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18. Oktober 1957
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, 18. Oktober 1957
Liebe Mutter,
Heute abend sprachst Du von der Möglichkeit, den Weg der Verwirklichung auf einige Monate, Tage oder Stunden zu verkürzen. Und gestern in Deinem Gespräch mit mir über die "Freiheit des Körpers" sprachst Du von der Erfahrung der Kundalini, vom "breaking of the lid" [Durchbrechen des Panzers], das einen ein für allemal jenseits der Schwierigkeiten ins Licht hebt.
Ich brauche eine praktische Methode, die meinen gegenwärtigen Möglichkeiten und dem Ergebnis, zu dem ich gegenwärtig fähig bin, entspricht. Ich habe das Gefühl, mein
3. Juli 1957
Auszug aus der Mittwochsklasse
Ich wurde gefragt, ob wir ein kollektives Yoga ausüben und was die Bedingungen für ein kollektives Yoga sind.
Ich könnte euch zuerst sagen: um ein kollektives Yoga auszuüben, muß eine Kollektivität bestehen! Und ich könnte euch die verschiedenen Bedingungen erklären, die für ein Kollektiv erforderlich sind. Aber (lächelnd) letzte Nacht hatte ich eine symbolische Vision von unserem Kollektiv.
Diese Vision kam am Anfang der Nacht, und sie weckte mich mit einem ziemlich unangenehmen Eindruck auf. Dann schlief ich wieder ein und vergaß es. Als ich vorhin an die Frage dachte, die
April 1954
(Einige
Erfahrungen des Körperbewußtseins )
[[ Diese
Texte wurden von Mutters Hand
in Französich geschrieben. ]]
Mit derselben Bestimmtheit läßt sich sagen, daß alles göttlich ist und
daß nichts göttlich ist. Alles hängt vom Blickwinkel ab, unter dem man
das Problem sieht.
Ebenso läßt sich sagen, das Göttliche ist ein ewiges Werden, wie auch,
daß es für alle Ewigkeit unwandelbar ist.
Die Existenz Gottes zu verneinen oder zu bestätigen, ist gleich wahr,
aber jedes ist nur teilweise wahr, und nur wenn man sowohl die
Bestätigung als auch die Vernein
27. August 1960
Ich würde
dich gerne viel öfter sehen, drei-, viermal in der Woche, jeden zweiten
Tag - wenn mich nur die Leute ...
Mit den
Briefen ist es dasselbe.
Sie ermorden
mich mit Briefen.
Ich habe
einen Korb, in dem ich sie ablege: jetzt schließt er nicht mehr! Jeden
Morgen verbringe ich dreiviertel Stunden damit, Briefe zu schreiben.
Jeden Tag geben sie mir sechs, sieben, acht, zehn Briefe; was kann ich
da tun? Sri Aurobindo selber verbrachte schließlich seine ganzen Nächte
damit, Briefe zu schreiben - bis er blind wurde.
Das kann ich
nicht mac
1. Januar 1955
Kein menschlicher Wille kann letztlich gegen den Göttlichen Willen
bestehen. Reihen wir uns willentlich und ausschließlich auf die Seite des
Göttlichen, dann ist der endgültige Sieg gewiß.
Mutter
@
ISBN 3-920083-01-3
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Ohne Datum 1956
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, 1956
Jede künstlerische Schöpfung entspringt einer Frage, einem Konflikt, einem
Mißverhältnis mit sich selbst, den Menschen oder dem Kosmos. Welcher Maler,
welcher Dichter, welcher Schriftsteller schöpfte nicht das Beste seiner Kunst
aus diesem Konflikt, von Michelangelo zu Goya, Van Gogh, Rodin, von Villon zu
Rimbaud, Baudelaire oder Dostojewsky? Und das Kunstwerk - Bild, Roman oder
Gedicht - ist eine Harmonie, die der Disharmonie entrissen wurde, ein Sieg über
ein Chaos, eine Antwort auf eine Frage, die vom Menschen gestellt wurde - eine
Metamorpho
15. November 1958
(Über eine Erfahrung, die Mutter am 13. November in
Zusammenhang mit Satprems Schwierigkeiten hatte)
Im Grunde genommen ist man vielleicht solange nicht von den feindlichen
Kräften befreit, bis man nicht endgültig im Licht aufgetaucht ist, jenseits
der niederen Hemisphäre. Dort verliert der Begriff "feindliche Kräfte"
seinen Sinn: sie sind nur noch Kräfte des Fortschritts, die euch zum
Fortschritt zwingen. Doch um die Dinge in dieser Weise zu sehen, muß man die
niedere Hemisphäre verlassen haben, denn unten ist ihr Widerstand gegen den
göttlichen Plan sehr reell.
Title:
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - Nacht vom 24. zum 25. Juli 1959
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Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_01/Nacht vom 24. zum 25. Juli 1959.htm
Nacht vom 24. zum 25. Juli 1959
[[Handschriftliche Notiz von Mutter. Es
geht um eine entscheidende Erfahrung, auf die sich Mutter später mehrere Male
beziehen wird.]]
Erstes Eindringen der supramentalen Kraft in den Körper.
Sri Aurobindo in einem konkreten und permanenten
subtilphysischen Körper lebend
@
ISBN 3-920083-01-3
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Februar 1951
(Handgeschriebene Notiz, zwei Monate
nach Sri Aurobindos Abschied)
Die mangelnde Empfangsfähigkeit der Erde und das Benehmen von Sri
Aurobindos Schülern
[[ In einer "offiziellen" Fassung hatte Mutter "und das
Benehmen von Sri Aurobindos Schülern" ausgelassen. ]] sind zum großen Teil
verantwortlich für das, was seinem Körper widerfahren ist. Doch eines ist
sicher: das große Unglück, das uns jetzt getroffen hat, berührt in keiner
Weise die Wahrheit seiner Lehre. Alles, was er gesagt hat, ist vollkommen
wahr und bleibt es. Die Zeit und der Lauf der Ereignisse werden es
über
25. Oktober 1960
Eine schwarze
Welle liegt über dem Aschram. Der Ursprung ist recht eigenartig und sehr
interessant:
S hat
Verwandte in Bombay, einen Neffen; und eines Tages Ende August oder
Anfang September kam er mit einer unglaublichen Geschichte zu mir. Sein
Neffe war verschwunden (er brachte mir sein Foto: der Neffe scheint auch
ein Medium zu sein), am übernächsten Tag, glaube ich, kehrte er zurück:
er wurde in einem Zug gefunden, im Zustand von Hypnose; glücklicherweise
hatte ihn jemand geschüttelt und plötzlich erwachte er: "Warum bin ich
hier?" (Er hatte nicht die Absich