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21. Februar 1958
(Botschaft zu Mutters
achtzigstem Geburtstag)
Den Geburtstag eines
vergänglichen Körpers zu feiern, mag einige fromme Gefühle befriedigen.
Die Manifestation des
ewigen Bewußtseins zu feiern, kann in jedem Augenblick der universellen
Geschichte geschehen.
Doch die Ankunft einer
neuen Welt, der supramentalen Welt, zu feiern, ist ein wunderbares und
außergewöhnliches Privileg.
Mutter
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ISBN 3-920083-01-3
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10. Oktober 1958
(Satprem fragt Mutter, was er zu tun habe und was sein
Platz in der universellen Manifestation ist)
In allen religiösen und besonders in den okkulten Initiationen wird das
Ritual der verschiedenen Zeremonien in allen Einzelheiten vorgeschrieben:
jedes ausgesprochene Wort, jede Geste trägt eine besondere Bedeutung, und
der geringste Verstoß gegen die Regeln, der geringste Fehler kann zu
verhängnisvollen Folgen führen. Im materiellen Leben gilt dasselbe. Wenn wir
die Initiation in die wahre Art zu leben besäßen, könnten wir das physische
Dasein transformieren.
Betrac
August 1954
(Weitere Erfahrungen des körperlichen Bewußtseins)
[[
Diese Texte wurden alle von Mutters Hand geschrieben. ]]
Wenn man in seinem Leben zurückschaut, hat man fast immer den Eindruck, daß man es unter diesen oder jenen Umständen hätte besser machen können,
selbst wenn in jeder Minute die Handlung von der inneren Wahrheit diktiert
wurde; das kommt daher, daß das Universum sich in unaufhörlicher Bewegung
befindet und das, was früher vollkommen richtig war, es heute nur noch
teilweise wäre. Oder genauer gesagt, die Handlung, die im Augenblick ihrer
Ausführung notwendig wa
3. Juni 1960
(Brief
von Satprem an Mutter)
Pondicherry,
3. Juni 1960
Liebe
Mutter,
Ich bin etwas entmutigt. Jede Nacht gleite ich in ein schwarzen Loch,
aus dem ich morgens erschöpft erwache. Keine einzige Sekunde bewußten
Schlafes. Ich brauche eine Stunde, um mich von meinem "Schlaf" zu
erholen. Im Grunde zehre ich ständig an meinen Nerven und die geringste
Kleinigkeit ermüdet meinen Körper.
Doch das
macht nichts. Ich würde liebend gerne alle Müdigkeit ertragen, wenn ich
wenigstens ein bißchen bewußt wäre. Aber da ist nichts; als wäre ich so
blocki
24. November 1956
(Botschaft zum dreißigsten Jahrestag von "Krischnas
Herabkunft")
Ohne Sorge um Zeit, ohne Angst um Raum springen wir bereinigt aus den
Flammen der Prüfung und fliegen ohne Unterbrechung zur Verwirklichung
unseres Ziels, dem supramentalen Sieg.
Mutter
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1. Oktober 1958
(Über eine Erfahrung, die Mutter während der
Mittwochsklasse auf dem Sportplatz hatte)
Es war so stark, so stark, daß es wirklich unaussprechlich war. Die
negative Erfahrung, kein Individuum mehr zu sein, also die Auflösung des
Egos, die habe ich schon seit langem und häufig: das Ego verschwindet
gänzlich. Doch hier war es die positive Erfahrung, nicht nur das Universum
in seiner Gesamtheit zu sein, sondern etwas anderes, das sich nicht
beschreiben ließ, das aber völlig konkret war ! Unaussprechlich - und dennoch absolut konkret: die
Göttliche Person jenseits des Unpers
4. Juni 1960
(Satprem
beschwert sich über seine schlechten Nächte)
Wenn man
morgens müde aufwacht, ist das wegen dem
Tamas [Trägheit] und nichts anderem: eine ungeheure Masse von
Tamas; ich erkannte das, als ich den Yoga des Körpers begann. Und es ist
unvermeidlich, solange der Körper nicht transformiert ist.
Ich lege mich
sehr früh hin: um acht Uhr. Da ist noch überall Lärm, aber das macht
nichts; wenigstens bin ich sicher, nicht mehr gestört zu werden. Dann
muß man sich flach hinlegen und alle Muskeln, alle Nerven entspannen
(das kann man sehr leicht lernen), ich ne
6. Januar 1955
(Botschaft von Mutter)
Ein Tag wird kommen, wo alle Reichtümer dieser Welt, endlich von der
Herrschaft der anti-göttlichen Kräfte befreit, sich spontan und gänzlich dem
Dienst des Göttlichen Werks auf der Erde hingeben werden.
Mutter
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ISBN 3-920083-01-3
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31. Januar 1959
(Brief von Satprem an Mutter)
Rameswaram, 31. Januar 1959
Liebe Mutter,
Ich mußte lange über den Teil Deines Briefes nachdenken, wo Du sagtest,
daß Dein Körper ein Mantra bräuchte, um seine Transformation zu
beschleunigen. Sicherlich könnte X etwas auf diesem Gebiet tun, ich habe
aber noch nicht mit ihm darüber gesprochen (und ich werde dem Swami nichts
davon sagen).
X weiß wenig über Deine Arbeit, und das, was der Swami ihm davon erklären
konnte, ist ziemlich unzulänglich, denn ich glaube nicht, daß er es selber
sehr gut versteht. Ich müßte mich als
1. Januar 1952
O Herr, Du entschiedest, die Beschaffenheit unseres Glaubens zu prüfen und
brachtest unsere Aufrichtigkeit auf Deinen Prüfstein. Erlaube, daß wir größer
und reiner aus der Heimsuchung hervorgehen.
Mutter
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ISBN 3-920083-01-3
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