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Ohne Datum, 195?
(Über einen Brief von der indischen Regierung,
geschrieben in Französisch)
Ich hatte eine intensive
Erfahrung.
Ich sah, fühlte, erfuhr,
daß die Welt im Gegensatz zu allen widersprechenden äußeren Erscheinungen auf
dem Weg zum Wahren ist, auf dem Weg zu dem Tag, wo die öffentliche Macht denen
gehört, die über die wahre Kraft verfügen, die Kraft der Wahrheit.
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ISBN 3-920083-01-3
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24. November 1952
(Botschaft)
Um Sri Aurobindo in das große Abenteuer seines integralen Yogas
folgen zu können, war es stets erforderlich, ein Krieger zu sein; jetzt,
wo er uns physisch verließ, muß man ein Held sein.
Mutter
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ISBN 3-920083-01-3
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25. Oktober 1958
(Über Satprems Tantra-Guru)
Wenn X. seine
Pudscha macht, erkenne ich stets deutlich die besondere Form
der Mutter, die er herbeiruft: ich sehe sie herabkommen.
Jeder steht in Beziehung mit dem universellen Ausdruck eines bestimmten
Aspekts oder Willens oder Modus des Höchsten, und wenn sich die Aspiration
darauf richtet, ist es auch das, was kommt, mit einer außerordentlichen
Flexibilität. Und in dem Moment werde ich sogar der Zeuge (nicht der Zeuge
im Sinne der Puruscha : ein viel ...
unendlicher und ewiger Zeuge als der Puruscha). [[ Puruscha: das Wesen oder Ich,
6. Mai 1960
Manchmal
gewinnt man den Eindruck, daß es ein außerordentliches Geheimnis zu
entdecken gibt, und daß es hier liegt, fast vor unseren Augen, daß wir
Das Ding erfassen werden, wissen werden ...
Manchmal,
eine Sekunde lang, sieht man Das Geheimnis; eine Öffnung entsteht, dann
verschließt es sich wieder. Dann wieder enthüllen sich die Dinge für
eine Sekunde, man weiß wieder ein wenig mehr. Gestern war Das Geheimnis
offenbar, völlig klar, weit offen. Aber das ist nicht etwas, das sich
erklären läßt; die Worte wirken idiotisch - man muß selber die Erfahrung
machen.
Von di
16. Oktober 1953
(Mutter verteilte diese beiden Botschaften, Auszüge aus Briefen,
die Sri Aurobindo ihr 1915 nach Frankreich schrieb. Sie fügte folgenden
Kommentar hinzu: "Dies ist, was Sri Aurobindo mir im zweiten
Jahr des ersten Weltkrieges schrieb: es trifft immer noch zu.")
Innerlich ist alles reif oder dabei zu reifen, aber eine Art
verkeilter Kampf findet statt, in dem keine Seite einen merklichen
Durchbruch erzielen kann (ein wenig wie der Stellungskrieg in Europa),
die spirituelle Kraft behauptet sich gegen den Widerstand der physischen
Welt, aber dieser Wid
15. August 1951
Herr, möge Dein Wille geschehen, möge Dein Werk
sich erfüllen, kräftige unsere Ergebenheit,
bestärke unsere Hingabe, erhelle uns den Weg.
Wir errichten Dich in uns als den höchsten Herren,
damit Du jener der gesamten Erde wirst.
Unsere Worte sind noch unwissend: erleuchte sie.
Unsere Aspiration ist noch unvollkommen: reinige sie.
Herr, diese Erde klagt und leidet;
das Chaos nahm seinen Sitz in dieser Welt.
Der Schatten ist so groß, daß Du allein ihn
25. November 1959
Es besteht
ein Unterschied zwischen der Unsterblichkeit und dem Zustand ohne Tod.
Sri Aurobindo beschrieb das sehr gut in Savitri.
Der Zustand
ohne Tod kann in Zukunft für den menschlichen Körper in Aussicht
gestellt werden: eine ständige Wiedergeburt. Anstatt zurückzufallen und
zu zerfallen, aus Mangel an Plastizität und aus Unfähigkeit, sich der
universellen Bewegung anzupassen, löst sich der Körper sozusagen nach
vorne auf.
Ein Element
bleibt konstant: in jeder Art von Atomen ist die innere Anordnung der
Bestandteile anders, und das macht den Unterschie
Ohne Datum 1957 c
"Ich bin mit euch." Was bedeutet das genau? Wenn wir beten oder innerlich mit einem Problem kämpfen, werden wir dann wirklich immer gehört, trotz unserer Ungeschicklichkeit und unserer Unvollkommenheit, sogar trotz unseres schlechten Willens und unserer Irrtümer? Und wer hört uns? Du, die mit uns bist?
Bist du es in deinem höchsten Bewußtsein, eine göttliche unpersönliche Kraft, die Kraft des Yoga, oder bist du es in deinem Körper mit deinem physischen Bewußtsein - eine persönliche Gegenwart, die um jeden Gedanken und jede Handlung weiß, und nicht irgendeine anonyme Kraft? Kannst du uns sagen, wie, in welc
9. Juni 1955
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, 9. Juni 1955
Mutter, ich kann nicht sagen, daß es Sehnsucht nach der äußeren Welt ist,
die mich zurückzieht, auch kein Festhalten an einer "persönlichen" Form des
Lebens, nicht einmal irgendein vitaler Wunsch, der seine eigene Befriedigung
sucht. Diese alte Welt zieht mich nicht mehr an, und ich sehe überhaupt
nicht, was ich darin tun sollte. Dennoch blockiert etwas den Weg.
Wenn ich wenigstens einen bestimmten "Fehler" in mir sähe, der mir den
Weg versperrt und den ich klar konfrontieren könnte ... Aber ich habe den
Eind
Juni 1960 b
(Brief von Satprem an Mutter)
Pondicherry, Juni 1960
Liebe Mutter,
Dies um Dir zu sagen, daß die Korrekturbögen des Orpailleur heute morgen um elf abgeschickt werden ...
Ich habe nicht viele Seiten von La Synthèse fertig, treffe ich Dich trotzdem morgen, wie Du es geplant hattest?
Dein Kind,
Satprem
P.S. Bitte beschütze "meinen" Orpailleur!
(Mutters Antwort)
17.6.60
Mein liebes Kind,
Ich bin bei Dir, und das Nötige wird geschehen.
Sorge Dich nicht, alles wird gut gehen.
Im Frieden und der zuversichtlichen Freude.
Mutter
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