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31. Dezember 1960
(Am Morgen
des 1. Januars improvisierte Mutter meist auf dem Harmonium, bevor sie
die Neujahrsbotschaft vorlas. Am Vortag kam sie, um das Instrument
auszuprobieren:)
Sehen wir ... Seit wieviel Monaten? Seit mindestens acht Monaten habe
ich das Instrument nicht berührt! Und morgen muß ich spielen - keine
Lust. Aber was getan werden muß, muß getan werden!... Eine Meditation
über das, was du kennst [[ Über die Botschaft: "Diese wunderbare Welt
der Glückseligkeit, vor unseren Toren, die unseren Ruf erwartet, um auf
die Erde herabzukommen." ]] - wir haben es
25. Mai 1959
(Brief von
Mutter an Satprem)
Dienstag, 1 Uhr
Satprem, mein liebes Kind,
Ich kann nur das Gebet wiederholen, das ich heute morgen an den Höchsten
Herrn richtete:
"Möge Dein Wille
geschehen, in allem und jederzeit. Möge Deine Liebe sich manifestieren."
Für Dich, ich erhielt Dein feierliches Versprechen in einem Augenblick
klaren Bewußtseins, und ich bin sicher, Du wirst darin nicht wanken.
Meine Liebe ist mit Dir.
Mutter
(Satprems
Antwort)
27. Mai 1959
20. April 1956
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, 20. April 1956
Liebe Mutter,
Die Schwierigkeiten der letzten Wochen haben mir gezeigt, sobald man auch
nur ein wenig vom wahren Bewußtsein abweicht, kann alles geschehen, jede
Ausschweifung, jede Störung oder Verirrung - und ich fühlte große Gefahren
um mich lauern. Mutter, Du hast mir bezüglich Patrick [[ Ein Freund von
Satprem, der verrückt wurde und in einem japanischen Krankenhaus starb. ]]
gesagt, daß das Gesetz der Manifestation ein Gesetz der Freiheit ist, sogar
der Freiheit, falsch zu wählen. Heute abend habe ich die sehr tiefgehe
6. Oktober 1959
(Der
Vogel kehrte also wieder einmal zurück ...)
Mit seiner
ganzen äußeren Entwicklung wird der Westen vielleicht einige
Jahrhunderte brauchen, bevor die Verbindung zwischen den zwei Welten
entstehen kann. Dennoch liegen die beiden Welten - die physische Welt
und die Welt der Wahrheit - nicht weit von einander entfernt. Sie
überlagern sich fast. Die Welt der Wahrheit ist hier, dicht dagegen, wie
eine Auskleidung der anderen.
Kurz vor dem
15. August hatte ich eine einzigartige Erfahrung, die all das
erleuchtet. [[ Siehe Notiz vom 24.-25. Juli. ]] Das
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - 3. März 1960
3. März 1960
Die
Erfahrungen folgen einander in beschleunigtem Rhythmus - fabelhafte
Erfahrungen. Sicherlich, müßte ich jetzt sprechen, würde ich überhaupt
nicht mehr so wie damals reden. Deshalb ist es auch notwendig, alle
diese alten Entretiens zu datieren, zumindest jene vor der
[supramentalen] Manifestation vom Februar 1956, damit eine klare
Trennung zwischen den vorherigen und den darauffolgenden besteht.
Noch vor
wenigen Tagen, am Morgen des 29., hatte ich eine dieser Erfahrungen, die
ein Leben kennzeichnen. Es geschah oben in meinem Zimmer. Ich
wiederholte mein Japa und schritt mit o
12. Juli 1960
Letzte Nacht
passierte mir etwas ziemlich Amüsantes. Ich wurde geweckt, oder eher von
einer Trance in eine andere Trance versetzt, durch eine Stimme. Es war
ungefähr elf Uhr. Keine menschliche Stimme. Ich erinnere mich nicht mehr
der genauen Worte, aber es ging um das Aschram, seinen Schutz, seinen
Erfolg, seine Macht. Das Interessante war: als ich aufwachte, befand ich
mich in einem Zustand, wo diese Formation, die dem Aschram und der Kraft
entspricht, die sich hier konzentriert, um das zu verwirklichen, was
diese Stimme wollte, als ein winzig kleiner Teil von mir selbst
24. April 1959
(Handschriftliche Notiz von Mutter an Satprem )
24. April 1959
Die göttliche Vollkommenheit ist stets zugegen über uns; doch daß der
Mensch in Bewußtsein und Tat göttlich werde und innerlich und äußerlich das
göttliche Leben lebe, das ist die Bedeutung der Spiritualität; alle
geringeren Bedeutungen, die dem Wort gegeben werden, sind unzulängliche
Fehlschritte oder Hochstapeleien.
[[ Mutters französische Übersetzung eines
Textes von Sri Aurobindo, The Human Cycle, XV, S.247. ]]
@
Nächste
S
Anfang Mai 1959
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, Mai 1959
Liebe Mutter,
Ich sprach gerade einige Minuten mit X. Er verließ Dich völlig "gerührt"
(in seiner tiefen Weise). "Ich stand aufrecht vor Mutter und wußte nicht
mehr, wo ich war. Nach einer Viertelstunde fand ich mich dort." Mehrere Male
sagte er: "Große Kraft, Große Kraft ... Ein Ozean. Sie ALLEINE kann
verstehen." Als ich ihm meine Überraschung bekundete, weil er auf dem Weg zu
Dir gesagt hatte, er würde dieses "Dschapa" ( Japa ) stehend vor Dir erst morgen
anfangen, antwortete er: "Als ich bei Mutter ankam, fühlte ich Den Befehl von
oben, un
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/Gebete des Zellbewusstseins.htm
Gebete des
Zellbewusstseins
(1951 - 1959)
21. September 1951
Ohne Datum 1959_d(?)
25. Juli 1958
Januar 1959_b
3. Oktober 1958
Januar 1959_c
21. Januar 1959
Januar 1959_d
Ohne Datum
1959_b(?)
9. Oktober
1959, (Durga)
Januar 1959
Ohne Datum
Ohne Datum
1959_c(?)
21. September 1951
O mein sanfter Herr,
3. Februar 1958 b
(Dieser Text wurde in der Mittwochsklasse am 19.2.58 vorgelesen)
Zwischen den Wesen der supramentalen Welt und den Menschen besteht ungefähr derselbe Unterschied wie zwischen den Menschen und den Tieren. Vor einiger Zeit hatte ich die Erfahrung der Identifikation mit dem Tierleben, und es ist eine Tatsache, daß die Tiere uns nicht verstehen: ihr Bewußtsein ist so gebildet, daß wir ihnen fast vollkommen entgehen. Ich kannte indessen Haustiere - Katzen und Hunde, aber vor allem Katzen -, die eine fast yogische Anstrengung des Bewußtseins machten, um uns zu erreichen. Aber wenn sie uns leben und handeln sehe