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M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 6. Mai 1972
6. Mai 1972
(Mutter "schaut")
Siehst du etwas?
Ich sagte dir das schon, ich glaube, eine goldene Kraft übt einen Druck aus (Geste), sie hat keine materielle Konsistenz und scheint doch schrecklich schwer ....
Ja, ja.
Und sie drückt auf die Materie, um sie zu zwingen, sich innerlich dem Göttlichen zuzuwenden - keine Flucht nach außen (Geste nach oben): innerlich, um sich dem Göttlichen zuzuwenden. Das offensichtliche Ergebnis scheinen unvermeidliche Katastrophen zu sein. Gleichzeitig mit diesen unvermeidlichen Katastrophen zeigen sich Lösungen für die Situationen und Ereignisse, die in sich selbst ganz wie Wunder erscheinen.
Di
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 5. August 1972
5. August 1972
Da man jetzt weiß, daß ich nichts mehr esse, schickt man mir nichts mehr.
Ich habe alles Nötige.
Dabei habe ich nichts gesagt. Ich weiß nicht, wie sich das herumgesprochen hat.
Ich habe alles, was ich brauche, liebe Mutter!
Wirklich?... Ich möchte nicht, daß du abmagerst! (Lachen)
Interessante Dinge geschehen ...
(Schweigen)
Was hast du zu sagen?
Nichts, liebe Mutter, aber was sind das für interessante Dinge?
(nach einem langen lächelnden Schweigen)
Ich sehe Dinge, Umstände, Anordnungen von Willenskräften ... Ich sehe Dinge so vorbeiziehen (Geste wie auf einem Bildschirm), sehr machtvoll und deut
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 10. März 1973
10. März 1973
Wir bräuchten etwas für das Bulletin ... die "Notizen auf dem Weg".
Hast du etwas?
Fast nichts. Ich habe zwei kleine Stückchen.
Dann lies!
(Lektüre)
Ist das alles?
Ja. (Lachen) Offensichtlich möchtest du gar nicht mehr sprechen.
Nein. Ich kann nicht sprechen, es kommt nicht klar heraus.
Aber doch! Das stimmt nicht! Es kommt sehr gut heraus.
Wenn du etwas zu fragen hast, können wir es versuchen.
Ich weiß nicht, wenn ich mit diesem Bewußtsein in Kontakt zu treten versuche, habe ich immer den Eindruck, wie du sagst, von einer leuchtenden Weite.
Ja.
Aber ich habe den Eindruck, daß sich ni
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 1. März 1972
1. März 1972
(Nach einer langen Kontemplation)
Ich habe den Eindruck, daß ich dir etwas sagen wollte. Auch beim letzten Mal: sobald du weggegangen warst, fiel es mir wieder ein. Und dann verschwindet es wieder. Ich weiß nicht, warum.
@
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 26. April 1972
26. April 1972
(Mutter gibt Satprem einen Brief:)
Dies habe ich Indira geschickt. Du kannst es lesen, ich erinnere mich nicht einmal mehr.
India shall take her true place in the world
only when she will become integrally
the messenger of the Divine Life. [["Indien wird seinen wahren Platz in der Welt nur einnehmen, wenn es gänzlich der Botschafter des Göttlichen Lebens wird." ]]
Zu welchem Anlaß hast du ihr das geschickt?
Sie schrieb mir einen sehr netten Brief, um mir ihre Dankbarkeit auszudrücken. Sie fragte mich, ob ich ihr etwas zu sagen hätte, da antwortete ich dies.
Aber es scheint, sie spricht seh
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 25. April 1973
25. April 1973
(Seit zehn Tagen verlaufen die Zusammenkünfte in Meditation)
Wie geht es?
Es ist nicht leicht.
Nein - es ist mehr als schwierig ... Ich bedaure, ich dachte, ich litte für alle - doch ich sehe, daß es nicht wahr ist.
(Schweigen)
Was möchtest du tun?
Ich möchte, daß du mich gut festhältst.
Ja, aber materiell? Daß ich dich so halte?
(Mutter nimmt Satprems Hände
und schickt sich an zu meditieren)
Ja, liebe Mutter.
Sitzt du bequem?
Sehr, liebe Mutter, sehr!
Man darf nirgendwo Schmerzen haben.
(Mutter geht für eine halbe Stunde in sich,
dann stöhnt sie plötzlich [[Ist es Zufall, daß
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 29. Mai 1972
29. Mai 1972
(Gespräch mit Sujata. Am 29. Mai vor dreißig Jahren beschloß Sujata, bei Mutter zu bleiben. Sie war zwölfeinhalb Jahre, die jüngste Schülerin des Ashrams. Zum ersten Mal war sie nach Pondicherry gekommen, als sie neun war. Sie reicht Mutter einen Zweig des "Service"-Baumes. Dies war der letzte 29. Mai)
Das ist von deinem Baum.
(Mutter hält die Blumen lange und reicht sie Sujata zurück)
Ich habe etwas hineingetan. Es ist für dich und Satprem.
@
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 2. August 1972
2. August 1972
Die "Formation des Todes"
Seit Beginn dieses Jahres 1972 und tatsächlich sogar schon in einem Gespräch am 8. September 1971 hatte Mutter mehrmals von der "Formation des Todes" gesprochen, mit der sie konfrontiert wurde. Auch im folgenden Gespräch geht es darum.
Im okkulten Sprachgebrauch bedeutet "Formation" einen machtvoll geformten Gedanken oder eine Konzentration von Kraft mit einem festgelegten Ziel und einer dauerhaften eigenen Existenz. Diese Formationen können negativ oder positiv sein: so gelangen Wünsche und Begierden und lange gehegte Vorstellungen eines Tages zu ihrer glücklichen oder unglücklichen Verwirklic
19. April 1964
(von Satprem an Sujata)
Paris
Die Menschen sind elend inmitten ihrer Reichtümer, die Gesichter sind hart und verschlossen, sie sind zermürbt ... Es sind feine Wesen darunter, aber all ihre Energie wird durch dieses aufreibende Leben aufgezehrt - ich werde nicht mehr hierher zurückkommen, ich bin nicht von hier und bin es nie gewesen! Die besten ihrer Ideale sind genau so aggressiv wie sie selbst - ich mag sie zwar, aber sie sind Abertausende von Meilen von jeglicher echten Wahrheit entfernt, es wird Jahrhunderte dauern für sie, um sich ein wenig zu öffnen. Jedenfalls ist es klar, daß kein Buch, kei
2. Dezember 1964
... Die Briefe häufen sich nur so, und ich habe noch nicht geantwortet. Die Leute sollten lernen zu empfangen: Ich antworte sehr klar und mit Nachdruck, sogar mit Worten, einem präzisen Satz. Wenn sie lernen könnten, innerlich zu empfangen, wäre das gut. Ich antworte immer. Und wenn es etwas Wichtiges ist und ich ruhig bin und keine äußere Handlung auszuführen habe, wiederhole ich meine Antwort, indem ich eine sehr präzise mentale Formation mache - sie sollten also empfangen.
(Mutter schnappt sich aufs geratewohl einen Brief einer westlichen Schülerin, die darum bittet, ihre Arbeit