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SABCL - Sri Aurobindo Birth Centenary Library

CWSA - Complete Works of Sri Aurobindo

CWM - Collected Works of The Mother

Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1958-02-03.htm
3. Februar 1958     (Brief von Satprem an Mutter)   Pondicherry, 3. Februar 1958 Liebe Mutter, Was Du mir heute mittag sagtest, hat mich erschüttert. Ich hatte entschieden, nur nach meinem Kopf zu handeln, und jetzt bete ich darum, wahrhaft zu sein. Ich wollte Dir sagen, "ich bleibe" ohne weiteres, etwas in mir wollte das, aber ich fürchte mich, einen Beschluß zu fassen, wenn ich nicht fähig bin, ihn beizubehalten. Eine andere Kraft als die meine ist erforderlich. Kurzum, Du müßtest den Willen haben, für mich zu wollen, Du müßtest ein Wort sprechen, das mir hilft, wirklich zu verstehen, daß ich hie
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/Ohne_Datum_1958_e.htm
Ohne Datum 1958 e     (Über ihren eigenen Kommentar zur Dhammapada, "Die Tausenden", macht Mutter folgende Bemerkung:)   All das sieht dogmatisch aus. Jedesmal ist es nur EIN Aspekt der Frage; und im Grunde, um wahr zu sein, müßte man aber alles sagen. Man müßte sagen, daß dies EIN Gesichtspunkt ist und daß es alle die anderen gibt. Aber die Leute, das überschwemmt sie! Sie mögen das nicht, sie sind zufrieden, etwas Handfestes zu erwischen.   @ ISBN 3-920083-01-3 Nächste Seite
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1958-08-08.htm
8. August 1958     Seltsam, Dinge, die man in seinem Bewußtsein begriffen hat ... das Problem stellt sich von neuem in den Körperzellen. Zweierlei ist in den Zellen: der Körper ist überzeugt von der göttlichen Gegenwart, überall, daß alles das Göttliche ist - darin lebt er; aber gleichzeitig scheut er vor bestimmten Berührungen zurück! Heute morgen sah ich beides zugleich und sagte mir: "Herr, ich weiß überhaupt nichts!" Hier (über dem Kopf) wurde alles gelöst, ich könnte euch ganze Bücher darüber schreiben, wie man dies oder jenes löst, wie man die Synthese bildet, usw., aber hier (im Körpe
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1958-11-14.htm
14. November 1958     (Brief von Satprem an Mutter)   Pondicherry, 14. November 1958 Mutter, Ich habe das Gefühl, verkleidet zu sein. [[ Durch das orange Sannyasins-Gewand. ]] Und ich verabscheue Heuchelei - ich habe viele Fehler, aber nicht diesen. Deshalb glaube ich, es ist besser, ich gehe fort. Über meine Freunde in Hyderabad kann ich in Beziehung mit Leuten treten, die Unternehmungen in den Wäldern des belgischen Kongo besitzen. Dorthin will ich gehen, allein und fern von allem. Aber da stellt sich wieder diese verfluchte Frage des Geldes, um die Üb
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1952-01-06.htm
6. Januar 1952     (Botschaft von Mutter)       Mach uns zu den Helden, die wir uns sehnen zu werden. Laß uns erfolgreich kämpfen in der großen Schlacht der Zukunft, die geboren werden soll, gegen die Vergangenheit, die bleiben will, auf daß die neuen Dinge sich manifestieren können und wir bereit sind, sie zu empfangen.     Mutter     @ ISBN 3-920083-01-3 Nächste Seite
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1957-08-15.htm
15. August 1957       (Botschaft zu Sri Aurobindos Geburtstag)         So wächst immer das Licht. Was den Schatten betrifft, er ist nur ein Schatten und wird im wachsenden Licht verschwinden.   Sri Aurobindo         @ ISBN 3-920083-01-3 Nächste Seite
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1959-05-07.htm
7. Mai 1959     (Brief von Satprem an Mutter)   Pondicherry, 7. Mai 1959 Liebe Mutter, Ich sprach mit X über Deine Erfahrung, aber mit all diesen Leuten bleibt so wenig Zeit, daß ich weder alle Einzelheiten geben noch sehr deutliche Erklärungen bekommen konnte. X kennt dieses Licht sehr gut, diese blau-violetten leuchtenden Wellen mit dem weißen Balken in der Mitte. Seine Beschreibung stimmte genau mit der Deinigen überein ... Kurzum, er meinte, dieses Licht stamme vielleicht von seinen Konzentrationen auf Dich, auch wenn er in Rameswaram ist. Ich erklärte ihm diese Universalisierung Deines Körpers. Er stimmt
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1955-03-26.htm
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - 26. März 1955 26. März 1955     (Brief von Satprem an Mutter)   Pondicherry, 26. März 1955 Mutter, von neuem bitte ich um den Eingriff von Mahakali. [[ Mahakali: die ewige Mutter unter ihrem kriegerischen Aspekt. Sie schlägt den Dämonen den Kopf ab. ]] Nach einer Periode, in der alles besser zu gehen schien, verbringe ich nun wieder unmögliche Vormittage, wo ich schlecht lebe, sehr schlecht, weit weg von Dir, und unfähig, Dich zu rufen, und noch weniger, Deine Gegenwart oder Hilfe zu fühlen. Ich weiß nicht, welcher Schlamm in mir aufsteigt, aber alles verdunkelt sich, und es gelingt mir nicht,
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1960-04-20.htm
20. April 1960     (Brief von Satprem an Mutter)   Rameswaram, 20. April 1960 Liebe Mutter, Bei meiner Ankunft schmerzte und schockierte es mich, X in einem abscheulichen Haus leben zu sehen, das einem Bahnhof in Miniatur (und weniger gut) gleicht, mit Schnörkeln aus grell-gelbem Zement. Überall Zement - sogar den "Innenhof" haben sie einbetoniert und den schönen Baum ausgerissen, der dort stand. O Mutter, das ist Raubbau, barbarisch! Du kannst es Dir nicht vorstellen! Wirklich, M hat ein Verbrechen begangen. Als Trost hatte ich die Freude, Deine beide
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/1960-04-07.htm
7. April 1960     (Brief von Satprem an Mutter)   Hyderabad, 7. April 1960 Liebe Mutter, Einige Zeilen, um Dir zu sagen, daß ich mich nach Dir sehne. Mehr und mehr erkenne ich, daß ich im Grunde nie glücklich sein werde, bis ich nicht ganz in Dir verschwunden bin. Das ist es, es darf nur noch Das geben. Ich verstehe es wohl, aber ich bin so versperrt, so dickfellig. Jedenfalls "denke" ich viel an Dich und lebe wirklich nur durch dieses Etwas, das mich tief in mich hinein zieht. Hätte ich das nicht, wäre alles so absurd. Mein Platz nach Rameswaram ist fü