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SABCL - Sri Aurobindo Birth Centenary Library

CWSA - Complete Works of Sri Aurobindo

CWM - Collected Works of The Mother

Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_05/1964-04-23.htm
23. April 1964     (von Satprem an Sujata) Paris Es ist hart, verstehst Du, das Leben hier ist hektisch, gequält, ständig Leute treffen, immer rennen - es ist gar keine Zeit da, das Leben zu leben, nichts hat die Zeit zu sein. Mein Bruder leidet auch unter diesem Leben und möchte gerne etwas anderes, aber sie sind so eingeschnürt, in diese Falschheit verstrickt, daß sie nicht mehr daraus herauskommen; man müßte alles zerbrechen. Ich weiß nicht, was da vor sich geht, aber alle Briefe, die Du mir schreibst, kommen geöffnet an, werden sie in Indien zensuriert?? Das ist der dritte Brief von Dir, der so ankommt, geöffn
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_05/1964-05-14.htm
14. Mai 1964     (von Mutter an Satprem) 14.5.64 Satprem, mein liebes Kind, Dieser Ansturm von Zweifeln, von dem Du sprichst [[Es handelt sich nicht um Satprems eigene Zweifel, sondern um einen allgemeinen Skeptizismus. ]] , ist Teil der allgemeinen Arbeit. Es ist eine sehr direkte Art und Weise, auf die Atmosphäre einzuwirken. Du fragst mich, ob ich Dich sehe. Du suchst mich nicht in einem subtilen Körper auf, aber ich bin auf sehr konkrete Weise bei Dir, so konkret, daß ich mit Deinen Augen sehe und mit Deinem Mund spreche. So konnte ich Leute treffen, die ich physisch überhaupt nicht kenne, und mit ihnen selt
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_05/1964-10-17.htm
17. Oktober 1964   Und du? Ich gehe durch alle Phasen, aber glücklicherweise sehr rasch, in wenigen Stunden - zwei Stunden, drei Stunden -, mit neuen Phasen ... Jedenfalls recht unangenehme Dinge. *** (Im Zusammenhang mit den Karten, die Mutter den Anhängern anläßlich ihrer Geburtstage schreibt. Diese Karten enthalten gewöhnlich einen Hinweis über die bevorstehende Anstrengung oder die zu erzielende Verwirklichung im neuen Jahr.) ... Weißt du, das ist eine Arbeit! Verstehst du, mit den Leuten von außen (ungefähr 200 Personen, denen ich auch Karten schicke, vielleicht ein wenig meh
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_05/1964-07-15.htm
15. Juli 1964     (Mutter übersetzt eine Antwort an einen Schüler aus dem Englischen, in der sie insbesondere sagt:)     Dankbar sein, nie diese wunderbare Gnade des Höchsten vergessen, der jeden einzelnen auf dem kürzesten Weg zu seinem göttlichen Ziel führt, trotz seiner selbst, seiner Unwissenheit und seinem Unverständnis, trotz des Egos, dessen Protesten und Revolten (26. Juni 1964)           (.... to be grateful, never to forget this wonderful Grace of the Supreme who leads each one to his divine goal by
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_05/1964-01-31.htm
31. Januar 1964     (Mutter liest den Text einer Botschaft, die sie soeben verteilte: ) Ich habe sie gestern auf englisch geschrieben:     Die einzige Hoffnung für die Zukunft liegt in einer Veränderung des menschlichen Bewußtseins, und diese Veränderung ist unvermeidlich. Aber es ist den Menschen überlassen, ob sie mitarbeiten wollen oder ob ihnen die Veränderung durch die Macht erdrückender Umstände aufgezwungen werden muß. (The only hope for the future is in a change of man's consciousness and the change is bound to com.
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_05/1964-01-25.htm
25. Januar 1964     In der Zeitschrift Illustrated Weekly sind Fotografien über den Besuch des Papstes in Palästina erschienen, und es gibt eine, in der er sich zu Boden geworfen hat: Er küßt den Erdboden auf dem Ölberg, dort wo Christus angeblich mitgeteilt wurde, daß man ihn kreuzigen werde. Das brachte mich mit diesem Mann wieder in Verbindung. Und seine Absicht ist offensichtlich: die Religion zu etwas sehr Wirklichem zu machen, in dem Sinne, daß sie kein Mythos, keine Legende ist; es ist wirklich Gott, der gekommen ist ..., etc. Für ihn ist es somit die "menschliche Größe", die sich vor dem "göttlichen
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_05/1964-05-17.htm
17. Mai 1964     (von Satprem an Sujata) St. Pierre Sicher, die Natur ist wunderbar, das Meer ist so schön, das Klima sehr angenehm, aber letztlich, wenn ich die Augen schließe und meditiere, fühle ich etwas Volleres und Festeres als alle Grade Celsius auf einem perlmutterfarbenen Meer. Im Grunde genommen verbringe ich meine Tage mit Warten auf meine Japa-Meditations-Stunden, das ist die wahre Weite, der Friede, der erfrischt; das ist etwas, und wenn es nichts ist, ist es ein Nichts, das zählt. Trotzdem sind bewußtseinsmäßig keine Fortschritte festzustellen, ich sehe nichts, vor allem sehe ich Dich nie - Du sag
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_05/1964-10-21.htm
21. Oktober 1964     Am 18. hatte ich eine interessante Erfahrung. Es war der Geburtstag des Arztes, und ich meditierte mit ihm. Nach der Meditation bat er mich, ihm zu schreiben, was ich während der Meditation gesehen hatte. Ich hatte überhaupt nicht vor, dies zu tun, aber eine Stunde später, d.h. zur Zeit des Mittagessens ... Damit das Ganze Sinn macht, muß ich die Geschichte von Anfang an erzählen. Vor der Meditation sagte ich ihm: "Lassen Sie mich wissen, wann Sie fertig sind - ich will das nicht entscheiden." Also beendete ich, was ich zu erledigen hatte, dann schaute ich und sagte mir: "Also, versuchen wir mal",
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_05/1964-04-29.htm
29. April 1964     (von Satprem an Sujata)   Paris Ich habe von der Botschaft mein Rückreisevisum erhalten und bin sehr erleichtert. Ich hatte schreckliche Angst, daß das Visum nicht bewilligt werden könnte - es ist albern, aber ich habe mit großem Bangen auf dieses Visum gewartet. S.   @   Nächste Seite
Resource name: /E-Library/Works of The Mother/German/MUTTERS AGENDA BAND_05/1964-03-31.htm
M u t t e r s . A g e n d a - Bd 5 - 31. März 1964 31. März 1964     (Eine beiläufige Bemerkung: ) Man würde eigentlich erwarten, daß die Leute (hier im Aschram) etwas Fortschritte gemacht hätten ... und daß sie nicht die physische Anwesenheit (von Mutter) nötig hätten, um die Hilfe und die Kraft zu verspüren. *** (Bezüglich älterer Agendapassagen: ) ... Ich vergesse alles. Es ist, als ob ich so schnell, so schnell, so schnell voranginge, daß es unmöglich ist, sich zu erinnern - das würde mich zurückziehen.     @   Nächste Seite