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2. Oktober 1960
[[ Manuskript
von Mutter. Dieser Text wird die Neujahrs-Botschaft für das Jahr 1961
bilden. ]]
2.10.60
Diese
wunderbare Welt der
Glückseligkeit, die vor unseren
Toren unseren
Ruf erwartet,
um auf die
Erde herabzukommen.
Mutter
***
Diese Welt der Glückseligkeit über uns wartet -
nicht, daß wir bereit seien, sondern daß wir einwilligen, gestatten, sie
zu empfangen!
Das ist es, was ich auf diesem Foto betrachte. [[
E
28. Oktober 1956
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, 28. Oktober 1956
Liebe Mutter, übermorgen, der 30., ist mein Geburtstag. Ich möchte meine
innere Lage vor Dir ausbreiten, damit Du mir hilfst, eine Entscheidung zu
treffen.
Ich befinde mich angesichts der gleichen Schwierigkeiten wie vor meiner
Abreise nach Hyderabad, und ich beging die gleichen Irrtümer. Der Hauptgrund
für diesen Zustand besteht einesteils darin, daß die Worte und die Ideen
ihre Kraft über mich verloren zu haben scheinen, und zum anderen, daß der
vitale Elan, der mich bisher führte, tot ist. Worauf ka
12. Dezember 1956
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, 12. Dezember 1956
Mutter, ein Brief von W: er verläßt Brasilien und zieht sich endgültig
von seinen Geschäften zurück.
Mutter, was soll ich aus meinem Leben machen? Ich fühle mich vollkommen
allein, im Leeren. Welche Hoffnung bleibt mir, wo ich mich nicht ins Aschram
fügen konnte? Es besteht kein Ziel mehr für mich. Ich bin nirgendwo.
Nutzlos.
Ich wollte bei Dir bleiben, und ich liebe Dich, aber etwas in mir
akzeptiert kein "Ende im Aschram". In mir ist ein Bedürfnis zu TUN, zu
handeln. Aber was? Was? Hab
6. Juni 1958
Es ist alles dasselbe, aber man kann das Wort Verwirklichung für etwas
Dauerhaftes, das nicht vergeht, vorbehalten. Doch auf der Erde verblaßt
alles - alles vergeht, nichts bleibt. In dieser Hinsicht hat es also nie
eine Verwirklichung gegeben, weil alles vergeht. Es gibt nie etwas
Permanentes. Ich erfahre es an mir selbst: ich folge der Sadhana sozusagen
im Galopp, und keine zwei Erfahrungen sind je identisch oder wiederholen
sich in gleicher Weise. Sobald etwas gefestigt ist, beginnt sofort das
Nächste. Deshalb scheint es zu vergehen, aber es vergeht nicht: es bildet
die Grundlage, au
24. Mai 1960
Es geschah letzte Nacht. Zum ersten Mal löste sich das physische Ego so
vollständig auf, während ungefähr drei Stunden.
Es gab nur noch Die Kraft, nur noch Sat-Chit-Ananda, und nicht nur im
Bewußtsein, sondern in den Empfindungen - das Satchitananda breitete
sich in stetigen Fluten im Universum aus.
Diese Erfahrungen sind stets absolut, während sie andauern; dann erkenne
ich an bestimmten, mir geläufigen Anzeichen (ich bin daran gewöhnt), daß
das Bewußtsein des Körpers anfängt sich wieder zu verschließen. Besser
gesagt, "etwas" - offensichtlich eine Höchste Weishe
4. Oktober 1958
Erreichen dich alle unsere Schwingungen, oder müssen sie eine besondere
Intensität haben?
Um mich aus meiner Konzentration oder Tätigkeit zu ziehen, erfordert es etwas
ziemlich Starkes. Aber wenn ich wüßte, wann du deine Konzentration oder deine
Pudscha machst, könnte ich mich darauf einstellen, und dann würde ich mehr
erfahren; ansonsten ist mein inneres Leben zu ... Ich bin innerlich überhaupt
nicht passiv, ich bin sehr aktiv, deshalb empfange ich eure Vibrationen meistens
nicht, außer sie setzen sich besonders kräftig durch oder ich entscheide im
voraus, für das, was von dieser oder jener Pers
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - Ohne Datum (Juli ?) 1958
Ohne Datum (Juli ?) 1958 i
Warum, durch welchen Mechanismus, zerstreut die mentale Formulierung eine Erfahrung und beraubt sie des Großteils ihrer Wirkungskraft auf das Bewußtsein?
Wenn ihr zum Beispiel eine falsche Bewegung in euch auflösen wollt und durch eine Gnade die Kraft zu diesem Zweck entsandt wird, beginnt sie auf das Bewußtsein zu wirken. Wenn ihr sie dann sozusagen auf euch zieht, um sie zu formulieren, dann lenkt ihr sie natürlich ab und zerstreut sie.
Aber das ist nicht alles: allein die Tatsache, mit einer anderen Person zu sprechen, öffnet euch automatisch allem, was von dieser Person ausgehen
8. Juni 1959
(Brief
von Satprem an Mutter)
Rameswaram,
8. Juni 1959
Liebe
Mutter,
Noch bevor
ich Deinen zweiten Brief bekam, wo Du schreibst, Dein Mantra gehe gut,
sagte mir X heute morgen, er habe Dein Mantra während seiner Pudscha
wiederholt und es wäre sehr gut, nichts ist zu ändern: "die Vibration
ist gut."
Hier noch
einige zusätzliche Hinweise über die kommenden Geschehnisse.
Da ich zu
zweifeln schien, sagte X mir: "Es besteht kein Zweifel, der Krieg wird
im November stattfinden." (Eigentlich zwischen September und November),
und bei alle
23. April 1956
Mutter nahm einen alten Text von "Gebete und Meditationen",
25 September 1914:
Der Herr hat gewollt, und Du verwirklichst;
Ein neues Licht wird über der Erde anbrechen.
Eine neue Welt wird geboren werden.
Und die Versprechungen werden erfüllt sein.
und änderte ihn von ihrer Hand folgendermaßen:
29. Februar - 29. März
Herr, Du hast gewollt, und ich verwirkliche.
Ein neues Li
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 1 - Mai (?) 1960
Mai (?) 1960
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry
Mutter,
Du schickst mir diese Blume: "Mitarbeit des Vitals". Das ist mir ein Anlaß, Dir etwas zu sagen, das mir seit Jahren auf dem Herzen liegt und das folglich jedesmal, wenn es schlecht geht, hervorkommt:
Seit sieben Jahren bin ich hier, und ich kann keine einzige konkrete Erfahrung aufzählen, keine einzige Vision (die einzigen, die ich hatte, kamen in Ceylon oder in Rameswaram). Es ist mir nicht einmal gelungen, ein wenig bewußtere Nächte zu haben.
Das ist vielleicht Grund zur Entmutigung; jedenfalls stelle ich mir Fragen und das Vital ist nicht zufriede