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M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 13. Mai 1972
13. Mai 1972
(Es geht hier um das Gespräch vom 2. April mit dem Architekten Aurovilles und N und U, deren Interessen Mutter in Übereinstimmung bringen wollte. Die Tonbandaufnahme dieses Gesprächs, die uns nicht gegeben wurde, zirkulierte im Ashram mit allerlei entstellten Transkriptionen: der übliche Klatsch und die Rivalitäten, wo jeder sich gewisse Worte Mutters aussuchte, um seinen Rivalen anzugreifen.)
Wurde dir der Text gegeben? ... Sie haben ihn ein bißchen überarbeitet. Hast du ihn gesehen, ist es gut so?
Sicherlich, liebe Mutter! Ist es für die "Gazette d'Auroville"?
Da herrscht ein totales Mißverständnis ... Frag mich nicht (
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 7. Februar 1973
7. Februar 1973
(Einen Text betreffend, den Mutter
für das nächste "Bulletin" gewählt hat:)
Es gibt nur ein Mittel, der Lüge ein Ende zu setzen:
Wir müssen in unserem Bewußtsein alles auslöschen,
was der Gegenwart des Göttlichen widerspricht.
(31.12.1972)
Das möchte ich unbedingt veröffentlichen. Es ist sehr wahr - sehr wahr. Vielleicht ist es nicht leicht verständlich, aber es ist ZUTIEFST wahr.
Alles in uns, was die Dinge verschleiert, entstellt und die Manifestation des Göttlichen verhindert, DAS ist die Lüge.
Eine Welt von Arbeit!
Ich tue das ständig - jeden Tag und den ganzen Tag über, wenn ich ni
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 15. Juli 1972
15. Juli 1972
Hast du etwas?
Nein, nichts Besonderes, außer daß es schwierig ist.
Keine Fragen?
Es ist schwierig.
(Schweigen)
Hier sind einige Dinge für dich (Mutter sucht neben sich), es ist in einem Umschlag.
Man darf eine religiöse Lehre nicht mit einer spirituellen Lehre verwechseln. Die erstere gehört der Vergangenheit an und hält den Fortschritt auf, die spirituelle Lehre hingegen ist die Lehre der Zukunft. Sie erleuchtet das Bewußtsein und bereitet es auf die zukünftige Verwirklichung vor.
Die spirituelle Lehre steht über den Religionen und strebt nach einer totalen Wahrheit. Sie lehrt uns, in eine direkte B
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 19. März 1973
19. März 1973
(Notiz Mutters)
Hier haben wir keine Religion.
Wir ersetzen die Religion durch das spirituelle Leben, das zugleich wahrer, tiefer und höher ist, das heißt, dem Göttlichen näher. Denn das Göttliche ist in allen Dingen, wir sind uns dessen nur nicht bewußt.
Diesen ungeheuren Fortschritt müssen die Menschen machen.
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M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 15. Januar 1972
15. Januar 1972
(Mutter gibt Satprem ihre letzten Notizen.)
Hast du all diese Papiere?... Ich hatte eine Botschaft gegeben [1966]: Let us serve the Truth! [Laßt uns der Wahrheit dienen!], und man fragte mich: (kindlicher Tonfall) "Was ist denn die Wahrheit?" Ich antwortete:
Stellt euch in den Dienst der Wahrheit,
und ihr werdet die Wahrheit kennen.
***
Ist es möglich, in sich selbst die Fähigkeit des Heilens zu entwickeln?
Indem man sich bewußt mit der göttlichen Kraft vereinigt, ist im Prinzip alles möglich. Aber es muß ein Prozeß gefunden werden, und das hängt vom Einzelfall und von den Individuen ab.
Di
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 17. Januar 1973
17. Januar 1973
Da wäre die Botschaft für den 21. Februar, liebe Mutter.
Hast du sie?
Nein! [Lachen] Z schlägt zwei Texte von Sri Aurobindo vor, aber mir scheint, es wäre besser, etwas von dir selbst zu nehmen.
Ja. Hast du denn etwas?
Nein. Könntest du etwas sagen?
(nach einem Schweigen)
Je mehr man fortschreitet, desto mehr wird die Notwendigkeit einer göttlichen Gegenwart zwingend und ... unvermeidlich.
"Unvermeidlich" ist nicht das richtige Wort, aber ...
Unerläßlich?
Ja, genau: unerläßlich.
Ist das gut?
Ja, Mutter. "Je mehr man fortschreitet, desto mehr wird die Notwendigkeit einer göttlichen Ge
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 14. Juni 1972
14. Juni 1972
(Eine ernsthafte und ergebene Person betreffend, die alte Gemälde im Louvre restauriert, die Satprem schrieb und ihn an den Brief erinnerte, den André Gide ihm 1946 geschrieben hatte, als Satprem auf dem Weg nach Indien in Ägypten war: "Mir wird klar, daß Gott noch nicht existiert und daß wir ihn gewinnen müssen." Und sie fügte hinzu: "So gelangen wir über zahllose bruchstückhafte Wahrheiten zu Der Wahrheit, der sich das gesamte Wesen nur noch vollkommen unterwerfen muß. Erst dann beginnt das wahre Leben, denn dann haben wir endlich gefunden, was das Herz in der Tiefe immer suchte, ohne es zu wissen." Und sie fragt Mutter: "Können
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 28. Juni 1972
28. Juni 1972
(Zuerst hört sich Mutter die Lektüre mehrerer Briefe von Sri Aurobindo an Nirod an, darunter diese beiden, die ihr auffallen
und sie amüsieren:)
Warum nicht etwas über das Supramental schreiben, das die Leute so schwer zu verstehen finden?
Was nützt das? Wieviel würden die Leute verstehen? Im übrigen besteht die gegenwärtige Arbeit darin, das Supramental herabzubringen und es zu etablieren, nicht darin, es zu erklären. Wenn es sich etabliert, wird es sich selbst erklären - wenn es sich nicht etabliert, ist es unnütz, es zu erklären. In vergangenen Schriften habe ich bereits einiges zu diesem Thema gesagt, aber ohne irg
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 16. August 1972
16. August 1972
(Es ist der Tag nach Sri Aurobindos Jahrhundertfeier.
Eine Menschenmenge steht in Mutters Flur Schlange.)
Heute morgen sehe ich zweihundert Leute ... zweihundert!
Wie war es gestern?
Ich möchte lieber nichts sagen, denn ...
Nach dem, was ich vorher gehört hatte [[Siehe das Gespräch vom 2. August (die zwei gegensätzlichen "Formationen"). ]] , war es ein großer Erfolg. Aber es war nichts Sichtbares. Obwohl ich niemandem etwas sagte, spürten doch mehrere Personen, daß es der Beginn von etwas Neuem war.
Das ist eine ganze Geschichte ... Gegnerische Kräfte hatten sich verbündet und entschieden, daß ich gestern ste
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 3. März 1973
3. März 1973
Wir haben nichts für das nächste Bulletin, keine "Notizen".
(Schweigen)
Man wünschte sich zu wissen, ob man auf dem Weg ist ...
Welcher Weg?
Dein Weg, der Weg des neuen Bewußtseins.
(Mutter macht eine Bewegung, nicht sprechen zu wollen)
Im Augenblick liegt die wahre Kraft - die wahre Kraft - im Schweigen.
(Mutter geht in sich)
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