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M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 15. Mai 1973
15. Mai 1973
Krishna in Gold
(Eine Vision Sujatas am Nachmittag des 15. Mai)
Ein Ort ähnlich dem Sportplatz. Ein paar Leute hier und dort sprechen und gehen umher.
Ich stehe irgendwo in der Mitte des Platzes vor Mutters Tür.
Durch den Haupteingang fährt ein Fahrzeug herein - halb Karren, halb Droschke - gezogen von zwei Ochsen. Es kommt einige Meter vor mir zum Stehen. Der Fahrer läßt die Ochsen niederknien. Heraus steigt ein Herr. Die Kutsche wird weggefahren.
Der Herr ist in weiß gekleidet, nach indischer Façon (Dhoti, Punjabi). Er hat ein rundes Gesicht und ist hellhäutig. Er erinnert mich an einen Zamindar [Landherrn] aus
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 29. März 1972
29. März 1972
Ich erhielt einen Brief von Y.L. Weißt du, letztes Jahr kam sie und brachte dir Malrauxs Frage über Bangladesch - Malraux wollte sich für Bangladesch einsetzen. Du ließest ihm antworten, daß er die Antwort bekommen würde, wenn er nach Indien käme ...
(Mutter nickt zustimmend)
Er ist nie nach Indien gekommen. Nachdem er Indira in Paris getroffen hatte, gab er seinen Plan auf.
Ach!
Ja, da Indien beschloß, offiziell in Bangladesch einzugreifen, fand er, daß es keinen Grund mehr gab, hinzugehen und sich auf der offiziellen Seite töten zu lassen. Statt dessen ging er in die Vereinigten Staaten und besuchte Nixon.
(Mut
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 16. September 1972
16. September 1972
Hier ist eine "Grace"-Blüte für euch beide.
(Mutter gibt eine weiße Hibiskus)
Ich habe eine materielle Frage ... Ein Gedanke kam mir, und ich wollte wissen, was daran ist. Vor zwei oder drei Jahren schickte ich mein Buch Der Sannyasin nach Europa; ich vertraute es P.L. an, um zu versuchen, es in Europa zu veröffentlichen. Jetzt kümmert sich "Auropress" darum. Aber als ich es nach Europa schickte, fragte mich P.L.: "Was sind Ihre Bedingungen?" Ich schrieb P.L., was mir kam: "Dieses Buch gehört Indien, ich schulde es Indien, und wenn es irgendwelche Einkünfte geben sollte, gehört dieses Geld Indien." Da man es in Europa
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 9. September 1972
9. September 1972
(Am gleichen Morgen erzählte jemand Mutter, er habe sie nachts auf der Straße gehen sehen.)
... Ich werde auf der Straße gehen, wenn ich hundert bin.
***
(Mutter betrachtet Satprem mehr als eine Viertelstunde lang
mit einem Lächeln.)
Hast du nichts zu fragen?
Ich fühle Sri Aurobindo sehr stark.
Ach!
(Mutter geht in sich)
@
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 26. Februar 1972
26. Februar 1972
(Mutter überreicht Satprem die Botschaft vom 29. Februar,
dem vierten Jahrestag der "Supramentalen Herabkunft"
vom 29. Februar 1956.)
Erst wenn das Supramental sich im körperlichen Mental manifestiert, ist seine Gegenwart dauerhaft.
Mutter
Diese Botschaft stammt in Wirklichkeit von Sri Aurobindo - man ließ sie mich sagen, als sei sie von mir. Sri Aurobindo hatte sie geschrieben. Ich erklärte: Sri Aurobindo sagte "von Dauer".
Aber liebe Mutter, es ist deine Erfahrung, folglich ...
Offensichtlich.
(Mutter lacht, Schweigen)
Aber es wäre klüger, erst dann davon zu sprechen, wenn es getan ist.
