" läge in diesem neuen Japa.
Auch will ich Dir meine Dankbarkeit ausdrücken. Du denkst in den
geringsten menschlichen Einzelheiten an uns - Dankbarkeit ist nicht
einmal das Wort. Einfach, möge ich Dir besser dienen, mich besser geben.
Mit Liebe,
24. Dezember 1958
(Brief von Satprem an Mutter)
Rameswaram, 24. Dezember 1958
Liebe Mutter,
Dein letzter Brief war mir ein großer Trost. Wärest Du nicht da, bei mir,
wäre alles derart absurd und unmöglich. Ich störe Dich wieder, weil der
Swami mir sagt, daß Du Dir Sorgen um mich machst und ich Dir schreiben soll.
Nicht viel hat sich geändert, außer daß ich mich anklammere und vertraue.
Gestern machte ich wieder eine schlechte Welle durch, im Tempel, und ich
fand nur die Kraft, mit jedem Herzschlag Deinen Namen zu wiederholen, wie
ein Ertrinkender. Ich blieb reglos wie ein Stei
20. November 1958
(Mutter sucht den Ursprung in der Vergangenheit von Satprems Schwierigkeiten)
Ich habe nicht die gesamte Information, sonst würde ich gewiß ... Zwei
Dinge zeigten mir ... Ich sah es neulich. Zuerst als du meinen Brief nicht
verstandest, weil ich ihn an einen Teil von dir adressierte, der ohne
Zweifel verstehen müßte: ich richtete mich an etwas anderes als das, was
dieser Teil von dir sieht und weiß, dieser Kern, dieser Knoten der Revolte,
der allem zu widerstehen scheint, der trotz der Erfahrungen, der errungenen
Fortschritte, der Öffnungen verschlossen bleibt. Vor
30. Mai 1958
(Über die gegnerischen Kräfte)
Eines habe ich erkannt, nämlich daß es in neunundneunzig Prozent der
Fälle eine Ausrede ist, die die Leute sich geben. Ich sehe das konkret, bei
fast allen Leute, die mir schreiben: "Ich werde gewaltsam von feindlichen
Kräften angegriffen," es ist fast immer eine Ausrede. Das sind Dinge in
ihrer Natur, die nicht nachgeben wollen, deshalb laden sie die ganze Schuld
auf den Rücken der gegnerischen Kräfte.
Eigentlich gelange ich immer mehr zu einem Punkt, wo die Rolle dieser
gegnerischen Kräfte auf die eines Prüfers reduziert wird - das heißt, sie
sind da, um die Auf
24. April 1960
(Brief von
Mutter an Satprem)
... Das geschieht, um Dir zu verstehen zu geben, daß jedesmal, wenn Du
krank bist, etwas in Deinem inneren Wesen krank ist
@
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4. April 1953
(Botschaft von Mutter)
Das eine Unerläßliche ist, sich festzuhalten und durchzuhalten, bis
die Stunde des Lichtes kommt.
Sri Aurobindo
2.Juni 1946
@
ISBN 3-920083-01-3
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15. Dezember 1958
(Brief von Satprem an Mutter)
Rameswaram, Montag, 15.12.1958
Liebe Mutter,
Ich erhielt erst jetzt Deinen ersten Brief, den Du nach Hyderabad
geschickt hattest. Er kommt zur rechten Zeit, um mir wohl zu tun; ich mache
schwerwiegende Stunden durch.
Der Swami empfing mich sehr wohlwollend und er tut alles, was er kann,
mit großer Herzlichkeit, und ich folge seinen Anweisungen auf den Buchstaben
genau, denn ich glaube, Dein Segen wirkt durch ihn. Darüber hinaus ist er
Dir vollkommen ergeben und sprach von Dir, wie kein anderer je zu mir sprach
- er ve
21. Juli 1958
Die Menschen verstehen es nicht, die Energie zu bewahren. Wenn etwas
geschieht, ein Unfall oder eine Krankheit, bitten sie um Hilfe: man gibt
ihnen die doppelte, dreifache Energiedosis. Zufällig sind sie aufnahmefähig
und empfangen sie. Diese Energie wird aus zwei Gründen gegeben: um nach dem
Unfall oder der Krankheit wieder Ordnung herzustellen, und als
Transformationskraft, um das zu reparieren oder zu verändern, was die wahre
Ursache für die Krankheit oder den Unfall ausmachte.
Anstatt die Energie auch so zu verwenden, schleudern die Leute sie
augenblicklich nach außen. Sie fangen an
Ohne Datum, 1951
(Diese
Notiz, ursprünglich auf Englisch geschrieben, war für die Funktionäre
bestimmt, die Mutter den Friedensnobelpreis übertragen wollten, den man
Sri Aurobindo für 1951 zugedacht hatte.)
Ich verwirkliche
nur, was Er konzipierte.
Ich bin nur die Verfechterin und
Fortsetzerin Seines Werkes.
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ISBN 3-920083-01-3
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11. Mai 1963
(Der Anfang dieses Gesprächs wurde aus dem Gedächtnis aufgezeichnet.)
... wenn ich nur das "Wort" hätte, wie die Rischis sagten, das wahre Mantra, dann könnte ich mich daran festhalten. Wenn es sein müßte, würde ich das Japa stundenlang wiederholen und bis ans Ende gehen. Wenn man mir sagte: "Siehst du, auf diesem Feld mußt du drei Millionen Kubikmeter Erde umgraben, und am Ende steht die Befreiung", dann nähme ich die Arbeit auf mich, das spielt keine Rolle, denn ich wüßte, daß es ein Ziel gibt. Aber dazu braucht es einen Spaten.
Das wahre Mantra kann einem niemand geben. Es läßt sich nicht geben, s