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17. Dezember 1960
(Mutter
gibt Satprem eine Blume mit einer kugelförmigen Anordnung von unzähligen
Staubgefäßen, die sie "Supramentale Sonne" nannte - die Blume des
"Cadamba"-Baumes)
Schön,
findest du nicht? Alles zusammen, aber unzählbar. EINS in alle
Richtungen. Und was für eine Farbe! Der Baum ist wie eine Glorie.
Die Natur ist
eine fabelhafte Erfinderin, alles in ihr ist schön. Ich glaube nicht,
daß es dem Menschen gelungen ist, etwas so Vollkommenes hervorzubringen.
Er arbeitete hinterher, das stimmt, züchtete neue Arten, aber der
Ursprung bleibt dennoch in der
6. Oktober 1958
Wenn ich nicht in meinem Körper bin, habe ich die verschiedensten
Kontakte mit den Leuten, Kontakte in unterschiedlichen Kategorien. Und es
wird nicht im voraus entschieden, geschieht nicht willentlich, wird nicht
einmal gedacht: es wird einfach ... zur Kenntnis genommen.
Manche Beziehungen sind völlig in mir, vollkommen. Und das ist keine
Beziehung zwischen Individuen: eine Beziehung zwischen Seinszuständen; das
heißt, mit einem gegebenen Individuum kann es viele verschiedene Beziehungen
geben. Wäre es ein einziger Block ... aber ich bin nicht sicher, ob es auch
nur eine Person
17. Juni 1959
(Brief von Satprem an Mutter)
Rameswaram, 17. Juni 1959
Liebe Mutter,
Ich erhielt Deine Karte vom 13. Ich wage nicht zu schreiben, denn alles, was die sofortigen Tatsachen angeht, ist zu verworren.
Das einzige, was sich mit Gewißheit und stetig wachsender Kraft bestätigt, ist meine Seele. An sie klammere ich mich mit aller Kraft. Sie ist meine einzige Zuflucht. Hätte ich nicht das, würde ich mein Leben in die Luft gehen lassen, denn das äußere Leben und die nächste Zukunft erscheinen mir unmöglich, unerträglich.
Dein Segen für Sujata und mich berührt mich. Aber dort liegt eine weitere Unmöglichkeit
12. August 1958
(Brief von Mutter an Satprem, der auf Reisen ist)
12.8.58
Mein liebes Kind,
Hinter allen Erscheinungen und den verschiedenen Wesenheiten bin ich
stets zugegen in Deiner Nähe, und meine Liebe umgibt Dich.
Ich habe die Arbeit beiseite gelegt und wäre froh, sie nach Deiner
Rückkehr mit Dir zu erledigen.
Mein Segen verläßt Dich nie.
Mutter
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15. Februar 1958
Letzte Nacht hatte ich die Vision, was aus dieser supramentalen Welt werden könnte, wenn die Leute nicht genügend vorbereitet wären. Das Durcheinander, das jetzt auf der Erde herrscht, wäre nichts im Vergleich zu dem, was eintreten könnte. Stellt euch vor, jeder kraftvolle Wille hätte die Macht, die Materie nach seinem Geschmack zu verwandeln! Wenn der kollektive Gemeinschaftssinn nicht entsprechend zur Entwicklung der Macht wüchse, wäre der daraus entstehende Konflikt noch schärfer und chaotischer als unsere materiellen Konflikte.
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ISBN 3-920083-01-3
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M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - 19. März 1956
19. März 1956
AGENDA DER
SUPRAMENTALEN ACTION AUF DER ERDE
Am 19. März
während der Übersetzungsklasse
sagte die
innere Stimme :
"Halte Dich
gerade"
und der Körper
richtete sich auf und hielt sich während der ganzen Stunde
vollkommen gerade.
[[ Handschriftliche Notiz von Mutter. Es sei darauf
hingewiesen, daß Mutter zu dieser Zeit schon gebeugt war. Dieses Aufrichten
des Rückens scheint ein erstes physiologisches Ergebnis der "Supramentalen
Manifestation" vom 29
21. Februar 1954
(Botschaft zu Mutters Geburtstag)
Wenn du den Tod fürchtest, hat er dich bereits besiegt.
Mutter
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ISBN 3-920083-01-3
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14. Juli 1959
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, 14. Juli 1959
Dienstag abend
Liebe Mutter,
Dies ist was ich Dir heute morgen hätte sagen sollen. Ich hatte Angst. Seit einem Monat habe ich Angst vor Dir, Angst, daß Du nicht verstehst. Aber ich kann nicht mit dieser Last in mir fortgehen. Ich flehe Dich an, verstehe mich, Mutter. Ich begehre nichts Schlechtes, nichts Unreines. Ich fühle, ich habe etwas mit Sujata zu gestalten, ich fühle, sie ist absolut ein Teil von etwas, das ich zu erfüllen habe, das wir zusammen zu erfüllen haben. In den fünf Jahren, seit wir uns kennen, hatte ich nie einen falschen Gedan
11. Juni 1960
Wenn ich
Fragen beantworte, geschieht es nicht durch den Willen: verschiedene
Materialien zeigen sich mir, die ich dann benutze, um der Antwort eine
Form zu geben, aber das ist nur die Form. Die Antwort selber ist hier,
aber sie nimmt eine Form an, der Unterschied zwischen Antwort und Form
erscheint mir ungefähr so wie zwischen einem Bild und einer Erscheinung.
Manchmal
kommt die Kraft, direkt. Sie sammelt die Worte, egal welche Worte, das
macht keinen Unterschied: die Worte ändern ihre Beschaffenheit, werden
ausdruckskräftig WEGEN der Macht, die in sie getreten ist. So
13. Juni 1959 b
(Brief
von Mutter an Satprem)
13. Juni 1959
Satprem,
mein liebes Kind,
Ich
wiederhole nur, was ich heute morgen Sujata sagte:
Ihr seid alle
beide meine lieben Kinder,
ich liebe
euch und segne euch.
Mutter
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