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M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - März 1959
März 1959 c
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, März 1959
Liebe Mutter,
Ich erzählte X meinen Traum über den Titanen und sagte ihm, der Titan in dem abgestürzten Flugzeug war nicht oder schien nicht tot zu sein. Er antwortete sofort:
"Ja, morgen wird er sterben." Morgen ist der letzte Tag seiner Pudja.
Ich sagte X, er solle sich nicht über die ganze Namensliste sorgen, daß Du bereits wüßtest, Dich aber über diese reduzierte Zahl von sieben Personen wundertest. Er sagte: "Sie sind die Leiter der Abteilungen."
Ich vergaß am Anfang zu erwähnen, daß X den Absturz des Titans mit der Tatsache, daß die Lichtkugel in Dei
Ohne Datum 1957 d
MUTTERS SUTRAS
[[ Sutra: Aphorismus in Sanskrit. ]]
l)
Sei ohne Ehrgeiz, vor allem täusche niemals etwas vor, sondern sei in jedem Augenblick das Höchste, was du sein kannst.
[[ Der erste dieser Sutras war besonders
für L'Orpailleur bestimmt und sollte als Inschrift dienen. ]]
2)
Was dein Platz in der
universellen Manifestation ist, kann allein der Höchste dir zeigen.
3)
Der Höchste Herr hat unverrückbar den Platz bestimmt, den du im univ
8. Oktober 1956
(Gegen 6 Uhr
morgens, bevor Mutter auf dem
Balkon erschien)
"Sei immer auf der
höchsten Höhe deiner selbst,
unter allen
Umständen."
Dann fragte ich mich, wann und wie bin auf der höchsten Höhe meiner
selbst? Und ich sah folgendes.
Zwei Dinge, die parallel und gleichzeitig sind, die sozusagen immer
zusammen sind.
Das eine: die Identität mit dem Ursprung, die eine unbedingte
Erhabenheit in der Handlung und eine vollkommene Losgelöstheit gibt.
Das andere: eine Identität mit der höchsten Gnade, die in
3. Juni 1959
(Brief von
Satprem an Mutter)
Rameswaram, 3.
Juni 1959
Liebe Mutter,
Ich richtete X von Dir aus, daß Du Dich um mich sorgtest. Er hatte auch
gefühlt, daß es nicht gut ging und "arbeitete" von seiner Seite. Er trug
mir auf, Dir sofort zu schreiben, daß "alles in Ordnung ist".
Dann erklärte ich ihm, daß Dir ein Mantra gekommen war, das Du besonders
von fünf bis sechs Uhr wiederholst, und beschrieb diesen Höhepunkt, wo
Du Dankbarkeit, Enthusiasmus usw. ausdrücken wolltest, sowie das
französische Mantra. Nach der Erklärung gab ich ihm Deinen Te
25. Juni 1959
(Brief von Satprem an Mutter)
Rameswaram, 25. Juni 1959
Liebe Mutter,
X bat mich, Dir zu erzählen, was er über meine früheren Leben sah (aber ich habe den Eindruck, daß er mir nicht alles gesagt hat und Dir gewisse Elemente selber sagen will).
Zuerst muß ich Dir einen Traum erzählen, den ich einige Tage nach meiner Ankunft in Rameswaram hatte. Ich wurde verfolgt und floh wie ein Mörder (diesen Traum hatte ich schon Hunderte Male, seit Jahren), aber diesmal enthielt der Traum ein neues Element: ich wurde verfolgt und erklomm eine Art Treppe, um zu entkommen, und plötzlich sah ich in einem Blitz eine we
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - 21. März 1956
21. März 1956
[[ Handschriftliche Notiz von Mutter. ]]
Das Zeitalter des Kapitalismus und der Geschäfte neigt seinem Ende zu.
Doch auch das Zeitalter des Kommunismus wird vergehen. Denn der
Kommunismus, so wie er verkündet wird, ist nicht konstruktiv, er ist eine
Waffe, um gegen die Geldherrschaft zu kämpfen. Aber wenn die Schlacht zu
Ende ist, werden die Heere mangels Verwendung entlassen, und der Kommunismus,
nunmehr nutzlos, wird sich in etwas anderes verwandeln, das eine höhere
Wahrheit ausdrückt.
Diese Wahrheit kennen wir, und wir arbeiten dafür, daß
29. Juli 1956
[[ Handschriftliche Notiz von Mutter. ]]
O Du, der immer zugegen bist - anwesend in allem, was ich tue, in allem,
was ich bin - meine Aspiration strebt nicht nach Ruhe, sondern nach DEINEM
UNEINGESCHRÄNKTEN SIEG.
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21. Dezember 1957
Du sagtest mir neulich, daß du, um Dinge zu wissen, dich auf die subtile Ebene einstimmst und daß es da wie eine Schallplatte abläuft. Wie funktioniert das genau?
Es gibt eine ganze Stufenleiter von Bewußtseinsebenen, vom physischen Bewußtsein bis zu meinem strahlenden Bewußtsein in der Höhe, das den Willen des Höchsten kennt. Ich halte alle diese Bewußtseinsebenen vor mir und sie arbeiten gleichzeitig, in einer zusammenhängenden Weise, wirken auf jeder Ebene, sammeln die jeder Ebene eigenen Informationen, um die vollkommene Wahrheit der Dinge zu finden. Wenn ich nun eine Entscheidung über euch zu t
12. Februar 1959
(Botschaft von Mutter)
Selbst wenn es viel Dunkelheit gibt - und diese Welt ist voll davon, und
die physische Natur des Menschen auch - so kann dennoch ein Strahl des
wahren Lichts letztlich gegen eine zehnfache Dunkelheit überwiegen. Glaubt
dies, und heftet euch daran.
Sri Aurobindo
29. Dezember 1932
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Ohne Datum 1958 j
(Über die Finanzen)
[[ Handgeschriebene Notizen von Mutter. Sie gab auch den Titel. ]]
Das Geld ist eine Kraft und sollte kein individueller
Besitz sein; nicht mehr als die Luft, das Wasser
oder das Feuer.
Als erstes: Auflösung der Erbschaft.
***
Die Finanzmacht ist die
Materialisierung einer vitalen Kraft, die sich in eine der größten
Handlungskräfte verwandelt: die Macht anzuziehen, anzuschaffen und zu verwenden.
Wie alle anderen Kräfte
muß sie in den Dienst des Göttlichen ges