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M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 6. April 1972
6. April 1972
(Gespräch mit Sujata)
Ich möchte nicht mehr sprechen.
Gestern habe ich Satprem gesagt, was ich zu sagen hatte.
(Schweigen)
Leute kommen und überschütten mich mit ihren Geschichten; andere sagen gar nichts; in beiden Fällen schweige ich. Sie mögen sagen, was sie wollen, selbst, daß ich verblöde - mir ist das ganz egal.
Oh, nein! ... Leute, die so etwas sagen können, reflektieren nur ihren eigenen Zustand.
Ja. Das ist ihre eigene Angelegenheit, das geht mich nichts an.
Dort oben, im Bewußtsein, I am with those who are there [bin ich mit denen, die dort sind]. Und das ist sehr gut.
(Mutter drückt Sujatas Hän
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 12. Februar 1972
12. Februar 1972
Ich erhielt einen Brief von P.L. [dem Freund im Vatikan]. Er sagt folgendes:
"... Dank Mutters Schutz hatten sich die Dinge um mich herum einigermaßen beruhigt, als plötzlich der Sturm wieder ausbrach. Zu den früheren Intrigen kamen jetzt üble Nachrede und die Drohung des Ausschlusses hinzu (was mir nur recht gewesen wäre, aber sie sollten trotzdem nicht triumphieren). Diese Drohung soll mich zwingen, den Mund zu halten und meine Haltung zu ändern. Ich fühle das Bedürfnis, zurückzukommen und Mutter zu sehen - je eher, desto besser. Aber aus praktischen Gründen kann ich es nicht tun. Hinzu kommt nämlich, daß ich beobachtet
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 7. März 1973
7. März 1973
Wie geht es?
Die Frage stelle ich mir selbst ... Du mußt es besser wissen als ich.
(Mutter lacht) Ich höre immer: Frieden-Frieden-Frieden ...
(Mutter geht in sich, während sie Satprems Hände hält)
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M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 15. Mai 1973
15. Mai 1973
(Gespräch mit Sujata)
Du hast kühle Hände!
Hast du nichts zu sagen?
Ich liebe dich.
Du bist lieb (Mutter streichelt Sujatas Hände).
Wir alle lieben dich.
Ich euch auch.
Aber ich ... (weite, nach oben weisende Geste)
(Mutter fährt fort, Sujatas Wange zu streicheln,
Schweigen)
Mein Gott ... Mein Gott ...
(Mutter drückt Sujatas Wangen)
Auf Wiedersehen!
Auf Wiedersehen, liebe Mutter!
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M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 1. Januar 1972
1. Januar 1972
Ein gutes neues Jahr, mein Kind!
(Mutter nimmt Satprems Hände. Er gibt ihr die Blume "Göttliche Liebe" [[Die Granatapfelblume. ]] , dann verteilt sie Geschenke.)
Du hast Indiras Brief gesehen, ich habe ihn dir gezeigt...
Ja, liebe Mutter, ich habe ihn zur Kenntnis genommen.
Dort werden sie jetzt bewußter - sehr amüsante Dinge ereignen sich.
Meinst du in der Hauptstadt, in Delhi?
Nein, an der Front: in Bangladesch.
Aber der Bursche, der von Amerika kam [[Vermutlich bezieht sich Mutter auf Z.A. Bhutto, der als pakistanischer Außenminister nach Amerika gereist war und im letzten Moment zurückgerufen wurde,
M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 26. Mai 1972
26. Mai 1972
(Mutter hört sich die Lektüre des folgenden Textes an:)
Jeder Zellkern enthält in seinen Chromosomen den vollständigen Plan des Organismus ... Die chromosomische Ausstattung jeder einzelnen Zelle repräsentiert zugleich die "Gesamtheit" des Individuums und die "Spezifität" ihrer lokalen Aufgabe. Wir können diese Organisation mit der einer idealen menschlichen Produktionsgemeinschaft vergleichen, in der jeder Teilnehmer sich des Ganzen der Gemeinschaft und seiner intelligenten persönlichen Aufgabe innerhalb dieser Gemeinschaft bewußt wäre.
Werner Schupbach
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M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 7. Mai 1972
7. Mai 1972
(Gespräch mit Sujata)
Die Kraft, von der ich gestern sprach, wird immer aktiver (Geste eines Druckes).
Die Aktion wird zwingend.
Zermalmend.
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M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 23. Juni 1972
23. Juni 1972
(Mutter gibt Sujata das Manuskript einer Notiz, die sie für Auroville geschrieben hat:)
Jesus ist eine der zahlreichen Formen, die das Göttliche angenommen hat, um mit der Erde in Beziehung zu treten. Aber es gibt andere, und es wird noch viele andere geben. Die Kinder Aurovilles müssen die Ausschließlichkeit einer einzelnen Religion durch den weiten Glauben eines höheren Wissens ersetzen.
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M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 21. Februar 1973
21. Februar 1973
Mutter wird fünfundneunzig.
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M u t t e r s A g e n d a Bd 13 - 4. November 1972
4. November 1972
Das ganze Unterbewußte ... (Geste, etwas andeutend, das von unten hochsteigt)
(Schweigen)
Und ... Wie soll ich sagen?... Es ist kein Gefühl, kein Wissen, sondern eine Art ... (Mutter betastet die Luft), nicht einmal eine Überzeugung: eine Gewißheit - eine Gewißheit in der Wahrnehmung -, daß da eine Glückseligkeit ist, die BEREITS EXISTIERT und uns erwartet, aber eine ganze Welt von Gegensätzen, die ins Unterbewußte verdrängt wurden, hindert uns daran, sie zu fühlen. Deshalb ... könnte man sagen, daß es ein Schlachtfeld ist, aber in einer vollkommenen Ruhe.
Das läßt sich unmöglich beschreiben.
Unmöglich zu beschreiben.