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 8. Februar 1972
8. Februar 1972
(Mutters Botschaft an einige Aurovillianer:)
In spiritueller Hinsicht steht Indien an erster Stelle unter den Ländern der Welt. Seine Mission ist es, die Spiritualität zu repräsentieren. Sri Aurobindo ist auf die Erde gekommen, um der Welt dies zu lehren.
Diese Tatsache ist so offensichtlich, daß ein einfacher unwissender Bauer hier in seinem Herzen dem Göttlichen näher steht als die Intellektuellen Europas.
Alle, die Aurovillianer werden möchten, sollten dies wissen und dementsprechend handeln, sonst sind sie unwürdig, Aurovillianer zu sein.
***
(Eine andere Notiz:)
Am Anfang der mensc
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 3. Februar 1973
3. Februar 1973
Die Zeit ist nicht dieselbe ... Und ich kann nicht mehr essen.
Was wird geschehen? Ich weiß es nicht.
Lauter gute Dinge!
(Mutter lacht und nimmt Satprems Hände)
Du bist lieb.
Aber ich bin mir sicher, liebe Mutter!
Ja natürlich! Ich auch! (Lachen)
(Mutter schließt die Augen
und nimmt eine der Blumen neben ihr)
Was ist das?
Das ist die "Gnade", liebe Mutter ...
Sie ist für dich.
Das ...
(Mutter öffnet die Hände nach oben
und geht in sich)
Ich kann nicht sprechen.
Kann nicht mehr sprechen, nicht mehr essen ... Und die Zeit vergeht in Blitzesschnelle.
(Mutter geht wieder in sic
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 7. Juni 1972
7. Juni 1972
Was bringst du? ... Und wie fühlst du dich?
Ich habe das Gefühl, deine Gegenwart besser zu spüren.
Ach!
Tatsächlich fühle ich, daß dies das einzige ist, was alles richtigstellen kann.
Das ist die Gegenwart des Herrn, die durch mich hindurchgeht - durch das, was ihr "mich" nennt. Eine Ansammlung von Zellen, die ... (lachend) schon seit sehr langer Zeit diese Form angenommen hat.
Ja, aber diese Form ist sehr ...
Sie ist ... Das ist ganz seltsam: Dieses Bewußtsein [der Zellen] vermittelt den Eindruck von etwas, das fließend sein möchte. Offensichtlich versucht etwas, den Körper dazu zu bringen, etwas anderes zu man
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 28. März 1973
28. März 1973
(An diesem Tag spürte Satprem, daß eine neue Phase eingetreten war und daß Mutter sich immer mehr nach innen "zurückzog". In der Tat hörte Mutter einige Tage später fast ganz auf, Leute zu empfangen, außer den wenigen privilegierten Schülern.)
Ißt du nicht?
Doch, liebe Mutter.
Was gibt es Neues?
Gehen die Dinge voran?
Ich nehme es an.
Ich richte mein Bewußtsein so wenig wie möglich auf mich selbst, denn das ist ... eine SEHR unangenehme Empfindung.
Es ist nur erträglich, wenn ich mein Bewußtsein einzig dem Göttlichen zuwende und das materielle Bewußtsein "OM Namo Bhagavaté" wiederholt ... Auf diese Weise.
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 12. April 1972
12. April 1972
(Mutter zeigt Satprem eine gedruckte Karte, auf der ihr Foto und folgender Text wiedergegeben ist:)
Kein menschlicher Wille kann sich letztlich dem göttlichen Willen widersetzen. Stellen wir uns willentlich und ausschließlich auf die Seite des Göttlichen, so ist der Sieg letztlich gewiß.
Die Mutter
Seltsam, wie die menschliche Natur sich dem widersetzt. Die gewöhnliche menschliche Natur ist so beschaffen, daß sie eher die Niederlage unter Beibehaltung ihres eigenen Willens wählt als den Sieg auf die andere Weise. Ich entdecke da gerade Dinge ... unglaublich - unglaublich.
Das Ausmaß der menschlichen Dummheit is