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M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - März 1959
März 1959 d
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, März 1959
Liebe Mutter,
Gerade verließ ich X, er schickte mich einige Minuten nach meiner Ankunft bei ihm wieder weg:
"Ich möchte nicht, daß du jetzt hier bleibst." Und er fügte hinzu:
"Eine schwere Arbeit ist zu tun." Er machte gerade ein "Japa" als ich um fünf Uhr ankam.
X sieht müde aus, und sein Junge - der sehr empfindlich ist - sah auch nicht gut aus.
Heute morgen sagte X:
"Letzte Nacht kämpfte ich wie ein Löwe." Und es scheint noch nicht vorüber zu sein, obwohl er mir gerade sagte:
"Er ist fortgegangen" [[ der Titan ]]. Ich fragte ihn, ob er tot sei,
24. April 1956
[[ Handschriftliche
Botschaft von Mutter in Englisch. ]]
Die Manifestation
des Supramentals auf der Erde ist nicht mehr nur ein Versprechen,
sondern eine lebende Tatsache, eine Wirklichkeit.
Es ist hier auf
Erden am Werke, und ein Tag wird kommen, wo der Blindeste, der
Unbewußteste, sogar der willentlich Unwissendste es erkennen muß.
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ISBN 3-920083-01-3
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17. Mai 1958
Im Grunde genommen, wenn ich selbst vollkommen geworden bin, dann wird
der ganze Rest automatisch vollkommen werden. Aber es scheint mir nicht
möglich zu sein, vollkommen zu werden, ohne daß auf der anderen Seite ein
Anfang von Verwirklichung besteht. So geht es weiter, von einer Seite zur
anderen, und wir taumeln voran wie ein Betrunkener!
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M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - März 1959
März 1959
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, März 1959
Liebe Mutter,
X
hat meine Wohnung gerade verlassen. Er begann damit, zu sagen, er habe Deine Erlaubnis, mit mir über gewisse Dinge bezüglich der schwarzen Kräfte zu reden, die Dich angriffen. Ich fragte ihn, warum er nicht direkt mit Dir spricht, weil Du sicherlich besser und mehr verstehen würdest als ich. Er erwiderte:
"Mehrere Male fragte Mutter über diese schwarzen Kräfte, und jedesmal fühlte ich mich in "großer Verwirrung". Dort (bei Dir) ist ein solcher Ort, ein Ort Höchster Macht, Ort der Göttlichkeit, da kann ich nicht über kleine Dinge sprechen, da kann
28. November 1958
(Auszug aus der letzten "Freitagsklasse")
In seiner gegenwärtigen Form ist der physische Körper wirklich nur ein
sehr entstellter Schatten des ewigen Lebens des Ich, aber der physische
Körper ist fähig, eine fortschreitende Entwicklung zu verfolgen; durch jede
individuelle Form entwickelt sich die physische Substanz weiter, und eines
Tages wird sie fähig sein, eine Brücke zu schaffen zwischen dem physischen
Leben, wie wir es kennen, und dem supramentalen Leben, das sich
manifestieren wird.
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4. April 1956 b
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, 4. April 1956
Mutter, vor zwei Monaten hatte ich die klare mentale Wahrnehmung, daß von
mir verlangt wurde, mein ganzes Leben hier zu verbringen. Darin liegt die
ganze Quelle meiner Schwierigkeiten und der inneren Hölle, in der ich
seitdem lebe. Jedesmal wenn ich versuche, die Oberhand zu bekommen, sehe ich
dieses Bild, das sich in mir aufrichtet: dein-ganzes-Leben - und das mich in
einen heftigen Konflikt zurückwirft. Als ich hierher kam, dachte ich zwei
oder drei Jahre zu bleiben, und das Aschram war für mich ein Mittel der
Verwirklichung, kein E
6. Januar 1959
(Brief von Satprem an Mutter)
Rameswaram, 6. Januar 1959
Liebe Mutter,
Dieser Brief, um Dir zu sagen, daß sich ein Knoten in mir gelöst hat, in
sehr deutlicher Weise, ohne erkenntlichen Grund; plötzlich atmete ich frei.
Das geschah, als ich gerade die Hoffnung verlor, je herauszukommen. Ich
vermeinte eine Art grundlegende Schicht zu berühren, voller Schmerz, voller
Leiden, und voller Revolten wegen dem Übermaß an Leiden. Und ich sah, daß
alle meine Anstrengungen, all die Meditationen, die Aspirationen, die
Mantras nichts taten, als diese leidende Schicht
2. August 1952
Erst wenn es nicht mehr erforderlich ist, daß mein Körper dem der
Menschen gleicht, um sie zum Fortschritt zu bewegen, wird er die
Freiheit haben, supramental zu werden.
***
Erst wenn die Menschen ausschließlich vom Göttlichen abhängen und von
nichts anderem, wird der verkörperte Gott nicht mehr für sie sterben
müssen.
[[
Handgeschriebene Notiz in Französich ]]
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ISBN 3-920083-01-3
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M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - Ende März 1959
Ende März 1959
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, März 1959
Liebe Mutter,
Dein Brief heute morgen berührte mich. Jetzt wiederhole ich, mehrmals am Tag, daß es ein Feind ist, der Feind.
Ich bin Dein Kind, Mutter, und ich will, daß diese Krise DIE LETZTE sei.
Mit Liebe.
Satprem
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8. November 1960
(Nach
einem Gespräch mit G, einem entfernten "Anhänger", dem ein lockerer
Lebenswandel nachgesagt wird und der Gegenstand vieler "moralistischer"
oder sogar "yogischer" Kritiken von Seiten der "wahren Schüler" des
Aschrams wurde.)
Er lebt in
einem Bereich (und im Grunde ist das der Bereich, in dem die Mehrzahl
der sogenannten kultivierten Menschheit lebt), der aus einer vitalen
Vibration besteht, die das Mental durchdringt und sich der
Vorstellungskraft bedient. Ich will nicht streng oder kritisch sein,
aber das ist eine Welt, die sich ein Schauspiel vorma